Frage von TS10554444, 179

Kann es einen zweiten Urknall gegeben haben?

Schwer vorstellbar, aber vor dem Universum war ja im Prinzip "nichts".
Ich weiß, dass es mehrere Galaxien oder so gibt, aber wäre es rein theoretisch auch möglich, dass es irgendwo noch einen Urknall gegeben hat (weil eigentlich ist alles ja unendlich groß). Oder kann es Wissenschaftlich oder mit Argumenten widerlegt werden ?
Was denkt ihr? / Wisst ihr es vllt ?

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Antwort
von Hamburger02, 80

Die Behauptung, vor dem Urknall sei "Nichts" gewesen kommt hauptsächlich von religiösen Eiferern ohne wissenschaftliche Grundbildung.

Astrophysiker der seriösen Sorte geben offen zu, dass wir nur wissen, was kurz nach dem Urknall passiert ist, dass wir aber was den Moment Null und alles was davor liegt betreffend, noch völlig im Dunkeln tappen.

Antwort
von Andrastor, 89

aber vor dem Universum war ja im Prinzip "nichts".

Das stimmt nicht. Das Universum ist nicht einfach so aus dem "Nichts" in die Existenz geploppt, sondern aus einem Vorstadium heraus entstanden. Dieses Vorstadium, also der Zustand vor dem Urknall nennt sich "Singularität".

Wir wissen noch nicht viel über diesen Zustand, aber er war alles andere als "Nichts".

(weil eigentlich ist alles ja unendlich groß)

Dass das Universum unendlich groß sei, wird angzweifelt. Eine dauerhafte Ausdehnung würde unendliche Energie bedeuten, was dem Ernergieerhaltungssatz widersprechen würde, weshalb es unwahrscheinlich ist.

Nach allem was wir wissen gab es nur einen Urknall, der zu dem Universum geführt hat in dem wir leben. Ob das der erste oder der letzte war, können wir nicht sagen, was wir jedoch wissen ist dass es in diesem Universum keinen weiteren Urknall gegeben hat.

Kommentar von HeymM ,

Was wir wissen ist nichts. Kein Mensch hat bisher einen sogenannten Urknall nachgewiesen. Es gibt nur Annahmen und Vermutungen. Wissen tun die Wissenschaftler rein gar nichts.

Keiner weiß wirklich wie das Univerum entstanden ist, ob es überhaupt einen Urknall gab.

Das Problem ist, das eine These nur lange genug im Raum schweben muss, und schon wird aus einer Behauptung eine Theorie.

Und alle plappern hinterher.

Kommentar von Hamburger02 ,

Aber immerhin wissen wir mit Hilfe der Wissenschaft schon mal deutlich mehr, als es antike Ziegenhirten im Mittleren Osten auf Basis religiöser Mythen wussten.

Kommentar von Andrastor ,

Kein Mensch hat bisher einen sogenannten Urknall nachgewiesen

Es gibt Nachweise die für einen Urknall sprechen, informiere dich ein wenig darüber, bevor du solchen Unsinn von dir gibst.

Wir wissen nicht viel darüber, aber dass es den Urknall gegeben hat ist wissenschaftlich gesehen eine Tatsache.

Und wie Hamburger02 sehr richtig sagte, ist das was wir heute wissen weitaus mehr als bronzezeitliche Schaf- und Ziegenhirten, die Götter erfinden mussten um Antworten auf Fragen zu haben.

Für Götter und ähnlichen Aberglauben gab es in den Jahrtausenden seit ihrer Erfindung keinen einzigen Nachweis, ja noch nicht einmal Indizien.

Die Wissenschaft jedoch kann Antworten liefern.

Kommentar von HeymM ,

Es gibt keine belegbaren Beweise für einen Urkanll. Ende.

Alles Laberei, Vermutungen und Annahmen.

Nicht alles was Wissenschaftler annehmen für bare Münze halten.

Und wer bitte redet hier von Gott oder Ziegenhirten?

Ich bin Atheist und bin von der Evolution überzeugt.

Nur halte ich den Ball flach und rede nicht so einen Unsinn und labere von Dingen von denen alle hier null Ahnung haben.

Kommentar von Andrastor ,

Der Nachweis von Gravitationswellen ist ein Nachweis für den Urknall:

https://www.heise.de/tp/features/Dem-Urknall-ein-grosses-Stueck-naeher-3379559.h...

Wie gesagt, wenn du dich etwas bilden würdest, würdest du objektivere Beiträge verfassen und nicht solche die dich wie einen sterotypischen Glaubensfanatiker erscheinen lassen.

Kommentar von Giustolisi ,

Es gibt keine belegbaren Beweise für einen Urkanll. Ende.

Du bist aber schnell fertig. Der Urknall war mal eine reine Vermutung. Die basierte darauf, dass sich Sterne, Sonnensystem und Galaxien von einander entfernen. Wenn man schaut in welche Richtung sie das tun, kommt man schnell darauf, dass sie sich alle von einem Punkt weg bewegen. Es liegt die Vermutng nahe, dass alles mal an diesem Punkt komprimiert war und da wären wir schon beim Urknall. Hätte es einen Urknall gegeben, müsste aber sein Echo nachweisbar sein und dazu die so genannten Gravitationswellen. Beides hat man inzwischen gefunden. Es schaut alles genau so aus wie man es erwartet wenn man annimmt, dass das Universum von einem Punkt aus expandiert.
Der Urknall ist also ziemlich gut belegt und weit weg von Gelaber, Vermutung und Annahme, auch wenn es auch ahnungslose Laien manchmal so wirkt.

Kommentar von SturerEsel ,

Doch, die Wissenschaftler wissen sehr viel. Vieles davon ist richtig, vieles davon falsch - oder besser: noch nicht richtig.

Natürlich gibt es in der Wissenschaft Annahmen und Vermutungen. Eine Theorie (nicht eine Behauptung) wird jedoch falsifiziert und nicht bewiesen. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler wird sich eine Theorie "zu eigen" machen.

Wem plapperst du hinterher?

Kommentar von ThomasJNewton ,

wir

lachhaft!

Kommentar von ThomasJNewton ,

Schuster, bleib bei deinem Leisten.

Eine redliche Absicht ist ein Wert in sich, aber hier wenig hilfreich.

Weil niemand die Antwort kennt, und viele nicht mal erkennen, was überhaupt ein Ursprung ist.
Sicherlich nicht aus einer Singularität, und wenn döcher, ist die sicherlicher kein "Vorstadium".

Du lässt dich da in Diskussionen reinziehen, die nur fruchtlos enden können. Weil die Absicht böse ist.

Ich bin ja auch nur Hobby-Physiker, aber als Profi-Biologe erkenne ich die Scheinheiligen.
Die nimmt man nicht ernst, und erst recht nicht lehnt man sich deretwegen aus dem Fenster.

Antwort
von Accountowner08, 20

ja, doch, gewisse Theorien besagen durchaus, dass vor dem Urknall was war, weil irgendwie nicht sehr logisch ist, wie so viel Energie sich in so wenig Raum sammeln sollte...

Antwort
von nurlinkehaende, 90

Wir wissen es nicht.

Wenn unser Universum nicht das einzige Universum ist oder sich so ein Universum ausdehnt und wieder in sich zusammenfällt, dann kann es mehr als einen Urknall geben.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Aber nicht "nacheinander" auf die naive Art.

Kommentar von nurlinkehaende ,

Was ist die "naive Art"? Ich habe kein "nacheinander" geschrieben.

Zeitlich kann es weder Parallelität noch Abfolge geben, denn Zeit ist nur vorhanden, so lange ein Universum mit unserer Physik existiert.

Antwort
von DerJustinBieber, 42

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es eine unendliche Zahl an Urknallen aus dem Vakuum gibt. Mit jedem Urknall entsteht ein Universum mit einer bestimmten Anzahl an Dimensionen, aber jedes ist unterschiedlich, manche implodieren wieder, andere wachsen viel zu schnell und irgendwann alle 10 hoch 58 Universen entsteht ein exakt gleiches Universum wie unseres. 

Herr Lesch und Herr Gaßner haben mal erzählt, dass es diese Theorie gibt. Aber dass das natürlich nur pure Spekulation ist.

Antwort
von grtgrt, 54

Das falsche Vakuum (ein Vakuum sehr hoher Energiedichte) hat wahrscheinlich sehr viele Welten geboren, d.h. zu sehr vielen "Urknallen" geführt.

Bitte lies dazu http://greiterweb.de/zfo/Kosmos.htm#msgnr0-245 .

Antwort
von SturerEsel, 33

Die Grundthese ist nicht richtig: vor dem Universum war eben nicht "Nichts", sondern eine Singularität aus sehr heißer und sehr dichter Materie. Selbst "davor" haben wir Vorstellungen von einer "Vakuumfluktuation", also ein Quantenzustand innerhalb des Vakuums.

Es gibt Indizien für einen Urknall, aber nicht für mehrere. Stichwort: Hintergrundstrahlung. Das Universum ist im großen Ganzen homogen und isotrop, die Hintergrundstrahlung ist (bis ein paar miilionstel Grad Kelvin Unterschied) überall gleich. Bei einem zweiten Urknall vermute ich, dass man einen (oder mehrere) "Hot Spots" sehen müsste.

Diejenigen, die an der Urknalltheorie zweifeln, haben in dem Sinne recht, dass man jede wissenschaftliche Theorie zunächst einmal in Frage stellen muss. Gleichzeitig nützt es aber nichts, zu sagen: "glaube ich nicht" und dann keine bessere Theorie in petto zu haben.

Eine gute Theorie macht Vorhersagen, die in diesem Fall bisher alle eingetroffen sind. Ein paar Indizien für den Urknall sind:

- Hintergrundstrahlung

- Expansion des Universums

- die Verteilung von Wasserstoff und Helium im Universum

- Entwicklung der Galaxien

Weitere Informationen findet man z.B. hier: http://www.feuerbachers-matheseite.de/indexd.htm

Oder hier:

Kommentar von HeymM ,

Was vor dem Universum war weiß kein Mensch. Auch Wissenschaftler nicht. Keiner weiß genau wie das Universum entstanden ist. Daher sind es alles nur Vermutungen, Vorstellungen und Annahmen.

Theorien sind ein Teil der Wirklichkeit, weil sie nachgewiesen wurden.

Der Urknall bleibt aber eine These.

Kommentar von SturerEsel ,

Wir wissen auch nicht, was im Inneren einer Sonne vor sich geht, trotzdem haben wir genaue Vorstellungen, wie es funktioniert.

Ebenso ist es mit einer wissenschaftlichen Theorie: Übersetzt heißt dies nichts anderes als "Einsicht" oder "wissenschaftliche Überlegung".

Darum werden Theorien immer falsifiziert, niemals bewiesen. Sollte ein einziges Indiz auftauchen, welches eine Theorie nicht bestätigt, wird diese über den Haufen geworfen und eine neue Theorie entworfen, die (Achtung!) die bisherigen Erkenntnisse mit einschließt. Die Falsifikation des Urknalls ist bisher nicht gelungen.

Eine These ist etwas völlig anderes, nämlich eine Behauptung: "Ich behaupte, dass alle Raben schwarz sind, weil ich noch nie einen weißen Raben gesehen habe."

Eine Theorie ist ein Modell (eines Teils) der Realität - also in der Regel eine Beschreibung dessen was ist und der Ursachen usw. Ein Theorem ist eine Aussage, die man aus einer solchen Theorie ableiten kann - also aus der (klassischen, Newtonschen) Theorie der Bewegungen kann man z. B. die Keplerschen Gesetze der Planetenbahnen ableiten, die dadurch zu Theoremen innerhalb der Theorie werden. Wie "gut" eine Theorie ist, misst sich daran wie viele Phänomene sie erklären kann und vor allem wie vielen Widerlegungsversuchen sie widerstehen konnte.

Eine These ist dagegen erstmal nur eine behauptete Aussage - die also noch zu "beweisen" ist. Sie soll "aussagekräftig" sein, d. h. etwas im betrachteten Zusammenhang "wichtiges" aussagen.

https://www.gutefrage.net/frage/was-ist-der-unterschied-zwischen-einer-these-ein...

Natürlich war niemand beim Urknall "dabei", ebenso wenig wie bei der Entstehung unseres Mondes. Trotzdem haben wir aufgrund vieler Fakten eine sehr genaue Theorie (!) darüber.

Deine Antwort auf die Frage oben zweifelt die Theorie des Urknalls an sich an. Das ist dein gutes Recht, aber leider hast du keine eigene Theorie dazu gebracht. Also bitte: wenn du eine bessere Theorie hast, dann möchte ich die hören.

Die Urknallthese wird mittlerweile von mehreren Wissenschafler angezeifelt.

DAS ist eine These. :)

Und hier ist ein Beweis zur Widerlegung meiner These:

https://www.google.de/search?q=wei%C3%9Fe+raben&client=firefox-b&source=...

Kommentar von ThomasJNewton ,

Selbst wenn du vieles weißt, und erst recht wenn, solltest du nicht unpräzise sein.

Ist zumindest meine Vermutung, man sollte Gegnern nicht entgegenkommen, ihrem (Un)Verständnis schon mal gar nicht.

Antwort
von MKausK, 59

ja es gibt Milliarden davon, jede Zeugung ist ein Urknall auf Mikroebene

Antwort
von ThomasJNewton, 22

Ich weiß

Nein, du weißt nichts.
Mach dich schlau, was man sicher weiß.
Danach kannst du gerne philosophieren.

Danach!

Kommentar von TS10554444 ,

Also willst du damit sagen, dass es nicht mehrere Galaxien gibt ?
Das weiß man aber...

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ich glaube nicht, dass du auch nur annähend in der Lage bist , zu beurteilen, was ich weiß.

Und erst recht nicht, was ich sagen will, neben dem, was ich gesagt habe, du aber anscheinend nicht verstehen willst.

Mit jedem Wort machst du das deutlicher.

Antwort
von reziprok26, 9

Der Urknall, der Ausgangspunkt des Urknalls war Energie und Energie ist wandelbar aber nicht machbar und nicht zu vernichten,also Ewig. Wo diese Energie herkam, aus der alles entstanden ist, das geht überdie menschliche Vorstellungskraft hinaus.

Mit dem Urknall wurde aus der Energie Materie, das Universum @ "A.Einstein Materie ist geronnene Energie". Leben war nicht möglich, weil alles zuheiß und kein Wasser da war. Als nach Milliarden Jahren viele Planten abgekühltund auch Wasser angekommen war,

kam der zweite Urknall, das Leben. Gott schuf die Menschen, die Krone der Schöpfung,  nach seinem Ebenbild potenzierte seinen Geist auf ewig an die Menschen, d.h. wir sind alle Kinder Gottes bzw. Gott.@ J.W. Goethe; "Ich bin gewiss schon tausend Mal dagewesen zu sein und werde noch tausende Male wieder kommen."


Antwort
von HeymM, 68

Die Urknallthese wird mittlerweile von mehreren Wissenschafler angezeifelt.

Wie soll aus dem Nichts nichts entstehen?

Bewiesen wurde der Urkanll nie. Wie auch?

Kommentar von grtgrt ,

Richtig ist: 

Die Urknalltheorie hatte zunächst starke Gegner (z.B. die Vertreter der Steady-State-Theorie). Deren Argumente aber sind schnell entkräftet worden. 

So richtig durchgesetzt hat die Urknalltheorie sich aber dennoch erst, nachdem sie durch die Inflationstheorie ergänzt war (welche noch viel utopischer anmutet).

Nun aber zeigt die Urknalltheorie hervorragende Übereinstimmung mit allen astronomischen Beobachtungen. Es gibt kaum noch Wissenschaftler, die nicht an die Urknalltheorie glauben.

Kommentar von HeymM ,

Die Urknalltheorie bleibt de facto eine These, weil sie mitnichten bewiesen wurde. Bisher gibt es nur Annahmen oder Vermutungen.

Eine These ist eine Behauptung, während eine Theorie wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Und diesen Nachweis für einen Urkanll hätte ich gerne irgendwo gelesen. Daher alles nonsens was die Wissenschaftler so gerne daher plappern.

Natürlich werden viele an diese These GLAUBEN. Glauben heißt aber nicht wissen.

Kommentar von SturerEsel ,

Nochmal: eine Theorie wird nicht "wissenschaftlich nachgewiesen", sondern nur falsifiziert. Beweisen kann nur die Mathematik.

Es gibt eine Fülle von Belegen für den Urknall. Hast du dich mal informiert? Welche Belege sind nach deiner Meinung unstimmig?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Vergiss es!

Jedenfalls ist mir eine "Wissenschaftliche These" nicht bekannt.

Da schwebt halt jemand in eigenen Sphären.

Kommentar von Hamburger02 ,

Die Urknallthese wird mittlerweile von mehreren Wissenschafler angezeifelt.

In erster Linie wird die Urknalltheorie von religiös Verblendeten angezweifelt. Aber nachvolllziehbare Argumente, die über ein "ich kanns mir nicht vorstellen", kommen auch von da nicht.

Wie soll aus dem Nichts nichts entstehen?

Das ist ein typisch apologetischer Trick von religiösen Fundamentalisten. Strohmänner aufzubauen und völlig absurde Fragen zu stellen anstatt Argumente zu bringen.
Der Strohmann ist die Behauptung, aus dem Nichts sei der Urknall entstanden. Das ist eine Unterstellung, für die es keinen einzigen wissenschaftlichen Beleg gibt.
Absurd wird die Frage, wie daraus nichts entstehen soll. Wenn Nichts in nichts übergeht, wo soll da etwas entstanden sein?

Bewiesen wurde der Urkanll nie. Wie auch?

Beschwerst du dich jetzt darüber, dass du den Knall nicht gehört hast? Der kann dennoch stattgefunden haben. Im übrigen ist auch die Forderung nach dem Beweis einer Theorie ein Strohmann. Man kann Theorien prinzipiell nicht beweisen. Man kann lediglich ihre Aussagen durch Beobachtungen bestätigen oder widerlegen. Immerhin ist sie damit glaubwürdiger und wirklichkeitsnäher als religiöse Aussagen zur Entstehung des Universums. Das sind nicht einmal Thesen, das sind allenfalls völlig beleglose Hypothesen hart an der Grenze zur haltlosen Spekulation.

Kommentar von HeymM ,

Langer Text, wenig Sinn. Der Urknall ist nicht bewiesen. Ende.

Ansonsten kannst Du Hobbyastronom doch bestimmt Belege dafür liefern, oder?

Theorien sind mathematisch nachgewiesen. Thesen bleiben Behauptungen. Das ist der feine Unterschied.

Nein ich habe den Knall nicht gehört? Du vielleicht?

Und wie um alles in der Welt kommst Du plötzlich auf "religiöse Aussagen" oder "religiöser Fundamentalist"?

Mit Polemik kann ich genauso wenig anfangen, wie mit Menschen, die alles nur nachlaaaabern, ohne wirklich etwas zu wissen.

Ich habe mit Glauben an Gott nichts am Hut. Ich bin Atheist.

Ich nehme nur nicht alles für bare Münze, wenn Wissenschaftler etwas annehmen oder vermuten.

Kommentar von SturerEsel ,

Du hast den Unterschied zwischen Theorie und These noch nicht verstanden. Die Urknall-Theorie ist keine These, weil sie sich unter anderem auf Beobachtungen stützt, die sie selbst vorausgesagt hat.

Nun, meckern kann jeder. Jetzt hätte ich gern deine Theorie gehört.

Kommentar von HeymM ,

Ist das alles was Du dazu zu schreiben hast? Dein Beitrag sagt nichts aus, verlangst aber eine Theorie von mir? Ich muss hier keine Theorien abgeben. Du kannst mir nichts schreiben was einen Urknall rechtfertigen kann. Der Urknall ist keine Theorie, sondern immer noch eine Behauptung. Theorien sind ein Teil der Wirklichkeit, weil die u.a. mathematisch nachgewiesen wurden. Thesen beruhen auf nichts. Die Relativitätstheorie ist nachgewiesen und wissenschaftlich fundiert. Der Urknall ist nach wie vor eine Annahme und eine feste Vorstellung. Es gibt keine Beobachtung, welche den Urknall nachweisen könnte und erst recht nicht voraussagt. So, und jetzt Du.

Kommentar von uteausmuenchen ,
Es gibt keine Beobachtung, welche den Urknall nachweisen könnte und erst recht nicht voraussagt. So, und jetzt Du.

Aber gerne doch.

Unsere Daten reichen zurück ins wenige Sekunden alte Universum. Der dichte, heiße Anfangszustand unseres Universums ist eindeutig nachgewiesen.

https://profmattstrassler.files.wordpress.com/2014/03/universehistoryreliability...

Daten ergeben sich schließlich nicht nur aus der Rotverschiebung, sondern auch aus der Vermessung der Hintergrundstrahlung, aus der Berechnung der primordialen Nukleosynthese, oder aus den Teilchenexperimenten am CERN. Beobachtungsdaten schaffen Fakten. Und diese Faktizität des heißen, dichten Anfangszustandes reicht bis ins wenige Sekunden alte Universum.

Wie gut dabei die Messdaten eigentlich zu den aus dem Urknallmodell vorausgesagten Werten passen, kann man hier sehen:

https://profmattstrassler.files.wordpress.com/2014/03/cobe\_cmb.png

Oder hier:

https://profmattstrassler.files.wordpress.com/2014/03/planck\_2013\_results\_01-...

Oder hier:

http://www.einstein-online.info/vertiefung/BBN?set\_language=de

Naturwissenschaftliche Theorien sind zwar mathematisch formuliert, sie werden aber durch Beobachtungsdaten getestet. Das Urknallmodell besteht seit 80 Jahren mit Bravour jede neue Generation an Beobachtungsgeräten und damit an schärferer Testgenauigkeit.

Zu behaupten, die Urknallmodelle "beruhen auf nichts" demonstriert eine Unkenntnis der vorhandenen Daten. Mehr nicht.


Kommentar von grtgrt ,

Feuerbacher ( http://www.feuerbachers-matheseite.de/indexd.htm ) nennt zahlreiche Beobachtungen, welche die Urknalltheorie bestätigen. 

Lies auch die Zusammenfassung dort: http://www.feuerbachers-matheseite.de/indexd.htm#summary .

Kommentar von ThomasJNewton ,

Jaja, der "Nachrichten"sender-Slang ;-(((

Wer sind denn die "mehreren"?
"Butter bei die Fische", so sag man hier im Norden, ich bin nur zugezogen.

Antwort
von JonasG91, 65

Meiner Meinung nach gab es nicht einen. Und erst Recht keinen zweiten.

Kommentar von TS10554444 ,

Okay das klingt auch interessant 🤔

Kommentar von Meatwad ,

Wie darf man das verstehen? Deiner Ansicht nach gab es gar keinen?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Er schrieb von "Meinung", nicht von "Ansicht".

Dahinter kann man etwas vermuten, man kann es aber auch bleiben lassen. Ist jedenfalls mein Weg, es bleiben zu lassen.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Nur ist deine "Meinung" ohne jede Bedeutung.

Für Menschen, die das Wort "Bedeutung" kennen.

Kommentar von JonasG91 ,

Naja ich glaube an die kreationistische Theorie der Entstehung von Materie und Leben.

Ich bin jedoch müde der Diskussion bezüglich dieses Themas. Für jede Seite gibt es Pro und Kontra, welche wir hier nicht wiederholt werden müssen. Da es vielen scheinbar schwer fällt sachlich darüber zu diskutieren.

Kommentar von uteausmuenchen ,
Naja ich glaube an die kreationistische Theorie...

Und da ist schon der erste Fehler. Eine solche Theorie im naturwissenschaftlichen Sinne gibt es nicht.

Da Du es ja gerne sachlich hättest: Hier wird der Unterschied zwischen naturwissenschaftlichen und ideologischen Erklärungsmodellen erläutert:

http://www.martin-neukamm.de/kreation.pdf

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