Frage von rogabo, 22

Kann ein anderer als der zuvor tätige Anwalt von derselben Kanzlei einen Mandanten vor Gericht vertreten?

Angenommen der Mandant hat die Kanzlei und nicht einen bestimmten Anwalt von der Kanzlei bevollmächtigt. Ist es dann möglich, dass zunächst ein Anwalt den Fall (außergerichtlich) bearbeitet und ein anderer von derselben Kanzlei den Mandanten vor Gericht vertritt (z. B. weil er erfahrener ist), ohne dass das Mandat entzogen werden muss?

Und wenn ja, ist das auch in der Praxis üblich in bestimmten Rechtsbereichen?

Antwort
von CherlockHolmes, 16

N a t ü r i c h!!! 

Wenn er die erforderliche VERTRETZNGSVOLLMACHT HAT! 

Dem vorhergehenden ist diese, am besten schriftlich,  zu entziehen! 

AUCH HAT DIESER ALLE UNTERLAGEN ZUR WEITERFÜHRUNG DES GERICHTSVERFAHRENS AUSZUFOLGEN! 

Tut er dies NICHT:

LIEGT URKUNDENUNTERDRÜCKUNG VOR, und das ist STRAFRECHTLICH BELANGBAR! 

Kommentar von rogabo ,

Okay, ich hätte meine Frage noch ergänzen sollen. Ich meinte vor allem, ob das ohne jede vertragliche Änderung möglich ist, also ohne ein Mandat zu entziehen. Deshalb bezog ich das auf dieselbe Kanzlei. Wieso muss beim Wechsel innerhalb derselben Kanzlei auch das Mandat entzogen werden, wenn die Kanzlei mandatiert ist?

Kommentar von AalFred2 ,

Mal abgesehen davon, dass du offensichtlich die Frage nicht gelesen hast, warum schreist du hier rum?

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