Frage von lightstar490, 88

Kann ein Mitarbeiter/in meine Post in der Firma lesen?

Ist es möglich, dass ein Mitarbeiter bzw. eine Mitarbeiterin in der Firma meine Post, die an mich adressiert ist, entgegen nehmen und lesen darf, wenn ich ca. 3 - 4 Monate nicht in der Firma bin?

Antwort
von TrudiMeier, 38

Dienstliche Post, die an dich andressiert ist, können selbstverständlich von anderen Mitarbeitern gelesen werden, irgendwer muss dich ja vertreten und deine Arbeit kann ja nicht liegen bleiben. Es sei denn die Briefe haben den Vermerkt "persönlich" oder "vertraulich" (wie z. B. deine Gehaltsabrechnung)

Oder handelt es sich um private Post? Dann frage ich mich, warum private Post an die Firmenadresse geschickt wird. Die hat da doch nix zu suchen.

Antwort
von Schokolinda, 50

so lange nicht "persönlich" drauf steht, schon.

Antwort
von AmandaF, 54

Wenn nicht "persönlich bzw. vertraulich" drauf steht dann ja. Oder ist deine Arbeit so unwichtig, dass sie mehrere Monate liegen bleiben kann?

Kommentar von augsburgchris ,

Das ist bei dem Spanier auch nicht aufgefallen :-)

Antwort
von augsburgchris, 45

Wenn davon auszugehen ist das es sich um Geschäftsvorfälle handelt dann ja. Eindeutig private Post an die Firmenadresse darf natürlich nicht gelesen werden. Ebenso wie "persönlich" gekennzeichnete Briefe.

Kommentar von lightstar490 ,

Ja, und wie lasse ich es persönlich beschriften? Selber oder in der Poststelle? Und wie sage ich das dann?

Kommentar von SiViHa72 ,

Das muss der Absender schon machen. Der Empfänger regelt da nichts.

Antwort
von larry2010, 30

wenn unklar ist, ob sie geschäftlich oder privat ist, wird man sie aufmachen. von daher ist gut, wenn ein absender drauf ist, damit man die post einordnen kann

Antwort
von SiViHa72, 22

Private Post- nein. Das muss aber an der Adresse erkennbar sein.

Dienstlich: je nachdem ja.

Also, geht was an

Lili Müller

Firma Dingsda

Str.3

00000 Stadt

Dann ist es privat. Nicht lesen.

Geht es an:

Firma Dingsda

Lili Müller

Str.3

00000 Stadt

darf es geöffnet werden, denn es geht insbesondere an die Firma.

Noch etwas anders:

Geht es an:

Firma Dingsda

Lili Müller -persönlich-

Str.3

00000 Stadt

Dann nein. Bzw. im NOtfall jemand befugter (z:, schicken Leute gerne persönlich an ihren Sachbearbeiter.. dann würde das aber,wenn der mal länger ausfällt, gar nicht bearbeitet werden).

Merke: was richtig privates , also z.B. die Info vom Kumpel, wo er die Leiche verbuddelt hat für Dich, das solltest Du besser nicht über die Firma in Empfang nehmen

Kommentar von meini77 ,

perfekt erklärt!

Antwort
von Taimanka, 49

Gibt es eine klare Vertetungsregel?

Grundsätzlich:

Steht Dein Name als erster auf dem Adressfeld, grundsätzlich nein.

Steht zuerst der Firmenname dort gefolgt von Deinem, ja.

Bei 3 - 4 Monaten Abwesenheit sollte es unbedingt eine Regelung geben.

Antwort
von PinguinPingi007, 37

Ja, wenn du dem Mitarbeiter/in eine Erlaubnis gibst.

Sonst nur deine Vertretung oder du nach dem Urlaub.

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