Frage von ToniKim, 73

Kann die Ursache für Depression zu gutes Leben sein?

Oder wird in armen Ländern Depression gar nicht diagnostiziert? Laut Statistik kommt Depression in hochentwickelten Ländern öfter unter Bevölkerung vor als in armen Ländern.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Almuric, 23

Das ist Blödsinn, weil in armen Ländern Depressionen gar nicht erkannt werden. Da gibt's nicht genug Ärzte, die das diagnostizieren könnten, bzw. die Armen haben kein Geld, um dort zum Arzt/Psychologen zu gehen.

Auch in Deutschland ist die Dunkelziffer hoch, weil viele Fälle nicht als Depression erkannt werden. Unter anderem, weil die Leute deswegen gar nicht zum Arzt gehen. 

Weil sie es selbst nicht erkennen können, oder weil sie sich schämen.

:-)

Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 25

Das Depressionen in ärmeren Ländern -so meinen wir- weniger häufig vorkommen hat drei Gründe.

1. Depressionen werden nicht erkannt. Es fehlt an medizinisch diesbezüglich geschultem Personal. Somit werden folglich die Krankheitsfälle gar nicht erst statistisch erfasst.

2. Depression ist in vielen ärmeren Länder ein Tabu-Thema. Die Betroffenen gehen erst gar nicht zum Arzt, da sie Angst haben als "Verrückte" zu gelten. Fairerweise muss man sagen, dass es auch in den Industrienationen eine Dunkelziffer gibt, jedoch bei weitem keine so hohe wie in Entwicklungsländer.

3. Bereits Freud sagte, dass jemand der mit seinem Überleben beschäftigt ist, weniger für Depressionen anfällig ist.

Hoffe konnte weiterhelfen...

Antwort
von grafvonsinnen, 41

Ohne irgendwo nachzuschlagen würde ich aus dem Bauch heraus sagen, dass in den armen Ländern die Menschen stärker ums Überleben kämpfen müssen, sicher spielen auch andere Mentalitäten und System-Druck eine Rolle. Mit Systemdruck meine ich die Vorgabe von Idealbildern in den "entwickelten" Industrienationen .

(Haus, Auto, Boot, 10 Mal Sx in der Woche, aussehen wie ein Model etc..)

Aber natürlich ist ein Mensch, dem es "ZU" gut geht, sehr anfällig für Depressionen, nehmen wir einen 20 jährigen Millionenerben. Was soll der noch erreichen ? Es könnte ihn in die Sinnkrise stürzen......

nur ein paar Gedanken dazu. LG

Antwort
von Virginia47, 9

In armen Ländern gibt es ebenso Depressionen. Sie werden nur nicht diagnostiziert. 

In der hochentwickelten Gesellschaft wird aber auch viel Schindluder damit getrieben. Wenn sich einer mal nicht wohlfühlt, schreit er gleich Depression. Ohne zu wissen, was das eigentlich ist. 

Ich glaube, dadurch dass Depressionen bekannt und anerkannt gemacht wurden, wollen heute mehr davon betroffen sein. Ohne sich der Tragweite bewusst zu sein. 

Antwort
von HannaElisa1999, 36

Ich denke schon! 

Wir leben in einer Welt in der wir überflutet werden mit Dingen, Reizen und Stress. Wir haben von allem zu viel und wenn wir mal was nicht mehr haben, wird man schnell depressiv. In armen Gegenden ist man eher zufrieden! 

Das kann ich zumindest von mir behaupten, seit dem ich minimalistischer lebe, bin ich auch glücklicher und muss mir weniger Sorgen machen, habe mehr Zeit für wichtige Dinge!  

ZB für die Familie oder Freunde

Antwort
von robi187, 17

ich würde sagen einseitige belastungen die im einseitigen luxus lebende?

es gibt meist 2 muskel wenn bei einseitiger belasteung könnte es zu krämpfe führen?

wieso soll es nicht psyche so sein?

Antwort
von Almuric, 5

Danke für den Stern !

:-)

Kommentar von ToniKim ,

Ach komm, ich danke dich für gute Antwort)

Antwort
von oxygenium, 21

woran das wohl liegt?

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