Frage von leacelestine, 56

Kann eine unbewusste Belastung zu körperlichen Beschwerden führen?

Ich bin gegen 12 Uhr wach geworden und hatte kurze Zeit später Hunger und Magenknurren. Als ich aufgestanden bin, hat meine Mutter mir gesagt, dass meine Psychologin krank und deshalb nicht da ist. Ich hab gestern bereits von 2 Leuten gehört, dass sie krank sind, und ich selbst bin extremer Hypochonder und kriege bei sowas sofort Panik. Ich habe zusätzlich zur Hypochondrie auch Depressionen und Angst vorm Erbrechen und habe deshalb speziell große Angst vor Magendarminfekten. Sobald ich höre, dass jemand krank ist, denke ich sofort, dass derjenige ganz bestimmt Magendarmgrippe hat und ich das auch bekomme, weil ich mich irgendwie angesteckt hab. Ich hab auch Erinnerungen daran, dass damals in der Grundschule die meisten Kinder im Winter gekxtzt haben und diese Magendarminfekte immer in den kalten Monaten die Runde machen. Das alles zusammen macht mir extreme Angst und als ich eben gehört habe, dass meine Psychologin krank ist, war der Hunger, den ich kurz davor noch hatte, wie weg gezaubert. Mir ist jetzt schlecht und ich fühl mich selbst schon krank. Ich versteh das nicht. Frage: Kann das Wissen, dass so viele Menschen krank sind, eine unbewusste Belastung darstellen? Kann die Überzeugung, selbst krank zu sein, körperliche Krankheitszeichen auslösen? Oder was ist das?

Antwort
von voayager, 56

Den Begriff Autosuggestion kennst du bestimmt. Dann weisst du auch, was dabei alles möglich ist. Denk nur mal an die Fakire, was die alles mit autosuggestiven Vorstellungen bewirken können. Hab mal im Fernsehen gesehen, wie ein solcher Mensch selbst seine Därme in div. Richtungen lenken konnte.

Selbstverständlich kann man erkranken, wenn man überzeugt ist, eine Krankheit zu haben.

Versuch mal die Suggestion gesund zu sein, das wäre mal was.


Antwort
von Zumverzweifeln, 52

Du schreibst, du bist Hypochonder. Also jemand, der sich alle Krankheiten einbildet. Natürlich funktioniert das! Versuch doch mal das Gegenteil: Ich z.B: bin kerngesund und fröhlich - denk mal darüber nach. Vielleicht kannst du dich ja bei mir anstecken - telepathisch????

Antwort
von Kleinlok, 8

Liebe/r leacelestine,

beman (und die anderen user/innen) auch haben dir eine Reihe von m.E. sinnvollen Rarschlägen genannt. Beman hat dir 5 Empfehlungen für bestimmte Verhaltensweisen genannt, die ich alle produktiv und mutmachen finde und hat am  Schluß noach aufbauend geschrieben "Probier es wenigstens, dann merkst Du bestimmt eine positive Wirkung.((-:"

Das kommentiert du dnn mit:

"Nein, nein, nein, nein und nochmal nein."

Ich möchte dich fragen, warum verneinst du Bemans Vorschläge so ketegorisch? Was stört dich daran, dass du das so entschieden ablehnst?

Ich frage,

a) weil ich deine Ablehnung nicht verstehen kann und

b) weil du keine Begründung dafür gibst.

Diese mehrfache "Nein" wirkt in der Tat wie eine Trotzreaktion ,
 die den Eindruck erwecken könnte, dass du  gar nicht von deinem Hypochondertum wegkommen möchtest.....(?)

Der weitere  Kommentar  von voyager findet deinen Kommentar dann nur noch zickig und sieht es als die Art eines trotzigen Kleinkindes, dem man sein Spielzueg wegnahm und das nun trotzig nur noch nein-nein-nein sagt. 

So was hört vermutlich niemand gern, du sicher auch nicht, aber ich finde voyager hat es direkt und hart gesagt, aber er hat nicht ganz unrecht. Beman hat es verständnisvoller fprmuliert in dem er/sie dir schreibt, dass nur du allein der Gestalter Deines Lebens bist und das du machst, was Du für richtig hältst.

Sollte die Intention deiner Frage gewesen sein, dass deine Ängste krank zu werden dir selber auf den Keks gehen, dann sind doch die zahlreichen Anregungen,  auf deine Frage gekommen sind, alle prüfenswert, oder?

Sollte das aber nicht die Intention deiner Frage gewesen sein (die Ängste zu überwinden),  dann könnte das jedoch bedeuten, dass diese Ängste dir vielleicht etwas bedeuten und du sie gar nicht loslassen willst/kannst?

Das klingt erst mal komisch, weil normalerweise Menschen unter übertriebenen Ängsten  leiden, das kann aber im jeweiligen Fall eine wichtige Bedeutung haben. Die Ängste (auch Zwänge) können für den betreffenden Menschen eine wichtige Bedeutung/ bzw. Funktion haben (oder ml gehabt haben), so dass solche Ängste/Zwänge sehr stabil beibehalten werden.

Da du,  wie Beman es prima auf en Punkt gebracht hat, allein der Gestalter deines Lebens bist, solltest du deine Verantwortung erkennen, als Chance begreifen und wahrnehmen. Wenn du eigentlich Hypochonderbleiben willst (aus was für Gründen auch immer), kannst du das bleiben und musst nchts tun, wenn du es zumindest mal versuchen möchtest, wie ein Leben ohne solche Ängste/Zwänge laufen könnte, dann könntest du mal versuchen was anders zu sehen bzw. zu machen.

Wie siehst du das?

Liebe Grüße, Thomas

Antwort
von Virginia47, 9

Ja. 

Aber umgekehrt funktioniert es auch. Das praktiziere ich erfolgreich. 

Wenn alle Leute erkältet sind, sage ich immer: Ich stecke mich nicht an. Und stecke mich tatsächlich nicht an. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich die letzte Erkältung hatte. 

Oder wenn ich auf den Beipackzettel meiner Medikamente, die ich aufgrund meiner Depression nehmen muss, die Nebenwirkungen lese, denke ich immer: Bekomme ich nicht. Und bekomme tatsächlich keine Nebenwirkungen. 

Somit bin ich von meinen Depressionen abgesehen körperlich gesund. 

Das solltest du auch so machen. 

Alles Gute

Virginia 

Antwort
von WosIsLos, 38

1. Für empathisch veranlagte Menschen durchaus.

2. Ja

3. ?

Expertenantwort
von bodyguardOO7, Community-Experte für Krankheit & Körper, 12

Klar - wenn psychische Belastung körperliche Beschwerden auslöst spricht man von Psychosomatik. Dazu kannst Du auch mal hier in meine Antwort schauen.

https://www.gutefrage.net/frage/stechen-im-herz-14#answer103332304

Antwort
von beman, 27

Hallo leacelestine,

lenke Deine Aufmerksamkeit  doch mal auf die schönen Dinge. Heute schien die Sonne und es geht vielen Tausend Menschen gut. Sie sind gesund und fröhlich.

Nimm Dir einen Zettel und schreibe auf, was Du in letzter Zeit alles schönes erlebt hast. Wann Du herzhaft gelacht hast und was Dir besonders gut gefallen hat.

Wenn es Dir hilft, schreib jeden Abend die guten Momente des Tages auf, freu Dich nocheinmal darüber und schlaf dann beruhigt ein.

Wenn jemand mal krank wird, wie Deine Therapeutin, dann braucht sie einfach nur ein Paar Tage Ruhe und dann ist sie wieder für Dich da.

Also schau einfach mal für eine Weile nur auf die schönen Dinge. Probier es wenigstens, dann merkst Du bestimmt eine positive Wirkung.((-:

Kommentar von leacelestine ,

Nein, nein, nein, nein und nochmal nein.

Kommentar von beman ,

Gut,  nur Du allein bist der Gestalter Deines Lebens. Mach das, was Du für Richtig hältst. ((-:

Kommentar von voayager ,

oh, das ist jetzt aber wirklich nur zickig, weiter nix anderes. Es ist die Art eines trotzigen Kleinkindes, dem man sein Spielzueg wegnahm und das nun trotzig nur noch nein-nein-nein sagt.

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