Frage von unknownhooman, 108

Kann eine Narbe so gut vernäht sein, das man sie weder fühlt noch sieht (auch kein Fachmann)?

Hallo ihr Lieben 👋

Ich nochmal. 😅
Folgendes: Mein Rüde, aus einem Tierheim, kam (angeblich) unkastriert an.
Dann war ich beim TA: Hoden fehlen. Entweder er ist doch kastriert oder ein Kryptochide. Aber, falls er kastriert wäre, ist keinerlei Narbe sichtbar/fühlbar. Also überwiegt es zu "Kryptochide" und einer blöden OP (weil die Hoden ja im Bauchraum verkümmert wären und die TA diese wie die Nadel im Heuhaufen suchen dürfte und das ja auch gefährlich ist, wenn sie drin bleiben würden). Juhu.

Also Tierheim angefragt, ob sie sich wirklich 100% sicher seien.
Dann kam raus: Doch kastriert. Puh.
Erspart ihm eine (doofe) OP.

Aber: Können die so gut vernäht haben, das keine Narbe zurückbleibt? Oder so eine kleine, die man nur sehr sehr schwer sieht/fühlt?
Wie gesagt: TÄ hat ihn abgesucht aber nichts gefunden. Sie hatte noch (bevor es letztlich raus kam) einen Hormontest vorgeschlagen, mit dem man herausfinden könnte, ob Kastrat oder nicht. Sollen wir den vorsichtshalber doch machen lassen?

Habt ihr einen Rüden, bei dem man keinerlei Narbe sieht/fühlt?
Würdet ihr diesen Test doch lieber machen lassen? (Geld spielt keine Rolle - wir wollen uns sicher sein. Nicht, das er doch kein Kastrat ist und dann am nicht-reagieren unsererseits leidet oder gar stirbt)

Danke für Antworten!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dogmama, 62

der Kastrationsschnitt ist meist so minimal, dass man nach einiger Zeit kaum bis gar nichts mehr davon sieht. 

Ob Ihr den Test machen wollt, müsst Ihr selbst wissen.

Antwort
von Dackodil, 36

Unser Säbelzahntiger - ähh - 8 kg Terriermischling kam mit 2 Jahren zu uns. Er benahm sich so dermaßen machomäßig inkl. markieren im Haus, daß wir nicht glauben konnten, daß er wirklich kastriert ist. Über seine Vorgeschichte war so gut wie nichts bekannt.
An der einschlägigen Stelle war und ist weder etwas zu sehen noch zu fühlen.

Um ihm eine große Bauch OP zu ersparen, haben wir eine Blutprobe auf Hormone untersuchen lassen. Ergebnis: er ist wirklich kastriert (und nicht etwa ein doppelseitiger Kryptorchide).

Anstatt als Tierarzt so einen armen kleinen Hundebauch umzuwühlen, kann man auch per Ultraschall danach suchen und bei der OP gleich an der richtigen Stelle suchen.

Expertenantwort
von shark1940, Community-Experte für Hund, 19

Ja die Narben können sehr gut verheilen. Meine frühere Hündin wurde kastiert (bei mir - also 100%tig kastiert) - nach einer gewissen Zeit war die Narbe so gut verheilt, dass man die nicht sah.

Meine zugelaufene Kätzin muß kastriert sein, denn sie lebt seit einem Jahr bei mir und war bisher nicht trächtig. Man sieht aber keinerlei Narbe und auch der TA sieht nichts.

Aber Ultraschall gibt einem Gewissheit. Damit kann der TA feststellen, ob die Hoden innen sind oder nicht da. Also wenn Du Bedenken hast, lasse Ultraschall machen.

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