Frage von lyra2411, 63

Kann ein Hörsturz kommen und gehen?

Hallo,

Vor ca. 2 Wochen wurde mir vom HNO ein Hörsturz auf dem linken Ohr diagnostiziert, woraufhin er mir Prednosolin verschrieb (was ich wie angegeben 4 Tage eingenommen habe). Wunderbarerweise waren die Beschwerden (Tinnitus, Druckgefühl und natürlich das eingeschränkte Hörvermögen) dann am 2. Tag des Einnehmens komplett verschwunden, doch was mich noch mehr verwunderte war, dass alles dann 4 Tage später plötzlich wieder da war. Dann hatte ich die Beschwerden noch einmal ca. 4-5 Tage lang, nur um dann eines Morgens aufzuwachen und wieder wie durch ein Wunder gar nichts mehr von den Einschränkungn zu spüren. Das war gestern. Und heute morgen bin ich aufgewacht und merkte, wie langsam wieder der Tinnitus zurückkehrte und jetzt, gegen Mittag, sind die Symptome wieder komplett da. So einen Verlauf konnte ich bis dato noch nicht im Internet finden, deshalb schreibe ich nun an dieses Forum. Hat jemand hier schon einmal etwas Ähnliches erlebt? Als zusätzliche Infos: Ich habe mich ca. eine Woche, bevor alles losging, einmal sehr stark am Kopf gestoßen. Der HNO hatte das eigentlich aufgrund eines negativ ausgefallenen Testes als Ursache ausgeschlossen. Ich hab auch aufgrund von viel Schreibtischarbeit einige Verspannungen und Knoten im Rücken und bin mir nicht sicher, ob das eventuell auch Einfluss haben könnte. Und ich habe schon seit dem 19. Lebensjahr (jetzt 29) hin und wieder ein Knacken auf dem linken Ohr gehabt, weshalb ich auch immer wieder an Kreislaufprobleme als möglichen Einfluss denke.

Ich bin wirklich über jede Hilfe dankbar, die mir sagen kann, dass ich keine multiplen Hörstürze habe, was ich wirklich nicht denke und hoffe.

Antwort
von pragrimm, 44

Du solltest dein Ohr genauer untersuchen lassen. Tieftonhörstürze reagieren gut auf Cortison kommen aber in den ersten Monaten leider gerne mal wieder. Aber vielleicht ist es ja garkein Hörsturz. Evtl eher ein rezidivierender Tubenkatarrh. Da könnte auch ein Nasenspray helfen. Probier mal Druckausgleich über die Nase.

Antwort
von WosIsLos, 51

Der Hörsturz ist ein Symptom auf zuwenig verfügbares Cortisol (Streß > Cortisol) und kann kommen und gehen im Gegensatz zu Tinnitus der sich normalerweise chronifiziert.

Kann also durch Streßabbau oder Cortisolausschüttung oder Cortisolgabe beeinflußt werden.

Da Ärzte meines Wissens aber bei normaler Drüsenfunktion dauerhaft kein Cortisol verordnen (was ja auch viele Nachteile hat), heißt es für dich KEIN STRESS.

Bei Tinnitus gibt es üblicherweise blutverdünnende Infusionen.

----------------------------------------------------------

Deine Triggerpunkte solltest du behandeln lassen. Entweder Triggertherapeut oder Dorn-/Breuß-Therapeut oder zur Not vom Masseur.

www.heilpraktiker.info


Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community