Kann ein Tumor auf einer MRT Aufnahme übesehen werden?
Oder Sonstiges? Auf den MRT Aufnahmen(Kopf) konnte nichts entdeckt werden. Mein Neurologe möchte jetzt ein CT von meinem Schädel machen lassen. Wenn man auf den MRT Aufnahmen nichts gefunden hat, wird doch auf den CT Aufnahmen erst recht nichts sein oder hab ich mich geirrt?
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CT und MRT sind zwei sehr unterschiedliche Methoden. Sie können unterschiedliche Dinge sehen.
Man kann es mit verschiedenen Sinnen vergleichen. Sehen, schmecken, fühlen, hören.
Wenn ich in ein Glas Wasser etwas geschmacklosen Farbstoff gebe, dann kannst du das sehen. Wenn du aber mit verbundenen Augen probierst, wirst du nichts bemerken.
Wenn ich aber Salz in ein Glas Wasser gebe, dann kannst du das nicht sehen. Wenn du aber mit verbundenen Augen trinkst, so wirst du es schmecken.
Wenn ein Tumor noch sehr klein ist, so kann es sein, dass er nur im MRT oder nur im CT auftaucht. Das einfache MRT erlaubt die sehr genaue Darstellung von Geweben. Man kann aktive Tumore oder Entzündungen sehr gut sehen. Das CT hat den Vorteil, das man sehr verschiedene Kontrastmittel benutzen kann. So kann man sehr gut nach bestimmten Strukturen suchen.
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Meine Mutter hatte einen sehr kleinen Tumor, der auf dem Röntgen nicht sichtbar war, auf dem CT aber schon.
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Ich Denke nicht! Genau deswegen macht man ja das MRT, damit man gar nichts übersieht! L.G.Elizza
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Also theoretisch kann ein Tumor auf einem CT Bild sichtbar sein, der im MRT nicht sichtbar war. Wenn die MRT Bilder aber OB waren, ist zumindest nichts großes vorhanden.
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Tumoren von 5 bis 10 Millimeter Größe sind mit gängigen Geräten gut darstellbar. In den letzten Jahren wurden die Magnetresonanztomographen zudem immer weiter verbessert, sodass mit in der Forschung eingesetzten Geräten auch schon wesentlich kleinere Strukturen erkennbar werden. Wie gut ein Tumor auf einem Bild erkennbar ist, hängt jedoch nicht zuletzt davon ab, wie gut er sich von dem umliegenden Gewebe abhebt, wie kontrastreich er sich also darstellt.
Um genauere Aussagen über die Beschaffenheit und Bösartigkeit solcher Veränderungen machen zu können, folgen unter Umständen auf eine Magnetresonanztomographie noch weitere Untersuchungen. Dazu gehört zum Beispiel eine Biopsie, also eine Gewebeentnahme, um Proben aus den verdächtigen Gebieten unter dem Mikroskop oder mit molekularbiologischen Methoden untersuchen zu können.
Bei der MRT (Magnetresonanztomographie = Kernspintomographie) werden ein starkes Magnetfeld und Hochfrequenz eingesetzt.
Bei der CT (Computertomographie) werden Röntgenstrahlen angewendet.
Während die Kernspintomographie (MRT) seine Stärke in der differenzierten Darstellung von Weichteilgewebe mit einer sehr hohen Auflösung hat, eignet sich das CT, wegen der Röntgenstrahlentechnik, besonders für die Darstellung von festen Gewebe, besonders von Knochengewebe. Im Computer können die Informationen beider Verfahren für die spezifischen Fragestellungen verändert und berechnet werden.
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ja in wenigen fällen schon