Frage von mangobaeume,

Kann ein Hund Demenz bekommen?

Mein lieber alter Hund (12, Dobermann) wurde vor zwei Monaten operiert, er hatte einen Abszess unterm Zahn, er hatte eine "Warze" am Po, die wir untersuchen liessen und es stellte sich raus, dass das boesartig war, also wurde das entfernt. Der arzt meinte, er habe alles wegbekommen, kein krebs mehr. Dann stellte der Arzt noch fest, dass ein Hoden gewchwollen wr und sagte, der hund muesse dann auch gleich mit kastriert werden All das wurde in einem aufwasch gemcht, um den Hund nicht dreimal in Vollnarkose versetzen zu muessen. Er hatte zwar die erste Nacht Schmerzen, bekam aber Schmerzmittel und er hat sich dann sehr schnell wieder erholt. Seitdem faellt uns auf, dass er irgendwie unsicher ist, er war immer schon ein ganz Kuschliger, aber nun ist er so anhaenglich geworden, dass man meint, er habe Angst, uns aus den Augen zu lassen. Wenn er koennte, wuerde er uns 25 Stunden am Tag auf dem Schoss sitzen! Er will schmusen, schmusen, schmusen, wir kuscheln ja auch gernmit ihm rum, fragen uns aber, woher diese ploetzliche Verhaltensaenderung kommt. Ausserdem hat er angefangen zu fressen wie ein Scheunendrescher. Vorher konnte man durchaus mal was zu essen rumliegen lassen, einen Teller mit Brot auf der Anrichte oder so, aber nun klaut er alles, aber wirklich alles, was er bekommen kann. Er sucht direkt das Haus ab nach Nahrung und Futter und alles, alles wird geklaut, was nicht niet- undnagelfest ist.* Und, ja, er wird ausreichend gefuettert, muss also nicht Hunger leiden*. Ausserdem scheint er sehr vergesslich und unsicher geworden zu sein, zum Beispiel geht er aus der Vordertuer hinaus, laeuft im Garten herum und stellt sich dann an die Hintertuer und bellt ganz verzweifelt, weil er wieder reinwill. Es scheint, als habe er vergessen, dass er auch vorne herum wieder rein koennte. Auch wenn ich aus der Vordertuer rufe, schnallt er das nicht und bellt hinten weiter. Er bekommt dann richtig Panik. Na klar lass ich ihn dann durch die Hintrtuer rein, ich frag mich nur, wieso er vergisst, dass er vorne rum reinkann und warum er so panisch wird. Er scheint auch nicht mehr immer mitzukriegen, wenn jemand kommt, aber kann ja sein, dass er altersbedingt einfach etwas schlechter hoert. Insgesamt ist er einfach ganz unsicher geworden, und scheint immer sicherstellen zu wollen, dass er ja immer dabei ist. Wenn er auf seiner Matte auf dem Boden liegt, knurrt und brummelt er, weil er aufs Sofa will, und gibt keineRuhe. Ds hatten wir vorher gar nicht. Er hatte auch vordem schon Eingriffe beim Tierarzt, aber das hatte nie diese Auswirkungen, da hat er sich nie veraendert. also, kann ein Hund etwas dement werden, und kann man ihm helfen?

Hilfreichste Antwort von SuicideSquad,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich würd mich an einen Tierarzt wenden, der kann hoffentlich am Besten helfen.

Allerdings möchte ich dich auch beruhigen, das könnte auch mit der Kastration zu tun haben und wie du selbst sagst allgemein mit dem Alter.

Unsere alte DAme war auch so (sie ist 16 geworden), wollte raus, stand dann zehn sekunden und hat in den garten geguckt und hat sich dann umgedreht und fast hysterisch gebellt bis man sie reingelassen hat. WIr haben einen ehem. ;) Rüden der erst mit 5 kastriert wurde und der ist soooo anhänglich das es schon nervt, ein kalb von 35kg oder mehr möchte man nicht ständig aufm schoß haben... Frag mal beim Arzt ob das zusammenhängen könnte, aber mach dir keinen kopf ;)

Antwort von vollimleben,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das Cognitive Dysfunktionssyndrom bei Hunden

Demenz ist eine der häufigsten und gefürchtetsten Erscheinungen, wenn ein Mensch altert. Sich an nichts mehr erinnern zu können, einen rasanten geistigen Verfall erleben - diese Vorstellung erscheint uns entsetzlich. Auch bei alten Hunden können die geistigen Fähigkeiten in kurzem Zeitraum rapide abnehmen – die Symptome der sogenannten Cognitiven Dysfunktionssyndroms, kurz CDS, sind vergleichbar mit denen der menschlichen Demenz. Früh erkannt, kann die Krankheit jedoch oft behandelt werden.

Kommentar von marlylie,

"wuff" - super erklärt... ;-) lg

Kommentar von SuicideSquad,

Wohl eher gut kopiert ;)

Antwort von diroda,

Die Änderung im Hormonhaushalt wird für die Verhaltensänderung verantwortlich sein. Auch ein Hund kann etwas vergesslich oder sogar dement werden. Das ist nicht heilbar, da müßt ihr mit leben.

Antwort von suzisorglos,

Abgesehen von CDS führt natürlich auch die Kastration zu mehr oder weniger ausgeprägten Wesensänderungen. Der Hormonhaushalt verändert sich innerhalt etwa zwei Wochen nach dem Eingriff, der Stoffwechsel stellt sich um (aufpassen, dass der Hund nicht zuviel zunimmt!), oft nimmt der Bewegungsdrang etwas ab, u.s.w. Außerdem ist es nicht selten, dass ältere Hunde schwerhörig werden.

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