Frage von xXxHassanxXx, 129

Kann ein Mann den bezahlten Unterhalt für ein Kind zurück klagen wenn es sich nach 25 Jahren herausstellt, dass er nicht der Vater ist?

Kann umgekehrt auch der tatsächliche Vater (Vaterschaftstest) für die 25 Jahre auf das Unterhalt rückwirkend verklagt werden?

Expertenantwort
von DFgen, Community-Experte für Unterhalt, 32

Wenn ein Mann an seiner Vaterschaft zweifelt, so muss er innerhalb von zwei Jahren die Vaterschaft anfechten.

Stellt sich heraus, dass er nicht der leibliche Vater des Kindes ist (und dies wird auch "amtlich" bestätigt).....könnte er vom tatsächlichen leiblichen Vater (wenn dieser dann auch seine Vaterschaft anerkannt hat oder diese gerichtlich festgestellt wurde) in einem Zivilprozess die geleisteten Unterhaltszahlungen zurückfordern....

Antwort
von FrauFanta, 25
Antwort
von ichweisnix, 9

Zunächstmal muß die Vaterschaft angefochten werden. Hierfür gibt es in D eine extrem kurze 2 Jahresfrist ab Kenntnis der Umstände die gegen die Vaterschaft sprechen.

Dann muß der tatsächliche Vater festgestellt werden. Sodann kann von diesen der Unterhalt zurückverlangt werden.

Antwort
von Goodnight, 83

Ja das geht. Allerdings nur, wenn man vorher nicht gewusst hat, dass man betrogen wurde.

Antwort
von thorsengel, 100

Ersteres kann man versuchen.
Zweiteres ist sehr unwahrscheinlich. Der echte Vater dürfte wohl nicht gewusst haben, dass er Vater ist.

Antwort
von MKausK, 87

Das geht ob für die volle Zeit weiß ich nicht

Antwort
von FrauFanta, 73

Nein! Er hätte ja das Recht den Vaterschaftstest vorher zu machen! Zu 99% gibt es da keine Rückerstattung

Kommentar von FrauFanta ,

Der Daumen runter ist hier völlig ungerechtfertigt. Es gibt hunderte von Urteile die meine Aussage bestätigen

Antwort
von M0F4FR3AK, 16

Nein. Wer soll das Geld ihm zurpckzahlen???

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