Frage von StehtimWalde, 56

Kann ein Ausbilderbetrieb von einen Azubi verlangen zweimal am Tag zur Arbeit zu kommen ?

Ein Volljähriger Azubi arbeitet Samstag Vormittags und soll Abends auch noch mal zur Arbeit. Von der 40 Stunden Woche her gesehen wäre das kein Problem, aber es stehen zweimal am Tag ein Arbeitsweg von ca. 35 km hin-und-zurück an. Muss der Azubi dieser Forderung auf eigene Kosten nachgehen ?

LG

Antwort
von FranziWi, 56

Hallo :)

Aaalso, ich habe Hotelfachfrau gelernt und ich war fast täglich 2x in der Arbeit (Teildienst). Vormittags 4,5 Stunde und Abends auch, wenn nicht sogar noch länger, jeweils mit Pause.  So ist das halt mal in der Ausbildung. Kommt drauf an...was lernt er denn?
ich würde mal sagen, kuck in den Vertrag, es müsste drin stehn, ob der Chef das verlangen kann (was zwar mega sch.... ) Es ist nichts unrechtes. Fahrtkosten kann man doch auch von der Steuer absetzen oder nicht?

Kommentar von SiViHa72 ,

Und auch ruhig mal fragen.. mit Glück lässtd er Chef mit sich reden. Und wenn nicht.. hat man es wenigstens versucht.

Kommentar von Nightstick ,

Ich denke, das hat mit "Glück" nicht viel zu tun. Diesen Sachverhalt muss man klären!

Mein Rat: Bei einem Ausbildungsberater der zuständigen IHK bzw. Handwerkskammer erkundigen, bevor man den Weg zum Rechtsanwalt oder zum Arbeitsgericht geht. 

Antwort
von atzef, 49

Nein.

Sicher nicht mit Blick auf die Anfahrtskosten.

Ansonsten werden vermutlich allgemeine Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes missachtet. Das enthält m.W.n. auch Vorgaben über die Ruhephasen zwischen 2 Arbeitstagen.

Antwort
von Carlystern, 29

Habe ich auch gemacht und es war einfach 48km entfernt. Habe halt den Tag in der Stadt verbracht bis zum Arbeitsbeginn. Bin essen gegangen, einkaufen o.ä, da es sich nicht lohnt heim zufahren. So war ich von 6Uhr morgends bis 23Uhr abends unterwegs. MAN muss sich auch mal durchbeißen.

Antwort
von Twinkles, 52

Ja, aber die kannst du bei der Steuererklärung geltend machen.

Kommentar von SiViHa72 ,

Dann sollte man aber einen anchweis darüber beilegen! Sei es Kopie Stundenzettel o.ä.

Kommentar von utnelson ,

Die kann man aber auch erst machen, wenn man Steuern bezahlt. Und das kommt wieder ganz auf das Gehalt an.

Kommentar von faiblesse ,

"Die kann man aber auch erst machen, wenn man Steuern bezahlt. Und das kommt wieder ganz auf das Gehalt an."

Stimmt so nicht ganz.

Auch in der Ausbildung kann man eine Steuererklärung machen.
Dann wird ein Verlustvortrag generiert, den man dann später geltend machen kann.
Also während der Ausbildung bekommt man nichts, aber danach dann.

Soweit die Theorie, wie man das praktisch tatsächlich umsetzt, keine Ahnung ;)
Ich hab das nur mal gelesen

Antwort
von SiViHa72, 34

Sagen wir mal so: dann sollte man sich darüber unterhalten, wie dieser doppelte Arbeiotsweg abgegolten wird. In irgendeiner Weise.

Wir ahtten auch schon Teiledienst (eingestellt auf "normale" 8h/ Tag).

Da sagte Cheffe dann: okay, ich kann ihnen nicht wirklich was dafür bieten, aber wenn Sie das ausnahmsweise mal machen, schreiben Sie sich eine Stunde mwehr auf".

Fand ich okay.

Ist halt: eine Hand wäscht die andere.

Wenn so waqs nicht vertraglich oder in einer betreibsvereinbarung festgehalten ist, sollte es immer eine Lösung in gegenseitigem Interesse geben.

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