Kann durch die DNA einwandfrei festgestellt werden ob es sich bei Jemand um eine Tochter oder Sohn,Schwester oder Bruder usw. es sich handelt?

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7 Antworten

Du hast viele gute Antworten. 

Ich denke ja, vor allem mit der mitochondrialen DNA. Je weiter weg der Verwandschaftsgrad ist, desto geringer die Wahrscheinlichkeit. Aber die ist auch dann noch so gross, da können fast nur unbekannte Zwillinge, Vater Tochter und vice versa Beziehungen oder Analysefehler dazwischen funken.

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sicher kann es das; damit sind schon viele Väter überführt worden; oder auch nicht - selbst unter Brüdern feststellbar

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Ja, logisch!

Man kann Problemlos feststellen, ob Personen die selben Eltern haben.

Der Nachweis der mütterlichen Linie ist über die Mitochondriale DNA besonders einfach.

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Ja, die Genauigkeit wird mit 1 zu mehreren Millionen angegeben. Also etwa 99,9999999 %

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Nein, da man eine Verwandtschaft nur durch Ähnlichkeit der DNA vermuten kann.

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Also rein durch DNA-Vergleich nicht. Nur in Kombination mit der restlichen Beweislage. Die Wahrscheinlichkeiten liegen nicht umsonst nie bei 100%.

Wenn aber beispielsweise eine Frau nur mit einem einzigen Mann Sex hatte und bei dem eine Wahrscheinlichkeit von 99.99976% rauskommt, dass er der Vater ihres Kindes ist...da fällt es einem schwer, sich ein Szenario vorzustellen, wie derjenige nicht der leibliche Vater ist.
Oder wenn mehrere Väter in Betracht kommen und die Wahrscheinlichkeiten entsprechendes suggerieren...

Aber rein durch DNA einwandfrei feststellen....dazu bräuchte man DNA-Proben aller männlichen, sexuell ausgereiften Menschen, die zum Zeitpunkt der Zeugung am Leben waren. Und eine entsprechend hohe Wahrscheinlichkeit dürfte nur bei einem Individuum rauskommen.

Aber glücklicherweise gibt es nicht nur den DNA-Vergleich, sondern auch andere Faktoren. Wie zB Alibis. Oder Zeugenaussagen. Oder Logik. Dass jemand, der in Spanien lebt und sein Dorf nie verlassen hat, nicht der Vater eines Kindes einer Norwegerin sein kann, die ihr Dorf ebenfalls nie verlassen hat, sagt einem  der gesunde Menschenverstand. Der DNA-Test nicht.


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Die Vererbung von Genen ist nicht 100% voraussehbar, also hat eine solche Analyse oft einen Faktor Wahrschenlichkeit. 

Aber wenn etwas 1: Milliarde steht, z.B dass jemand zufällig eine weitgehend gleiche Genverteilung hat ohn verwand zu sein, dann gilt es als erwiesen ... was Juristen anerkennen, mag ein anderes Thema sein.

Von der Sache kann so ein Gutachten nur sagen, ob eine Verwandschaft vorliegt, und wie hoch der Übereinstimmungsgrad ist. Wenn keine Übereinstimmng vorliegt kann man eine Vaterschaft ausschliessen, dass sind dann auch die Ergebnisse die vor Gericht anerkannt werden. Nicht mit Sicherheit sondern nur mit einer Wahrscheinlichkeitsrechnung kann man sagen, ob der Bruder oder Vater des vermuteten Vaters Vater ist. 

Aber je mehr Analysen, desto sicherer das Ergebnis, also wenn man die Gene der Grosselterngeneration hätte, könnte man wahrschenlich mehr Personen ausschliessen, oder präzisere Ergenisse bekommen.So werden ja Zaren und Könige exhumiert und Verwandschaftsverhältnisse über viele Generationen für die Geschichtsforschung analysiert.

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