
Wenn du es wirklich wissen willst, dann bete: "Gott, ich zweifle an dir, weiss nicht ob es dich gibt. Aber wenn, dann zeige es mir und komme in mein Leben".
Gott wird sich zu gegebener Zeit melden, verlass dich drauf.
gibt es strom wirklich ? kann man beweisen , das es gott nicht gibt?

Ja. Gott spricht auch heute noch zu uns, aber keiner hört zu.
werderbraut am 11. Dezember 2008 23:09 Das ist leider das Traurige!
daddysdearest am 13. Dezember 2008 10:23 Keiner stimmt nicht. Aber es sind leider zu wenige.
Solipsist am 14. Dezember 2008 19:08 Frag ihn nach meiner Pin-Nummer. Ich schick Dir dann meine EC-Karte.

Natürlich! Niemals ist das Gegenteil bewiesen worden.

Theoretisch kann es ihn schon geben ... genauso wie Kobolde, Einhörner und unsichtbare rosa Elefanten.
ich glaube so mancher mensch könnte ohne diese vorstellung nicht existieren. um ehrlich zu sein, was hält die menschen davon ab zu morden, zu plündern, über jedes andere lebewesen hinwegzugehen??? was bringt sie dazu das beste zu tun, respekt vor seinem nächsten zu haben und zu versuchen in symbiose zu existieren???
wenn den menschen bewußt ist, das sie 100 jahre zeit haben, ohne konsequenz, ohne strafe (wenn sie klever sind auch ohne gesetz) einfach jeden tag party zu machen, das nichts was sie erstrebten, leisteten, sparten, kauften, erschaffen haben, das nichts davon bleibt, weil es kein leben danach gibt, keine loslösung der sünde, keinen himmel???
ich glaube nicht und doch beschäftigt mich dieser gedanke, warum geh ich arbeiten, halte mich an gesetze, habe moralische werte und versuch in koexistenz zu leben??? ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. ich bin einfach so.
Complex am 11. Dezember 2008 22:09 Du hast gar keine andere Wahl, denn du lebst in einer komplexen Gesellschaft von der du abhängig bist. Wendest du dich gegen die Gesellschaft, so wendest du dich gegen dich selbst.
nun da scheinen meine worte leichte verwirrung zu verursachen. 1. ich fühle mich nicht gefangen in meinem sein, ich mag wie ich bin, doch bin ich so auch ohne einen glauben und ich fragte mich kürzlich warum menschen die nicht glauben, nicht tun was auch immer sie wollen. für alles gibt es gesellschaften - kriminelle, depressive, soziale, familiäre... also das die keine wahl haben, sich nicht gegen die gesellschaft zu stellen, ist demnach nicht wirklich zutreffend.
Dennoch sag mir bitte, warum tun die ungläubigen - zu denen ich mich zähle, nicht das wozu sie lust haben. wonach richtet sich ob sie moralisch, sozial und interessiert und rücksichtsvoll sind und wiederum die anderen die sadisten, egoisten, machthungrig integrand boshaft... sind. 2. mich hält nicht das gesetz ab - ich meinte das allgemein als these. was wäre sonst noch ein beweggrund
was treibt uns an, das unter anderem ich, mich einfüge, obwohl ich nicht glaube???
Solipsist am 13. Dezember 2008 09:28 Du kannst Dir Moral also nicht ohne Gott vorstellen, versteh ich Dich richtig?
Das ist ja fürchterlich.
Weshalb braucht es für Dich ein höheres Regulativ um moralisch korrekt zu handeln?
nein, ich kann es offensichtlich nicht verständlich machen. ich glaube nicht und doch handel ich moralisch korrekt und füge mich in die gesellschaft ein. doch was mich dabei interessiert ist, warum tun wir es - warum tun es soviele menschen und warum tun es soviele nicht. was bewegt sie den einen oder den anderen weg zu gehen - auch ohne glauben. ich weiß nicht warum ich mich dazu entschieden habe, dennoch ist es ein grundbedürfnis von mir, aber woher kommt er und warum gibt es menschen, die sich dagegen entscheiden?? vielleicht würde sich die private nachrichtenfunktion dazu anbieten, dies thema mal zu erörtern ???
Solipsist am 13. Dezember 2008 20:17 Wenn ich erkenne das es mir nicht gefällt, wenn mir mein Nachbar schlechtes zufügt und die Wahrscheinlichkeit steigt das er dies auch nicht tut, wenn ich es wiederum unterlasse ihm schlechtes zuzufügen, dann ist eigentlich schon alles erklärt.
Beiß mich nicht, dann beiß ich Dich auch nicht. Was ist daran als Konzept so schwer?
Solipsist am 13. Dezember 2008 00:18 Menschen die nichts Böses tun, einzig nur aus Angst vor Strafe, mögen dann bitte weiter gläubig sein.
stimmt aus dieser sicht hast du recht, doch ist es wirklich nur so simple? denn wenn einer einem doch was tut, muß man dann zwangsläufig zurückschlagen, warum erliegen manche dem geschehenen und kapitulieren, andere sinnen nach rache und wieder andere reagieren adäquat? ich glaub die frage geht tiefer und auch die intelligenz kann nicht die einzige antwort darauf sein, denn es geht um intelligenz, um selbstwert, um respekt den menschen im allgemeinen gegenüber, der eigenen moral, der ethik, der gesellschaftlichen erwartung und dem herzen eines jeden menschen. trotz allem, woher hat jeder mensch die ansprüche an sich selber, wenn er denn nicht glaubt, ist es genetik, erziehung??? was ist es was uns von anderen unterscheidet - die erfahrung, der gesellschaftliche status, der iq, warum haben manche das glück liebe empfinden und erwiedern zu können und manche sind nicht in der lage - dadruch aber nicht zwangläufig schlecht. oh du siehst nicht das ich es ernst mein mit der frage. ich habe hohe moralische werte und doch wird man (ich) oft gekränkt, verletzt und enttäuscht (mutwillig, fahrlässig, unwissend) nicht immer, nicht von allen, aber was macht es aus, das manche über die gefühle anderer platzen, über deren würde und woher kommt es das der eine kämpft - unangemessen, der andere kapituliert und der nächste es adäquat hinbekommt und andere die es wollen, es einfach nicht schaffen. ich mag hier nicht als besserwisser das letzte wort haben, ich such nach einer antwort, die mich ein wenig schlauer macht das alles zu verstehen - denn ehrlich ich versteh einfach nicht warum manche menschen andere immer nur treten müssen und was menschen wie mich bewegt es nicht zu tun??? ehrlich gib mir eine antwort, damit ich es verstehe - denn die antwort ist nicht so einfach in einem satz zu formulieren
Solipsist am 14. Dezember 2008 19:35 Und eine Frau, die einen Säugling an der Brust hielt,
sagte: Sprich uns von den Kindern.
...
Und er sagte: Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht,
sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid der Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und
Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen,
der fest ist.
...
Khalil Gibran "Der Prophet"
...
...
...
...
Du fragst warum.
...
Weil wir Menschen sind, ist meine Antwort.
...
Weil Plus und Minus nur in der Mathematik absolut sein können.
...
Weil manche Menschen mehr, manche weniger Empathie empfinden können.
...
Es ist in der Hauptsache wohl die emotionale Wärme, die Erziehung und das spätere soziale Umfeld, welche(s) dem Einzelnen zuteil wird dafür verantwortlich.
Nur sind Garantien, wie immer im Leben darin nicht enthalten.
Das wirst Du wissen.
Verzweifeln kann man daran trotzdem.
...
Ich glaube Du hast Hemmungen die Ellbogen auszufahren, wie es die Gesellschaft von uns verlangt, wenn wir einen Platz weiter oben einnehmen wollen.
Das willst Du nicht tun, da es Dir nicht gerecht erscheint.
...
Und ich gebe Dir recht darin.
...
Du tust langfristig gut daran dabei nicht mitzumachen. Ich halte es auch so.
Lass die ohne Rücksicht ruhig rüde überholen, als sensibler Mensch kann man darauf keinen Einfluss üben.
...
Souverän kann man dennoch sein.
Denn mit dieser Gabe der Empathie kann man besonders eins...
Wahre Freundschaft erkennen.
...
Ich liebe mein Leben.
Soli

Naja, jedenfalls glaube ich daran, daß es ihn gibt bzw. daß er in irgendeiner Form existiert.

Kann? Es gibt ihn und das kann man erleben.
Solipsist am 14. Dezember 2008 19:38 Wie?
daddysdearest am 16. Dezember 2008 09:06 Indem man ihn nicht vor vornherein ausschließt und die Augen für sein Wirken öffnet.
Solipsist am 16. Dezember 2008 09:35 Ich war bis Mitte 20 gläubig. Von vornherein ist also falsch.
Sein Wirken erkennen kann man nicht. Auch Du nicht. Du hast kein Beispiel welches dies belegen könnte. Die Dinge welche Du diesbezüglich "siehst", siehst Du, da Du sehen willst. Autosuggestion, mehr nicht.
daddysdearest am 16. Dezember 2008 09:59 Wärest Du gläubig im Sinne einer Vertrauensbeziehung, wärest Du es geblieben.
Und die Arroganz, mit der Du meinst, meine Erfahrungen (und die anderer Gläubiger) beurteilen zu können, sucht ihresgleichen.

Den Teufel (das böse) gibt es ja auch!! Also Ja!

Also ich denke, man kann nicht beweisen, daß es Gott gibt. Aber wer an ihn glaubt (so wie ich), für den existiert er.

(Hebräer 11:1) Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht. Wenn due ausführlich die Bibel studierst wirst du erkennen, das es Überall wohin du schaust etlich Beweise gibt, das es einen gott gibt.

nein, gott ist nur eine wahnvorstellung. oder meinst du, gott konnte vom himmel zu uns sprechen. vor 2000 jahren bei jesus konnte er das noch, aber warum heute nicht mehr?komisch...
klar kann er das,nur wer hört denn hin?

Natürlich nicht, dann gäbe es ja auch den Teufel, oder?
Teddylein am 12. Dezember 2008 23:43 Den gibt es ja auch. Und er ist der Herrscher der Welt heute...
vomEichhagen am 16. Dezember 2008 06:23 Meinst du? Es gibt keinen Gott, keinen Teufel oder sonst ein höheres Wesen, auf das man alles schieben kann, was so schief läuft. Menschen bestimmen selbst ihr Schiksal, mit ihren Handlungen. Jeder ist selbst Gott oder Teufel!

wenn ich den sehe, glaube ich auch daran.. oder um nicht einseitig zu sein wenn ich die götter sehe...
Weil? Beleg? Sinnvolle Begründung?