Kann eine Versicherung eine bereits ausgezahlte Lebensvers. zurückfordern auch wenn die Vers. mitteilt, mit der Zahlung ist der Vertrag beendet?

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5 Antworten

@Seccobianco,

maßgebend ist bei deutschen Lebensversicherungen, wer als Bezugsberechtigter im Todesfall von dem ehemaligen Versicherungsnehmer eingetragen wurde.

Danach hat sich das Versicherungsunternehmen zu halten.

Wenn das Versicherungsunternehmen bei der Auszahlung falsch gehandelt hat und an andere Personen eine Auszahlung vorgenommen hat, ist es auch in der Haftung.

Gehen wir mal davon aus, dass eins der Geschwister eine hohe Summe erhalten hat und im guten Glauben das Geld  für teure Urlaubsreisen oder für sonstiges ausgegeben hat, dann dürfte es ja für Rückzahlungen sehr mau aussehen.

In diesem Fall sollte man sich einen Rechtsanwalt zur Hilfe bitten, denn unter Umständen ist diese Rückzahlung an den Versicherer nicht in der ursprünglichen Höhe erforderlich.

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Geld das du zu Unrecht erhalten hast, gehört dir nun mal nicht. Wenn der Vorgang noch nicht verjährt ist, kann es also zurück gefordert werden.

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Kommentar von Seccobianco
17.10.2016, 08:28

Ab wann ist ein solcher Vorgang verjährt

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Bist Du sicher? Die haben also wirklich von allen die Adresse und Kontoverbindung bekommen und alles an den Vereinbarungen vorbei?

Bei uns geht das Geld an die Erbengemeinschaft (wenn es keine bezugberechtigten Personen gibt) oder an die Person/Personen, die als bezugsberechtgte eingetragen wurde.

Bereicherung kann geheilt werden durch Rückforderung, so lese ich die Spielregeln.


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Kommentar von Seccobianco
17.10.2016, 08:50

Was heißt hier Bereicherung - ( Unrechtmäßige Unterstellung)

Unser Vater ist verstorben und hat vor seinem Tod ohne unser Wissen diese Versicherung angelegt ( das heißt, er hat eine Gesamtsumme hinterlegt, welche für diese Zeit verzinst wurde). Nach seinem Tod wurden wir jährlich über den Stand der Versicherung ( laufzeit 15 Jahre) informiert. Nach Ablauf bekam jedes der Kinder - sprich Erben - 1/4 der Summe - wo liegt hier die Bereicherung - habe das Geld ja nicht eingefordert - Im Vorliegenden Fall hat jedoch unser Bruder das gesammte Geld eingeklagt und wie schon geschrieben Recht bekommen.


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Um was für eine Versicherung geht es?

Ich tippe mal auf eine Lebensversicherung. Wer ist vertorben? Wer war in dem Vertrag als Bezugsberechtigter eingetragen?

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Kommentar von Seccobianco
15.10.2016, 20:33

Es war eine Lebensversicherung. Verstorben ist unser Vater er war Versicherungsnehmer und versicherte Person war unser Bruder, der auch geklagt hat. Nach dem Tod unseres Vaters wurden wir alle jährlich über den Stand der Versicherung informiert

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Wie habt ihr das denn fertig gebracht? Daß der Versicherer an 4 Geschwister zahlt, obwohl nur 1Bruder versicherte Person war?

Und ja, mit dem Tod des VN/versicherte Person (schreibste du) wird der Vertrag aufgehoben. Den Vertragspartner gibt es nicht mehr.

Fehler liegt bei der Versicherung. Zahlung unter Vorbehalt gibt es dabei eigentlich nicht.

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Kommentar von Apolon
16.10.2016, 12:17

Hier stellt mal wieder einer seine Unkenntnisse zur Schau!

Wie habt ihr das denn fertig gebracht? Daß der Versicherer an 4 Geschwister zahlt, obwohl nur 1Bruder versicherte Person war?

Die Bezugsberechtigten können so etwas nicht fertig bringen!

Diese Möglichkeit hat aber der Versicherungsnehmer, in dem er im Falle seines Todes eine Auszahlung an seine 4 Kinder (namentlich genannt) zu je 25 % als Bezugsberechtigte bei seinem Tode einträgt.

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