Frage von cicilissimo, 55

Kann ein Aptraum einer Person zeitgleich den Traum einer Anderen beeinflussen?

Es ist momentan 3:21 in der Nacht und ich bin vor 20 Minuten aufgewacht weil ich und meine Freundin (die neben mir geschlafen hat) beide einen Albtraum hatten. Jedoch hat sich das nicht so angefühlt wie ein normaler Albtraum, im Gegensatz, ich kann mich nicht daran erinnern dass ich jeh in meinem Leben so einen krass realen Albtraum schon mal hatte, genau wie meine Freundin. Der Verlauf des Traums meiner Freundin: Erst träumte sie dass sie sich für ein Auslandsjahr in Spanien beworb. Sie hatte eine Vorstellungsgespräch dann war sie in einer Videothek wo sie sich die ganzen Snacks die es vorne an der Theke gibt ansah und plötzlich wieder hochschaute und in einem Hotel war. (hier setzte der Albtraum ein wohingegen zuvor der Traum eher ein normaler Traum war) Hier schaute sie sich mit mir und Ihrer Familie ein Sweet an und auf einmal gingen alle Wasserhähne an sie hörte komische Geräusche und hatte das Gefühl das sie jemand umbringen will. Ihre Eltern drehten alle Wasserhähne zu und sie und ihre Eltern verbarrikadierten sich in einem Zimmer. In dem Zimmer stand ein Tisch auf dem ein Kopf einer Puppe war, neben dem Kopf war eine Legende auf der verschiedene Symbole die verschiedenen Gefühle der Puppe beschrieben. Meine Freundin fing an die Puppe anzufassen und sie hat gesehen wie sie misshandelt wurde, dann wurde sie wütend (die Puppe ) und biss ihr in den Finger mit der Absicht sie zu töten, dann weckte ich sie.

Der Verlauf meines Traums: Mein Traum war eigentlich die ganze Zeit gut und garnicht negativ, ich kann mich daran erinnern ein Katzenbaby zu streicheln und generell glücklich zu sein und auch zu lachen. Irgend wann hab ich mir dann mit einer anderen Person ein Snowboard Heft angeschaut wo Bilder von Schanzen waren, die komplett unlogisch positioniert waren ,so dass wenn man sie springen würde, man viel zu hoch springen würde. Dann war ich auf einmal auf einem Berg mit Skiklamotten und Snowboard. Dort war ein sehr starker Schneesturm so dass man keine 5 Meter weit sehen konnte. Dann bin ich hingefallen und langsam nach unten gerutscht. Vor mir sah ich nur noch wie ich einer Stelle näher kam wo nicht mehr so viel Schnee war und ein paar kleinen Steine aus dem Schnee ragten. Ich hab versucht zu Bremsen was jedoch ohne Erfolg war, dann rutschte ich über die Stelle mit den Steinen und sah dass danach ein Klippe war die mehrere 100 Meter tief war. Ich fiel und hatte während des kompletten falls die extremsten Todesängste die ich in meinem Leben jeh gespürt habe. Kurz vor dem Aufprall bin ich aufgewacht und habe meine Freundin aufgeweckt.

Wir haben auch einen Hund der zu der Zeit bei uns im Zimmer geschlafen hat und 1-2 Minuten nachdem wir aufgewacht sind ruckartig aufgewacht ist, zur Tür gelaufen ist, bis ich sie ihm aufgemacht habe. Dann ist er zur eingangs Tür gerannt. Wir hatten das Gefühl die Angst meiner Freundin hat mein Traum beeinflusst und wir haben uns gegenseitig hochgepusht. Ist das überhaupt möglich ?

Antwort
von GravityZero, 54

Naja, wenn du unruhig schläfst (Geräusche, Bewegungen etc.), kann sich das auch auf den Partner übertragen und dessen Schlaf beeinflussen. Dass beide zur gleichen Zeit einen Albtraum haben ist aber eigentlich relativ normal und kommt täglich tausende mal vor. Worüber ich mir eher Gedanken machen würde ist, dass man Mitten in der Nacht aufwacht, über die Träume redet und dann gleich alles im Internet postet...die Uhrzeit stimmt übrigens auch nicht.

Kommentar von cicilissimo ,

Ok 

Antwort
von segklasky, 55

Das Gegenteil wurde noch nicht bewiesen.

Ich hatte gestern einen Traum, in dem ich meine neu bezogene Wohnung von alten Gerümpel befreie, obwohl gar keins drin ist. Und prompt hatte ich eine Nachricht meiner Vermieterin auf dem Handy, weil sie in die Wohnung muss um die alten Wasseruhren auszutauschen.

Also wer beeinflusst hier wen?

P.S. Das mit den Fallen ist ziemlich normal. Hat jeder in regelmäßigen Abständen. Sollte man auch von aufwachen.

Kommentar von Sempalon ,

Also Schmerzen hat man beim Aufprall eigentlich nie, da man vom Schreck zu schnell erwacht (und im Bett heftig zusammenzuckt).

Kommentar von segklasky ,

Aufprallen tut man in der Regel nie. Weil das Herz immer schneller schlägt, und das Gehirn zum Schutz dich aufwachen lässt. Und reale Schmerzen kann man eigentlich auch nicht empfinden, weil dafür der Anreiz fehlt (Schlag, Stich etc.). Aber erdachte Schmerzen gehen. Die sind dann aber nach dem Aufwachen sofort weg. Sind am Ende ja alles nur Neuroblitze. Ähnlich, wie man mit Medikamenten Glücksgefühle bzw. Schmerzlinderung erzeugt. Interessant wird es erst, wenn man bewusst träumt, und gezielt Änderungen vornimmt. Ich fahre z.Bsp. immer mit einen Schlitten einen steilen Fußweg runter, der neben unserem Haus ist. Auf halber Strecke ist eine Schanze. Ich fange an zu fliegen, weiß aber manchmal bereits dass es ein Traum ist. Und ich habe es auch schon einmal geschafft sanft zu landen.

Lustig sind die Sexträume. Die haben nämlich nie das erhoffte Ende. Es fehlt eben die reale Anreizfunktion.   

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community