Frage von pupsi221, 46

Kann es doch ein Aneurysma sein?

Ich leide unter einer Panikstörung und bin auch schon bei einem Psychologen deswegen. Ich habe folgendes Problem: Ich habe ständig Angst vor einem Aneurysma im Kopf. Es wurde zwar vor ein paar Wochen ein MRT gemacht, auf dem alles in Ordnung war, aber trotzdem habe ich wegen des ständigen Drucks in meinem Kopf eben Angst, dass da doch was sein könnte. Damals habe ich durch diese Angst viel erbrochen, dies bewirkt natürlich auch einen gewissen Druck im Kopf. Nun habe ich halt Angst, dass sich in den paar Wochen (ca. 8 Wochen) doch ein Aneurysma gebildet haben könnte, aufgrund des ständigen Drucks den ich im Kopf habe und auch mein Blutdruck ist manchmal etwas höher, aber nicht lange, nur wenn ich eine Panikattacke habe, was sich in letzter Zeit schon reduziert hat. Aber kann das überhaupt sein? Immer wenn ich auch Stechen in meinem Kopf spüre, bekomme ich total Panik eine Hirnblutung zu haben. Dazu muss ich sagen, dass ich durch die ständige Angst sehr verspannt bin. Meine Psychologin sagte mir, dass meine Symptome psychisch bedingt sind, die würde ich auch gerne vollständig glauben, aber die Angst, dass da noch etwas unentdecktes sein könnte macht mich wahnsinning. Ich habe eben ständig diesen Druck oder Schmerzen im Kopf. Aber kann sich so schnell, so etwas entwickeln?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Alpenbertl, 46

Nein, entwickelt sich nicht so schnell. Undim CT hätte man gesehen, wenn Du eine Veranlagung dazu gehabt hättest. Dannhätten sie Dich sofort ins Krankenhaus gekarrt -  ist doch klar, oder ?! DeineSituation ist ein Kreislauf, der sich verschlimmern wird / kann ; Du solltestDeinen Neurologen bitten, Dir einen Psychtherapeuten zu nennen. Wenndieser  Dich noch annehmen kann, wirst Duwirkungsvolle Hilfe und eine gute Unterstützung bekommen. Ging mir selbst sowie Dir. Dieser Kreislauf muß unterbrochen werden !! Und WIRD unterbrochenwerden ! Musst Dich nur fragen, ob Du es willst, oder ob es schön aufregendist, so weiter zu machen. Du machst das schon, da bin ich sicher !

Kommentar von pupsi221 ,

Danke und ja diesen Kreislauf will ich unbedingt unterbrechen! :)

Antwort
von sonnymurmel, 38

Hey,

egal was du hier liest, du wirst es nicht glauben (wollen /.können).

Wie oft gehst du zur Therapie- möglicherweise sollten die Termine engmaschiger sein- spreche deine Therapeutin darauf an.

Ich wünsche dir einen guten Behandlungsverlauf und vllt. kannst du dir auch selbst versuchen klar zumachen, dass ein Leben ohne diese ständige Angst viiiiiiel lebenswerter ist. Lg und alles Gute.

Antwort
von Kindred, 34

Hättest du ein Aneurysma wärst du nach der Zeitspanne schon lange tot.

Neu entwickeln kann es sich immer, aber da trägst du das selbe Risiko wie alle anderen Menschen. In ständiger Angst zu leben...

Die Pfeile des Lamms versprechen all jenen ein schnelles Dahinscheiden, die ihr Schicksal akzeptieren. Der Wolf jagt die, welche vor ihrem Ende davonlaufen, und setzt mit seinem zermalmenden Kiefer einen brutalen Schlussstrich.

Dem Tod mit ewiger Furcht entgegenzutreten ist am Ende grausamer als Frieden zu schließen. Genau das lehren wir. Wir sind Kindred.

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