Frage von laserata, 14

Kann ein vom PayPal-Käuferschutz belangter Händler sich später noch mal "erfolgreich" an den Kunden wenden?

Ich hab hier einen Fall aus meinem Freundeskreis:

Ein Freund hat Prospekte drucken lassen und 100 Euro dafür per PayPal gezahlt. Mit dem Ergebnis war er dann aber überhaupt nicht zufrieden, da die Prospekte von bestimmten Vorgaben abwichen. Die Reklamation wurde aber nicht angenommen, da die Druckerei meinte, es sei alles korrekt. Der Freund von mir wandte sich auch an den PayPal-Käuferschutz. Die untersuchten den Fall, gaben meinem Freund Recht und entschädigten ihn mit den gezahlten 100 Euro.

Jetzt krabbelt die Druckerei plötzlich wieder an, also zum Freund von mir, und meint, der Fall sei "noch nicht erledigt", sie wollten Geld.

Anscheinend hat PayPal irgendwie die 100 Euro von denen eingetrieben, und jetzt haben sie sich gedacht, "wir können ja noch mal den Kunden einschüchtern, vielleicht gibt ER uns dann die 100 Euro wieder zurück".

Kann Letzteres sein? Was ist auf jeden Fall davon zu halten, dass die Druckerei jetzt noch mal ankommt, nachdem sie zuvor die Reklamation abgelehnt hatte und alles als ordnungsgemäß geregelt betrachtet hatte?

Antwort
von Gummibusch, 11

Da muss man rechtlich noch nicht einmal besonders bewandert sein um zu erkennen, dass die unrechtmäßig versuchen den PayPal-Käuferschutz zu unterwandern indem sie sich an Deinem Freund schadlos zu halten gedenken.

Er soll sich an PayPal wenden und alles genau schildern, ich denke, daß das alles andere als in derem Interesse liegt und die ihre Geschäftsbeziehung zu dem Laden leicht als Druckmittel nutzen können und auch werden.

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