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Kann eine Ultraschall-Untersuchung dem Ungeborenen schaden?

gefragt von rotezora am 03.05.2007 um 21:54 Uhr

Ich bin zum ersten Mal schwanger und bin dadurch mit Ultraschall-Untersuchungen konfrontiert worden? Jetzt habe ich gehört, dass der Ultraschall schädlich für das Kind sein kann? Wer weiss etwas darüber?


Reply


anonym
beantwortet von occident am 3. Mai 2007 22:10
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So wichtig die Untersuchungen sind, ganz ohne Risiko sind sie leider nicht. Nicht ohne Grund werden die Ultraschalluntersuchungen auch auf maximal 3 beschränkt. Hier ein Zitat des Pränatalmediziners Ulrich Gembruch aus einem Artikel der ZEIT:
"Wir sollten bei der Untersuchung von menschlichen Feten möglichst wenig Ultraschall einsetzen." Bisher hätte zwar keine einzige epidemiologische Studie zeigen können, dass die Sonografie tatsächlich schädliche Auswirkungen auf das Ungeborene habe. Trotzdem müsse man immer daran denken, dass hier energiereiche Wellen im Spiel seien."Dieses 'Wir gucken mal das Kind' stellt da eher eine Belastung dar, auf die man verzichten kann." Die drei Standarduntersuchungen dagegen sind Gembruchs Ansicht nach nicht nur unschädlich, sondern auch sehr wichtig, weil sie zum Beispiel Plazentaverlagerungen oder Mehrlingsgeburten erkennbar machen. "Der Ultraschall stellt einfach eine deutliche Verbesserung gegenüber früher dar. Da wusste man oft gar nichts, bis zur Geburt."
Alles Gute!


► tommmi ◄
beantwortet von ► tommmi ◄ am 3. Mai 2007 23:04
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Ja! Ultraschalluntersuchungen können z.B. den Kleinwuchs fördern. Würde dir nur zu 2 Ultraschalls raten. Den letzten kurz vor der Geburt, um zu sehen ob das Kind richtig liegt. Lass dich nicht verängstigen und verunsichern. Falls dein Arzt nicht mitmacht, geh zu einem anderen (so mussten wir es tun). http://zeitung.hebammen.at/2000/1_00.htm :<<Vorsichtiger als hier gehen die Gesundheitsbehörden einiger anderer Länder, z.B. der USA, Englands, Norwegens, Schwedens und Dänemarks mit Ultraschalluntersuchungen um, da die Unschädlichkeit der Ultraschallwellen für Mutter und Kind noch nicht eindeutig bewiesen ist. Der frühere europäische Repräsentant der WHO for Mother and Childcare, M. Wagner, warnte die Teilnehmer auf einem Gynäkologenkongress: "Ärzte, die den Ultraschall in der Schwangerschaft sowohl teratogen als auch genetisch als absolut unbedenklich einstufen, sollten öfter daran denken, dass es auch bei den Röntgenstrahlen 50 Jahre gedauert hat, bis Schäden nachgewiesen werden konnten." Die Ultraschallgeräte sind erst seit den 60er Jahren auf dem Markt!>>

Zum Schluss noch ein Tipp für dich und dein Kind: Bringe dein Kind möglichst nicht im Krankenhaus zur Welt.(Ihr seid ja nicht krank, oder?) Informiere dich über alternative Möglichkeiten, z.B. Hausgeburt. Haben wir gewählt. Ist ein tolles Erlebnis ohne Risiko, wenn das Kind richtig rum liegt. Auch hier nochmals mein Tipp: Lasse dir keine Angst machen. Informiere dich ausgiebig! bei verschiedenen Quellen! über Vor- und Nachteile, wähle das für dich beste und sei glücklich.


anonym
beantwortet von evamarie am 3. Mai 2007 22:02
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Ich habe mich das damals auch gefragt. Die Fachpresse schreibt, dass keine Risiken bestehen. Mein Frauenarzt hat mir das auch bestätigt und ich habe mich bei ihm in sehr guten Händen gefühlt. Ich denke die Überwachungsfunktion, die der Ultraschall bietet, ist auf jeden Fall wichtig - man ist selbst ja auch immer beruhigt, wenn man schon sieht, dass alles dran ist. Vor allem, wenn man sich entscheidet, keine weiteren pränatalen Untersuchungen durchführen zu lassen. Alles Gute für Dich und dein Baby!


Mona * Lisa
beantwortet von Mona * Lisa am 3. Mai 2007 21:58
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ich bin zwar kein arzt, aber auch mutter. und wie viele millionen frauen, die gesunde kinder zur welt gebracht habe, trotz ultraschall-untersuchungen, kann ich nichts negatives berichten. ultraschall ist nicht zu verwechseln mit röntgenstrahlen, die tatsächlich dem kind schaden können. also, mach dir keine gedanken, denn wenn es gefährlich wäre, würde man es wahrscheinlich längst nicht mehr machen. geniesse deine erste schwangerschaft soviel du nur kannst :)). es ist etwas wunderbares!!!


sternchenausdd
beantwortet von sternchenausdd am 4. Mai 2007 07:46
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es ist nicht schädlich im sinne einer strahlenbelastung, aber es stört die kleinen, man merkt das ganz deutlich, dass sie ausweichen und sich wegdrehen. bei einer normal verlaufenden schwangerschaft sollte man es deshalb nicht übertreiben. ich habe einen ultraschall in der 19. woche und einen in der 29. wochen machen lassen, das war völlig ausreichend. klar ist es spannend in den bauch zu schauen und immer wieder neue fotos zu zeigen, aber das ist es nicht wert sein kind zu stören. gleiches gilt für's ctg. auch das habe ich nur 2 mal gemacht, einmal in der 38. woche und noch einmal vor der geburt. das normale abhören der herztöne reicht nämlich voll und ganz. aber bei risikoschwangerschaften ist es eben nicht vermeidbar.





rkaden
beantwortet von rkaden am 26. Februar 2008 13:27
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Ein physikalischer Ansatz: Ultraschall sind energiereiche Impulse. Ein Großteil der Energie wird vom Körper des Ungeborenen aufgenommen und ist dort in der Lage, Arbeit zu verrichten. Diese Arbeit sieht so aus, daß z.B. im Experiment an Mäuseembryonen, welche hinsichtlich der potentiellen Schädigung vergleichbar mit Menschenembryonen sind, gezeigt wurde, daß Ultraschall, Nieren und Lungen schädigen kann. Frequenz und Leistung entsprachen den Einstellungen medizinischer Geräte. Myelinscheidenschädigungen wurden auch beobachtet. Da Ärzte an den US-Untersuchungen verdienen, werden wohl die meisten behaupten, es gäbe keine Effekte. Hier ein Link zu wissenschaftlichen Ergebnissen: http://www.sciencedirect.com/science?ob=PublicationURL&tockey=%23TOC%235186%231994%23999799996%23498618%23FLA%23&cdi=5186&pubType=J&auth=y&acct=C000014398&version=1&urlVersion=0&_userid=208955&md5=bbb91dbc0407131b7278f74fc9167e80


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