Brynhild am 04.12.2007 um 14:24 Uhr
In unserem Haus befindet sich ein offener Kamin der vor etwa 20 Jahren mit einer maßgefertigten Heizkassette ausgebaut wurde. Diese Kassette hat keine automatisch verschließbaren Türen - kann also offen und geschlossen betrieben werden. Jetzt soll eine Etage höher ein Kaminofen installiert werden, der aber laut Auskunft des Schornsteinfegers nicht an den bereits vorhandenen Schornstein angeschlossen werden darf - wegen des darunter befindlichen Kamins. Könnten die Gründe dafür darin liegen, dass die Heizkassette eben nicht automatisch verschlossen wird? Womöglich könnten wir uns den Neubau eines weiteren Schornsteins sparen indem wir die Türen der Kassette nachrüsten. Ist sowas möglich?
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Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es kann sein, dass mehrere Kamine an einem Schornstein sich gegenseitig stören und dann die Gefahr besteht, dass der Rauch dann nicht mehr ordentlich abziehen kann und in einer der Wohnungen landet. Dazu kommt noch, dass je nach Schornstein dieser sich übermäßig erhitzt, wenn mehrere Kamine dran angeschlossen sind. Damit bestünde erhöhte Brandgefahr.
für einen 2. ofen wirst du sicher auch einen 2. kamin brauchen!!

Wir haben auch zwei Kaminkassetten an einem Kamin. Frag Deinen Kaminbauer, die untere Kassette muß fest verschließbar sein, dann wird das auch genehmigt.

Es reicht eine Spiralfeder an der Tür und selbstverstänlich im Innenraum des Heizeinsatzes anzubringen, sodas die Tür mittels Spiralfeder zugezogen wird. Dann habe ich eine selbstschließende Tür.
Brynhild am 17. Januar 2008 22:55 Das würde auch genau so funktionieren ABER: Habe da inzwischen mit einigen Ofenbauern drüber gesprochen. Technisch ist das machbar aber man benötigt ein Zertifikat dafür. Und leider ist unser Bezirksschornsteinfeger ein unglaublicher Korintenkacker. In jedem anderen Bezirk bekäme man vom Schornsteinfeger auch ohne Zertifikat die Genemigung aber leider nicht bei diesen. Da fühlt man sich irgendwie ausgeliefert schnief