feuerfrau am 12.03.2008 um 18:25 Uhr
Haltet Ihr es für möglich, dass durch Hippotherapie auch- praktisch nebenbei- die Angst vor Pferden geheilt werden kann oder sollte man das dann besser ganz lassen? (Einem guten Freund wurde diese Therapieform begleitend vorgeschlagen, aber er hat ein wenig Angst bzw. großen Respekt vor Pferden)

Ein wenig Angst und großer Respekt vor Pferden ist ziemlich normal, wenn man den Umgang mit ihnen nicht gewohnt ist! Sie sind schließlich groß und je nach Charakter auch recht wehrhaft... Ich hatte, als ich mit dem Reiten anfing (spät, erst mit 19) auch ordentlichen Respekt, trotz des Wunsches, sie näher kennenzulernen. Ich denke, der Kontakt mit Pferden stärkt das Selbstbewusstsein ungemein, gerade wenn man anfangs ein wenig Angst hatte. Man lernt ja dadurch, in den Tieren zu "lesen". Ich würde Deinem Freund zuraten. Wenn ihm das Ganze zu unangenehm sein sollte, kann er es ja auch bleiben lassen. Wahrscheinlicher ist, dass er Pferde lieben lernt!

Er sollte es aber selber wollen! Es bringt nichts ihn dazu zu zwingen!
Sehr schöne Antwort! Durch Kennenlernen verwandelt sich die Angst in Respekt, und später wohl in aufrichtige Zuneigung... zumal für Hippotherapie ja ausgeglichene Tiere verwendet werden, die viel Ruhe ausstrahlen... DH!