Frage von schmalri, 85

Kann eine Mutter es verweigern, dass der sorgeberechtigte Vater sein Kind (5 Jahre) mit dem Zug für das Wochenende abholt (Fahrzeit 2 Std.)?

Streit um das Abholen, Exfrau verweigert die Zugfahrt, weil sie meint, dass ihr Kind das nicht müsste und er sich grippal anstecken könnte. Fliegen darf er aber (diese Woche nach Italien). Selber habe ich derzeit kein Auto und bin auf Bahn angewiesen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von elismana, 39

Nein kann sie nicht. 

In der Regel muss der Umgangsberechtigte dafür sorgen, dass das Kind zu ihm kommt und auch wieder heim. Das ist natürlich auch mit einer Zugfahrt möglich. Die Begründungen der Mutter sind sehr weit hergeholt und Blödsinn noch dazu. 

Außerdem sind zwei Stunden nun wirklich nicht lang und - ich kann ich da anderen nur anschließen - deutlich stressfreier und spannender für das Kind. 

Antwort
von kiara36, 30

Nein, darf sie nicht. Geht es um ein Umgangswochenende, also Dein Umgang mit Deinem Kind? Das könnte der Mutter sogar negativ ausgelegt werden, weil sie den Umgang des Kindes mit Dir wegen so was unterbindet.

Davon mal ab, das Kind besucht doch sicherlich einen Kindergarten, da kann es sich jederzeit anstecken?  

Argumentiere diplomatisch, das Du es verstehen kannst das sie vor ihrem Urlaub keine Risiken eingehen möchte, aber es wesentlich potenziell "riskantere" Orte (Kindergarten, Spielplatz, Fast-Food Restaurant, Supermarkt, Bus, Flugzeug!!!...) zum anstecken gibt.

Zumal ich Zugfahren mit meiner Tochter sehr genieße. Ich kann ihr jederzeit entspannt Essen, Trinken und Spiele (die ich mit ihr zusammen spielen kann)  anbieten.

Antwort
von MarkusKapunkt, 39

Die Ansteckungsgefahr scheint mir doch ein sehr an den Haaren herbeigezogener Grund zu sein. Zugfahren ist erheblich sicherer als Autofahren, das wird jedes Gericht genau so sehen. Außerdem ist es auch pädagogisch sinnvoller, da man sich beim Fahren auf die Straße konzentrieren muss und sich nicht so wie im Zug um das Kind kümmern kann. Außerdem ist eine Zugfahrt für ein Kind oft viel spannender als eine Autofahrt.

Die Mutter kann da überhaupt gar nichts gegen tun und sollte es auch nicht. Wenn sie dem Vater das Kind vorenthält, kann es sogar sein, dass sie selbst das Sorgerecht verliert.

Antwort
von Nordseefan, 42

Nein, darf sie nicht. Soll sie ihn halt bringen, wenn ihr die Zugfahrt - die übrigens für Kinder sehr spannend sein kann - nicht passt. Apropo spannend: Da hast du wenigstens Zeit dich um das Kind zu kümmern im Auto geht das schlecht.

Das mit dem anstecken ist mehr als fadenscheinig. sie sucht nur einen Grund um den Kontakt zu verhindern.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Sehe ich genauso.

Antwort
von dielauraweber, 15

wie der vater sein kind abholt, was er tut in seiner umgangszeit etc das geht die km alles garnichts an. dabei ist es uninteressant ob die eltern gemeinsames sorgerecht haben oder nicht. der vater entscheidet alle dinge im rahmen seiner alleinigen alltagssorge die er während des umgangs hat.

wenn der vater gute laune hat, kann er der mutter die auslandsreise nach italien verweigern und verbieten. einfach mal die ausreise bei den grenzbehörden sperren lassen. sie benötigt papiere unterzeichnet vom vater bei der ausreise.

Antwort
von JanaJana07, 27

Sie darf das nicht verweigern, aber defacto kann sie es. Sieht man immer wieder, wenn sie sagt nein, wie willst du dagegen vorgehen. Ich wünsche dir das du sie zur Vernunft bekommst

Kommentar von dielauraweber ,

kann sie und irgendwann hat sie kein kind mehr, weil es bei vati aufwächst und der richter ihr das sorgerecht entzogen hat.

Antwort
von Menuett, 13

Das darf die Mutter selbstverständlich nicht.

Vorm Gericht würde sie mit einer solchen Argumentation alt aussehen.

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