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Kann eine Fruchtwasseruntersuchung gefährlich sein?

gefragt von ChiemStar am 31.10.2009 um 21:53 Uhr

Wo liegt genau die Gefahr/Was sind die Probleme? Danke


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syringa
beantwortet von syringa am 31. Oktober 2009 21:54
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anonym
beantwortet von superOlle am 31. Oktober 2009 21:53
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ja


Panikattacke
beantwortet von Panikattacke am 31. Oktober 2009 21:54
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Die Gefahr einer Fehlgeburt ist deutlich erhöht.Darüber wird die Patientin allerdings vor der Untersuchung aufgeklärt.


Asko01
beantwortet von Asko01 am 31. Oktober 2009 21:55
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Nur selten kommt es bei der Fruchtwasserentnahme zu Komplikationen. Dazu zählen:

* Risiko einer Fehlgeburt: Es liegt bei etwa 0,5 Prozent und hängt auch von der Erfahrung des Arztes ab;
* Fruchtwasserabgang, schwache Blutungen in der Gebärmutter, Verletzung der Gebärmutter oder eine Infektion;
* Verletzung des Kindes durch die Einstichnadel: Dieses Risiko lässt sich erheblich vermindern, wenn der Arzt die Position des Kindes während des gesamten Eingriffs mit Hilfe des Ultraschalls bestimmt;
* Kontraktionen der Gebärmutter: Diese Reaktion ist relativ häufig, lässt aber in der Regel rasch wieder nach;

anonym
beantwortet von Draja am 31. Oktober 2009 21:55
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Bei der Fruchtwasseruntersuchung muß der Arzt ja durch die Fruchtblase "stechen" um an das Fruchtwasser zu kommen. Es besteht daher die Gefahr, das 1. das Kind mit der Kanüle verletzt wird und 2. die Fruchtblase zu stark beschädigt wird, so das es zu einem "Blasensprung" kommen kann....


sanne172
beantwortet von sanne172 am 31. Oktober 2009 21:55
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Es besteht das Risiko einer Fehlgeburt. Man muss Nutzen und Risiko genau abwägen.


hani99
beantwortet von hani99 am 31. Oktober 2009 21:57
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aus Wikipedia:

Anwendungsrisiken

Risiken, die die Untersuchung mit sich bringt, sollten von der Schwangeren bzw. von dem Elternpaar abgewogen werden, bevor sie einer Amniozentese zustimmen. Es kann während bzw. nach dem Eingriff z. B. zu folgenden Ereignissen kommen

-Fruchtwasserverlust

-Blutungen in der Gebärmutter

-Verletzungen der Gebärmutter

-Verletzungen der Plazenta (Mutterkuchen)

-Infektionen

-Verletzungen des ungeborenen Kindes durch die Nadel (insbesondere wenn das Kind sich viel und / oder unerwartet bewegt)

-Kontraktionen der Gebärmutter (oft bemerkbar als eine Art „Ziehen“ im Bauch, wobei dies in den meisten Fällen wieder nachlässt)

-Fehlgeburt: In einer Studie unter der Leitung von Nikolaos Papantoniou bei der 1.006 Amniozentesen retrospektiv ausgewertet wurden (vgl. Br J Obstet Gynaecol 2001;108: 1053-1056) lag die Fehlgeburtsrate bei einer Untersuchung in der 16. oder 17. Schwangerschaftswoche bei Frauen im Alter von 20 bis 34 Jahren bei 2,5 %, stieg in der Altersgruppe der Frauen von 35 bis 39 Jahren auf 3,4 % bis hin zu 5,1 % bei Frauen ab 40 Jahre. Neben dem Alter waren vaginale Blutungen während der Schwangerschaft ein wichtiger Risikofaktor, der eine Erhöhung der Fehlgeburtsinzidenz auf 6,5 % bedingte (= 2,4fach erhöhtes Risiko); Frauen mit einer spontanen Fehlgeburt in früheren Schwangerschaftsstadien oder einem Schwangerschaftsabbruch hatten eine Inzidenz von 8% (= 3fach erhöhtes Risiko). Die Komplikationsrate (Abortus, IUFT) innerhalb von 14 Tagen nach einer Amniozentese beträgt nach einer anderen Untersuchung 1,5 % bei Ausbildungsassistenten und 0,6 % bei Fachärzten (Quelle: [1]). Invasive Untersuchungen werden aufgrund der erhöhten Risiken in der Regel dann durchgeführt, wenn insbesondere das Fehlgeburtsrisiko infolge des Eingriffs niedriger ist als die statistisch zu erwartende Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer Chromosomenbesonderheit oder einer Erbkrankheit.

Nach dem Eingriff sollte sich die Schwangere eine Zeit lang konsequent schonen, da es prinzipiell auch noch Tage nach dem Eingriff möglich ist, dass es z. B. zum Fruchtwasserverlust kommt.

Hier kannst du alles selbst lesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Amniozentese

LG hani99


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