kann er gegen gerichtsurteil angehn?

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4 Antworten

Die Berufungsverhandlung ist, selbst wenn die strafe geringer würde, teurer als das, was er spart.

Er soll zahlen und in Zukunft besser aufpassen, oder es lassen.

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Es spielte hierbei bestimmt auch eine Rolle, ob und inwiefern dein Bekannter bereits polizeilich aufgefallen bzw. mit dem Gesetz in Konflikt kam. Und es wäre wissenswert, in welchem Bundesland das vorfiel. Außerdem heißt eine geringe Menge nicht, dass man sicherlich straffrei nach Hause geht. Von einer standardmäßig angewandten Ordnung/Regel oder gar einem Paragraphen mit einer gewissen "Freimenge" ist mir nichts bekannt. Wenn es sich um eine an sich verbotene Substanz handelt, dann ist auch der Besitz von 0,001g nicht legal, das würde mit dem BtMG in Konflikt stehen. Es wurden zwar schon Verfahren bei geringen Mengen eingestellt, jedoch nicht zwingend. Man kann trotzdem bestraft werden und dabei werden wie gesagt weitere Umstände berücksichtigt. 

Es steht ihm natürlich offen, Berufung einzulegen. Es ist jedoch fraglich, ob das etwas bringt. Mit den 800€ Geldstrafe ist er ehrlich gesagt noch mehr oder weniger gut (!) davongekommen. Nun keinerlei Einsicht zu zeigen wäre eher hinderlich, wenn man wirklich auf eine Straffreiheit hinaus will. Der Besitz ist schließlich nicht von der Hand zu weisen. Wenn dein Bekannter das machen will, sollte er sich zunächst mit (s)einem Anwalt besprechen.

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Kommentar von Welux
01.07.2016, 14:05

Hinzu kommt, dass man ihm womöglich die Einfuhr vom Gras beweisen konnte. Das wird härter bestraft als der reine Besitz. 

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Das sollte Dein Bekannter am besten mal mit seinem Anwalt besprechen.

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Nein,und wenner gegen das Urteil vorgeht,kann es ein bischen teuerer werden

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