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Kann eine Zyste das Hormon HCG bilden und somit eine Schwangerschaft vortäuschen?

gefragt von AnnnyAnnny am 16.04.2009 um 15:05 Uhr

Der SSt beim Frauenarzt war positiv und die restlichen Test auch alle.....jedoch habe ich zur Zeit meine Periode, wenn auch nur schwach, aber ich habe sie. Mein Arzt hat zudem mehrere Zysten in den Eierstöcken festgestellt. Sind sie der Auslöser für die positiven Tests?


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Imbecillitas
beantwortet von Imbecillitas am 16. April 2009 15:09
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möglich. wahrscheinlicher aber ist eine blutung bei bestehender schwangerschaft, was viele ursachen haben kann. möglich ist auch eine eileiterschwangerschaft.


Quandt
beantwortet von Quandt am 16. April 2009 16:13
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Dieses Proteohormon wird in Langhans-Zellen der Placenta gebildet; es sollte mich wundern, wenn flüssigkeitsgefüllte Hohlräume an den Eierstöcken für die Produktion von Human chorionic gonadotropine verantwortlich zeichnen. ;-)

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 16. April 2009 18:58

eine Zyste nicht, dass würde mich auch wundern.

Aber ein Tumor könnte das, oder?

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 17. April 2009 08:23

Dieses "Einnistungshormon" dürfte kein Stoffwechselprodukt cancerogener Zellhaufen sein, sonst wären ja alle Eierstockkrebs-Erkrankte "schwanger"! ;-)

Kommentar von 70185f06afc9f9a7c353196dbfdd234fsmallImbecillitas am 17. April 2009 13:40

hcg wird vorerst vom corpus luteum, dem gelbkörper gebildet, solange die plazenta noch nicht ausgereift ist. nach dem eisprung wandelt sich der geplatzte follikel um zu diesem corpus luteum. das hcg verhindert ein abstossen der uterusschleimhaut, also das ausbleiben der regel, damit der in der schleimhaut eingenistete embryo nicht abgeht. der gelbkörper kann auch als corpus-luteum-zyste auftreten.

außerdem gibts trophoblasttumoren (trophoblast in ein bestandteil der plazenta), nämlich das chorionepithelcarcinom und die blasenmole, die ebenfalls hcg oft auch in sehr großen mengen sezernieren können. und bei ovarialtumoren gibts so viele variationen. gibt da glaub ich nichts was es nicht gibt. sicher können da einige auch hcg produzieren. wär aber nicht unbedingt typisch.

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 17. April 2009 14:37

Danke für den ausführlichen Hinweis, doch die Frage bezieht sich explizit auf mehrere Ovarialzysten und ein malignes Chorionepiteliom tritt vor allen nach Geburten oder Abortationen auf. Doch gebe ich gerne zu, dass sich ab und zu Symptome nicht nach der Schulmedizin richten. ;-)

Kommentar von 70185f06afc9f9a7c353196dbfdd234fsmallImbecillitas am 18. April 2009 00:54

naja. will jetzt mal nicht klugscheißen...

aber es können halt mehrere tertiärfollikel gleichzeitig heranreifen (das wären eh schon mal mehrere zysten) und es können auch mehrere ovulationen gleichzeitig vorkommen womit es auch mehrere gelbkörper gäbe. davon abgesehen würd ja eh einer schon reichen...

die trophoblastentumoren entstehen einfach aus dem keimgewebe. das differenziert sich unter anderem zum zyto- und synzytiotrophoblasten. also keinesfalls unbedingt nach geburten oder ss-abbrüchen, sondern tritt in erster linie parallel oder quasi anstatt der schwangerschaft auf.

das chorionepithelkarzinom entsteht zwar zu 25% im rahmen eines aborts und zu 50% infolge einer schwangerschaft, zu 25% jedoch aus einer blasenmole. da nur ca. 2% der blasenmolen zu einem chorionepithelkarzinom entarten. ergibt sich daraus dass es in etwa ca. 10mal so viele gutartige blasenmolen als maligne chorionepithelkarzinome gibt. blasenmolen entstehen anstatt oder während der frühschwangerschaft. man unterscheidet partiell, bei der noch ein embryoblast vorhanden ist (paternale disomie: beide chromosemsätze entstammen dem väterlichen genom) von komplett (triploidie 69xxx (wenn ich das nicht verwechsle)) ohne embryoblast.

aber ist ja eigentlich auch egal und trotz meines zur schau gestellten halbwissens kenn ich mich da auch nicht wirklich aus.

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 20. April 2009 09:48

Ist aber ganz schön gevündeltes "Halbwissen"! ;-)

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 20. April 2009 09:48

Ist aber ganz schön gebündeltes "Halbwissen"! ;-)


DocRoc
beantwortet von DocRoc am 18. April 2009 12:33
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Zysten können eigentlich gar nichts ausser da sein. Hormone bilden sie mit Sicherheit nicht!!


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