siggischmidt am 23.09.2008 um 22:54 Uhr
Bevor jetzt alle losgackern(Scharade!): Ich habe vor Jahren mal jemanden kennengelernt der steif und fest behauptete: Auerhähne und -Hühner recken bei Regen den Kopf in die Luft und öffnen den Schnabel um zu trinken. Dieses verhalten behält er bei, so langees regnet. Wenn der Regen nun sehr stark ist, kann es in Einzelfällen passieren das der Hahn volläuft und ertrinkt. Der Bekannte wurde von allen Seiten belächelt, versicherte aber das seine Aussage den Tatsachen entspricht. Daher frage ich: ist das wahr? Bitte bringt nicht mein Weltbild ins Wanken was die Intelligenz von Auerhähnen angeht:-)

So blöd ist kein Tier. Ich könnte mir das eher bei einem Rekordversuch für das Guiness- Buch von einem Menschen vorstellen.
Das klingt ungefähr so sinnvoll wie die unzweifelhafte und wohlbekannte Tatsache, dass Erdferkel oft aus Versehen so viel einatmen, dass sie platzen.
Mal ernsthaft: Auch Auerhähne haben Hunger, Durst und Atemnot. Sie essen, bis sie satt sind. Sie atmen, bis sie genug Luft haben. Und sie trinken, bis sie keinen Durst mehr haben. Genau wie Erdferkel, du und ich. Die Behauptung klingt völlig an den Federn herbeigezogen.

Sicher nicht. Irgendwann ist auch der HAHN voll.
WilliWinzig am 23. September 2008 22:59 und danach dreht man den Hahn wieder auf und das Wasser läuft :-)))
Pestopappa am 23. September 2008 23:01 So isses ! ;o))

Nein, das ist definitiv ein Ammenmärchen. Wenn es längere Zeit nicht regnet, könnte der ja wochenlang nix trinken. Auerwild trinkt genau wie jeder andere Vogel auch. Aus Bächen, Tümpeln usw. Sie ertrinken also nicht bei Regen. Egal wie stark es regnet.

also die mir bekannten Auerhähne leben alle noch