Frage von iosiphone, 86

Kann ein Gehirn gewissermaßen mit Informationen "voll" sein?

Kann ein Gehirn mit Informationen so voll sein das es viel schwerer fällt neues zu lernen oder spielt das gar keine Rolle ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ClaudiHundemom, 37

"Das menschlicheGehirnkann enorme Mengen an Informationen verarbeiten. 2,5 Millionen Gigabyte beträgt sein Speichervermögen, haben Wissenschaftler ausgerechnet. Das würde genügen, um den gesamten Bestand der amerikanischen Library of Congress, der größten Bibliothek der Welt, aufzunehmen." Quelle: http://www.focus.de/wissen/mensch/tid-33228/titel-gebildet-statt-gegoogelt-im-me...

warum man sich aber manchmal die einfachsten Sachen nicht merken kann bleibt ein Mysterium ;) - es ist so als hätten wir zwar die Hardware, wissen aber nicht wie man sie vollständig nutzt!

Antwort
von Stachelkaktus, 37

Ein Gehirn kann pro Tag nur eine bestimmte Menge aufnehmen. Daher sollte man, wenn man lernen muss, auch ein bisschen drauf achten, womit man sich nebenher noch so zudröhnt (Stichwort Medienkonsum). Nachts wird dann im Gehirn "aufgeräumt", d. h. verarbeitet und abgespeichert.

Die komplette "Speicherkapazität" bei korrekter "Nutzung" würde angeblich für 800 Lebensjahre reichen, hab ich mal irgendwo gelesen. Man kann also tatsächlich lebenslang noch was Neues dazulernen.

Kommentar von iosiphone ,

Dankeschön was denkst du ist die dann die beste Zeit für die Schule zu lernen gleich nach der Schule oder ehr Abends ?

Kommentar von Stachelkaktus ,

Das kann bei jedem anders sein. Gleich nach der Schule würde ich dem Gehirn aber erst mal etwas Sauerstoff und eine Pause gönnen (außer man hat in der Schule nur geschlafen 😉). Ich persönlich hab am liebsten abends gelernt und es morgens im Bus nochmal kurz angeschaut. 

Antwort
von botanicus, 17

Begrenzt ist nur, wieviel gleichzeitig neues dazukommen kann. Das Hirn löscht unwichtige Dinge selber, wird also nie voll. Außerdem ist die Kapazität irre groß, Du wirst es nie vollkriegen.

Im Übrigen lernt man umso leichter, je mehr schon drin ist, weil es mehr Anknüpfungspunkte für neu gelerntes gibt.

Antwort
von CrazyProf, 6

Ich würde jetzt mal behaupten, dass das Gehirn ziemlich viel an Informationen aufnehmen kann...es entwickelt sich ja ständig weiter und setzt bei neuen Erkenntnissen und Informationen neue Verknüpfungen und erweitert somit seinen Speicherplatz...das was uns am Behalten von Informationen hindert ist der tiefsitzende Filter des Gehirns...vieles was es als "wichtig" einstuft, behält man z.B. als Baby den Geruch der Mutter (den kennst du in dem sinne dein leben lang...). Würde es diesen Filter nicht geben, würde der Mensch wahrscheinlich in kürzester Zeit vor der ankommenden Informationsflut von Augen, Ohren, Hautrezeptoren, etc. zusammenbrechen...

Nebensächliches an Informationen filtert das Gehirn automatisch aus z.B. Leute die dir in der Fußgängerzone begegnen...wie viele Leute sind an dir vorbei gegangen, wie sieht jeder einzelne aus, diese Informationen filtert das Gehirn als "unwichtig" heraus und man vergisst sie sehr schnell...

Beim Lernen ist es ähnlich. Klar kannst du kurzzeitig viele Informationen speichern und hast dann das Gefühl nicht mehr in deinen Kopf zu bekommen. Das größte Problem beim lernen ist es, dem Gehirn die Wichtigkeit dieser Informationen zu vermitteln. Durch immer wiederkehrendes Wiederholen behält sich das Gehirn die Informationen besser, als alles auf einen Schlag, die Informationen die auf einen Schlag kommen, behält man sich meist nicht sehr lange...spätestens nach der 2. Klassenarbeit hat man keinen Schimmer mehr was man damals gemacht hat.. ;-)

Ich persönlich mache viel mit akustischer Stimmulation. z.b. Lernen mit sog. Alpha- oder Beta-Welle und Einschlafen mit Delta-Wellen oder ganz allgemein einfache Entspannung-Musik. Damit lerne und schlafe ich persönlich am besten und ich kann es aus eigener Erfahrung empfehlen. Hierbei muss allerdings auch gesagt werden, das nicht jeder Mensch gleich gut oder schlecht auf diese art von Gehirnstimmulation reagiert...Mich spricht es sehr gut an und ich kann es in diesem Sinne nur Empfehlen...

Gruß Kai

Antwort
von Polepolepolska, 10

Hi,
es sind schon gute Antworten dabei. Ich möchte noch etwas ergänzen:
Das Gehirn kann das ganze Lebenlang lernen. Im Alter werden die Denkprozesse nur langsamer, sodass das Lernen von Neuem langsamer abläuft. Aber es ist immer noch möglich!
Es gibt aber, meines Wissens, kein Limit, etwas zu lernen....
Das Gehirn stellt immer wieder neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen her....

Aber sehr interessante Frage :)
LG :-)

Kommentar von iosiphone ,

Warum brauche ich dann so lange zum lernen :(

Kommentar von Polepolepolska ,

Es hängt davon ab, wie interessant du bist und wie lange du es schon "trainiert" hast, zu lernen.
Die Ausdauer, sich an ein bestimmtes Thema ran zu setzen, muss man erst einmal "lernen" bzw. üben...

Antwort
von Frage12323, 41

Das kann man nicht 100 % sagen weil das Gebiet rellativ unerforscht ist. Hab aber mal gelesen das das gehirn eine ungefähre Kapazität hat die sich aber erweitert wenn nötig das hängt aber nicht mit masse zusammen.
Lg

Antwort
von Hope20, 19

Was genau meinst du denn? In einem Moment kann das Gehirn nur eine bestimmte Menge an Informationen aufnehmen und verarbeiten (ähnlich dem temporären Arbeitsspeicher am PC). Auf die gesamte Lebensspanne gesehen wirst du es jedoch nie schaffen deine gesamte Festplatte zu füllen.

Antwort
von IchLiebePodruZe, 16

Angeblich hat das Gehirn 1000 Terabyte speicher. Da müsstest du mehr als 500.000 Filme in und auswendig können :D Ich glaube das schafft man zeitlich nicht :)


Antwort
von asocialnetwork, 23

Ja,kann es. Das Gehirn braucht auch seine Pause. Bisschen Ruhe muss auch sein.

Antwort
von gayonesmanager, 31

Nein, das Gehirn ''entleert'' sozusagen seine Daten, indem er unwichtiges vergisst. Das ist seine Schutzfunktion, deswegen kann es eigentlich nicht voll werden

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