Frage von NickAndersson, 70

Kann ein Psychiater bei Hundeangst helfen?

Ich habe schon seit ich ein kleines kind bin angst vor hunden. Die ist mit der Zeit nicht besser geworden und so langsam möchte ich wirklich was dagegen unternehmen. Ich hatte vor einigen tagen sogar sowas wie eine panik attacke als mehrere hunde auf mich zu gerannt kamen... Das problem ist bloß dass ich es alleine wahrscheinlich nicht schaffe, die angst loszuwerden. Meine frage ist nun, ob mir ein Psychiater dabei helfen könnte oder geht sowas gar nicht in seinen tätigleitsbereich?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Dahika, 20

Ein Psychiater nicht. Der ist für dich nicht zuständig.

Geh zu einem Psychotherapeuten mit verhaltenstherapeutischer Richtung. Hundeangst zu therapieren ist deren leichteste Übung und dürfte schnell gehen.

Antwort
von Fuchssprung, 20

Ein Psychiater kann dir eventuell helfen. Ganz sicher kann dir ein freundlicher Hund helfen. Angst kannst du nur besiegen, wenn du dich ihr stellst. Wenn du dich deiner Angst nicht stellst, wirst du sie niemals vollständig besiegen.

Du solltest zu einer Hundeschule gehen und mit dem Trainer reden. Er kann die Hunde am besten einschätzen und weiß genau welcher Hund freundlich und umgänglich ist. Mit diesem Hund solltest du dich dann einen ganzen Tag lang beschäftigen. Er wird dich garantiert von deiner Angst kurieren. 

Antwort
von Shilja, 26

Vielleicht suchst du dir einen freundlichen Hundehalter, der dir dabei hilft.
Psychologen und Co sind eher Ratgeber nach Schema als wirklich vertraut mit Hunden - die dein Problem darstellen.
Die Idee mit dem "Langsam der Angst stellen" - welche bereits erwähnt wurde, find ich gut, sollte aber meiner Meinung nach nicht bei wildfremden Hunden gemacht werden sondern so gut wie möglich immer mit dem gleichen Hund bei dem du den Besitzer kennst - so lernst du das Wesen, das Verhalten etc eines Hundes kennen, wenn du immer wieder mit einem Zusammenkommst und dann hast du einen besseren Zugang zu deinem Angstgeschöpf, sobald du einen davon "beim Namen" kennst :)
Dabei solltest du dir vielleicht überlegen zu welchem Hund/Rasse du dich eher trauen würdest, welche für dich absolut furchtbar sind und welche du eigentlich recht süß vom Aussehen her findest etc. und dann arbeite dich da durch :P
Würde mich mit meinem Labrador ja zur Verfügung stellen, um dir dabei zu helfen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass du in meiner Nähe wohnst ist eher gering deshalb suche vielleicht auf Facebook und Co jemanden in deiner Nähe - neue Leute lernst du dabei auch gleich kennen :)
Viel Erfolg dabei :P

Kommentar von Seanna ,

Also ich kenne etliche Therapeuten die mit Therapiehunden und deren Halter zusammen arbeiten und in der Form auch mit ihren Patienten. Nix mit Ratgeber nach Schema. Keine Ahnung was du so für Psychotherapeuten kennst..

Antwort
von ObscuraNebula, 38
Das problem ist bloß dass ich es alleine wahrscheinlich nicht schaffe, die angst loszuwerden.

zuerst einmal frage dich was ist angst? angst ist ein urinstinkt der uns überleben lässt hätten wir keine angst würden wir nicht lange leben. 

mit der einstellung schaffst du es nicht. um eine unbegründete angst in den griff zu bekommen musst du dich dieser stellen und das alleine. ein psychiater kann dir nur tipps geben. 

du musst klein anfangen zb indem du dich neben einen hund stellst das machst du immer wieder regelmäßig bis dein hirn ( der auslöser der angstreaktion) merkt ok keine gefahr. das ist der erste schritt.

wenn du diesen gemeistert hat kommt der nächste  halte den hund an der leine. immer wieder bis auch hier dein hirn merkt keine gefahr. 

so machst du weiter bis deine angst sich normalisiert hat. der größte fehler den du machen kannst ist zu versuchen die angst loszuwerden denn jeh mehr du versuchst kontrolle auszuüben desto stärker wird die angst.

so kann man im übrigen jede art von angst in den griff bekommen.

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Angst & Psychologie, 19

Hallo NickAndersson,

da wärst Du bei einem Psychologen besser aufgehoben. Sofern es dazu ein Trauma gab, bei einem der eine Ausbildung in Traumatherapie hat oder auch eine Ausbildung in Hypnosetherapie.

Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich gerne wieder.

LG

Antwort
von samm1917, 30

Ein Psychiater ist vor allem auf medikamentöse Behandlungen spezialisiert. Was dir eher helfen könnte ist eine Verhaltenstherapie...

Kommentar von NickAndersson ,

Und wo kann man sowas machen? Bzw wer macht verhaltenstherapien? 

Kommentar von Dahika ,

Das erfährst du z.B. bei der Krankenkasse. Verhaltenstherapie gehört zu den Therapieformen, die von der Kasse anerkannt werden.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community