Frage von dw194, 297

Kann die Regierung (Österreich) Kirchenaustritte verbieten?

Weil ich finde, dass es eine Schande ist, dass die ÖsterreicherInnen so rücksichtslos ihrem christlichen Glauben den Rücken kehren. Und die Kirche in Österreich muss auch etwas gegen diese Anzahl an Austritten machen.

Antwort
von Turbomann, 98

@ dw194

Warum sollte man das verbieten, wir leben in Europa in Ländern, wo noch Religionsfreiheit herrscht und sich jeder selber aussuchen kann, welcher Religion man angehören will.

Wäre viel wichtiger, dass die Kirchen sich überlegen sollten, warum so viele sich abwenden und austreten. Es werden doch keine ursprünglichen Werte mehr vermittelt, nicht umsonst werden die Kirchen immer leerer.Das sind Tatsachen. Das ist nicht nur in Österreich so sondern überall. 

Kommentar von dw194 ,

Ich weiß, es tut mir leid 😔

Antwort
von Eselspur, 40

Nein, kannsie in einem freiheitichen System nicht.
Es ist Aufgabe von uns Christen unseren Glauben so zu leben; dass möglichst viele Menschen sich denken: Ja, das will ich auch!

Kommentar von dw194 ,

Ich weiß, es tut mir leid 😔

Kommentar von dw194 ,

Ich weiß, es tut mir leid 😔

Antwort
von dadita, 20

Nein und das ist verdammt nochmal gut so. Das Christentum ist, wie alle anderen Religionen auch, eine Seuche und eine Fessel am Bein des Fortschritts.

Glücklicherweise erkennen mehr und mehr Menschen dies und kehren dieser Sekte den Rücken.

Ich bin ausgetreten, mit Stolz. Ich will nichts mit dem Christentum oder einem beliebigen anderen Märchenverein zu tun haben. 

Kommentar von helmutwk ,

Das Christentum ist, wie alle anderen Religionen auch, eine Seuche und eine Fessel am Bein des Fortschritts.

Hm, ich kann nicht sehen, woran du das festmachen willst, es sei denn du identifizierst Christentum mit der römischen Kirche (insbesondere vor dem 2. Vat.Konzil). Religionsfreiheit, Sklavenbefreiung, humaner Strafvollzug, Genossenschaften etc. sind von Christen vorangetrieben worden.

Antwort
von Eraser13, 71

Für was bitte soll das gut sein? Das wäre dann schon wieder mal ein Schritt näher an der Diktatur.

Bin selber nicht wirklich religiös, interessiere mich aber trotzdem sehr dafür, vornehmlich für den Geschichtlichen Aspekt.

Bin aber trotzdem sofort aus der Kirche ausgetreten als ich das erste Mal eine zahlungsaufforderung für den Kirchenbeitrag bekommen habe, finde es unsinnig das man für seinen Glauben bezahlen soll.

Ich denke falls es wirklich einen Gott geben sollte, der ist mit dem sicher nicht einverstanden was sein "Bodenpersonal" so verzapft.

Die Röm.-Kath. Kirche ist für mich eher so etwas wie eine Firma die mit dem Glauben der Leute Geld verdient. In ein par Jahren gibst dann die "Römisch Katholische Kirchen AG" und jeder der keine Aktien kauft kommt ins Fegefeuer, oder so.

Antwort
von MissMarplesGown, 51

Teil 1:

Weil ich finde, dass es eine Schande ist, dass die ÖsterreicherInnen so
rücksichtslos ihrem christlichen Glauben den Rücken kehren.

Personen, die tatsächlich einen Zwang zum Glauben bzw. einen religiösen Bekenntniszwang befürworten und hier nicht den Widerspruch bemerken (Du bist nicht "echt", oder?), sollten sich nicht so sehr mit religiösen Fragen, sondern vor allem dringend mit Themen wie FREIHEIT und EIGENSTÄNDIGEM DENKEN beschäftigen und sich hart damit auseinander setzen.

Eigenständiges Denken bewirkt ein Bedürfnis nach eigenständigen Handlungen und Entscheidungen. Menschen, die eigenständig denken und handeln, sind wesentlich vertrauenswürdiger, weil authentischer als Menschen, die unter Zwängen handeln.

Zwänge lösen Ängste und (Selbst-)Zweifel aus - und Ängste und (Selbst-)Zweifel bewirken, dass jemand sich in seinen Gedanken und Entscheidungen wiederum von Ängsten und Zweifeln leiten und beeinflussen lässt. Angst macht aggressiv, manipulierbar, passiv und korrupt. Ständige subtile oder akute Angst prägt die Persönlichkeit.

Eine Gesellschaft mit vielen ängstlichen, weil unterdrückten, eingeschränkten, gelähmten, kontrollierten und bevormundeten Menschen ist eine Gesellschaft der Angst und Korruption, der Heuchelei und Unwahrheiten, des Misstrauens, der Heimlichkeiten, Kriminalität und Gewalt. Denn je mehr Enge und Tabus, desto eher und öfters werden illegale Auswege und Optionen gesucht und gefunden. Was das mit Kirche zu tun hat, insbesondere mit der katholischen? Augen auf, informieren und kritisch nachdenken.

Freiheit im Denken und Handeln bringt auf Dauer mehr Verantwortungsbereitschaft und -Bewusstsein hervor, mehr Kreativität und positives Potenzial im Denken und Handeln, mehr und größeres Interesse an den Themen und Dingen dieser Welt. Wir interessieren uns für die Dinge, die uns betreffen. Religion macht, dass wir uns von vielem nicht mehr unmittelbar betroffen fühlen, da wir auf eine andere Welt mit anderer, engerer Ausrichtung und jenseits dieser Welt umgestiegen sind.

Was gedacht und besprochen werden darf, was man geistig berühren darf, rückt näher, wird greifbarer und fördert in der Beschäftigung mit unzähligen Themen und Möglichkeiten Individualität, Bildung, Erfahrungswerte und Knowhow. Womit wir uns beschäftigen, darin werden wir gut. Eine Gesellschaft mit frei denkenden Individuen hat enormes Potenzial, da innere und äußere Freiheit menschliche Stärken und positive Eigenschaften in vielfältigster Form anwachsen lässt, während diese in innerer und äußerer Unfreiheit verkümmern würden.

Zu hoch gegriffen, da es hier doch "nur" um Kirche und Religion geht, nicht aber um alle Lebensbereiche? Sieh Dir genau an, was Kirchen und Glaubensgemeinschaften verlangen und erwarten und mit der christlichen Botschaft begründen:

Dass nämlich der gesamte Lebensalltag, aber auch das gesamte Denken, die Einstellungen u. Beziehungen zu sämtlichen Dingen des Lebens und der Welt einen ganz bestimmten Focus einnehmen sollen und dieser konsequent eingehalten werden muss. Und alles, was diesen verändert oder stört, was ihn in Frage stellt oder ihm widerspricht, muss gemieden werden und wird als "Versuchung" oder "negativer Einfluss" gewertet, dem es standzuhalten gilt. Immer mehr Christen bemerken die Folgen für ihre persönliche Entwicklung und ihr Leben und wenden sich von derartigen Einflüssen ab - sie bleiben Christen, pflegen ihren Glauben, aber sie treten z.B. aus den Kirchen aus oder wenden sich gemäßigteren Konzepten zu.

Andere gehen noch weiter und ordnen sich gar keinem Glauben (mehr) zu - auch diese Entscheidungen sind auf freiem Denken gewachsen und es gibt gute Gründe dafür.

Kommentar von MissMarplesGown ,

Teil 2:

Auch ich meine, dass ein Kompromiss zwischen religiöser Gläubigkeit und freiheitlichem Denken nicht möglich ist, denn
wenn der Kopf den Anspruch hat, in den positiven Effekten von Freiheit zu bleiben, kann der "Rest" nicht in bedingungslosen Glauben eintauchen.

Glaube heißt auch, Freiheit im großen Rahmen aufzugeben und sich im Denken und Handeln in wesentlich engere Grenzen zu begeben - und nicht nur dies: Es bedeutet auch, diese engeren Grenzen ab diesem Moment als die äußersten Grenzen des Möglichen und der Welt zu betrachten und alles Weitere und Andere zu ignorieren oder zu stigmatisieren.

Freiheit ohne große menschliche Verantwortung gibt es nicht. Ich halte Freiheit für den größten Wert und meine daher, dass dieser geschützt und nicht aufgeben werden darf. Auch geht hier das Bewusstsein für Eigenverantwortung nicht verloren - was aber innerhalb religiösen Denkens und Glaubens ein besonders schwieriges und schwerwiegendes Thema ist:

Hier übernimmt ein Gott Sinn, Verantwortung, Leitung, Entscheidung für die Menschen und die Welt - und dafür ordnen sich die Gläubigen unter und tauschen kritische Fragen, Skepsis und freies Denken gegen Vertrauen und Zuversicht ein, legen Richtlinien, Maßstäbe, Wege und Sinn in Gotteshand und folgen treu und ohne sich um individuelle und eigene Gedanken und Wege weiter zu kümmern. Nur im religiösen Rahmen, Muster und Interesse findet dann noch "Freiheit" statt - und Freiheit in derart künstlichem und willkürlichem Rahmen ist keine echte Freiheit,
sondern eine Illusion. "Ein bißchen Freiheit" gibt es ebenso wenig wie "ein bißchen Glaube". Beides kommt im ganzen Paket und ist nicht teilbar.

Es gibt keinen Staat, in dem Religion verordnet ist und diesbezüglich Zwang und Kontrolle ausgeübt werden, der menschlich und sozial aber gut funktioniert - und in dem nicht Machtmissbrauch, Kontrolle, Angst, Misstrauen, Gewalt, Ausbeutung, Ungleichheit und Korruption das Klima beherrschen. Religion kann als Instrument der Macht spielend auch noch für ganz andere Ziele missbraucht werden, sie missbraucht und manipuliert aber auch selbst.

Wenn Religion überhaupt gelebt werden kann, ohne Schaden anzurichten, dann als absolut freiwilliges Angebot, als freie und bewusst gefällte Entscheidung - dazu gemäßigt, da nur hier ein brauchbares Maß an eigenständigem Denken noch gegeben ist. Da man dies in Österreich ebenfalls eingesehen und erkannt hat, ist dort Kirche, Glaube, Religion ein freiwilliges Ding.

Jede Religion, die "verordnet" wird, wird automatisch zum aktiven Macht- und somit auch zum Missbrauchs-Instrument für eine ganze Gesellschaft. Aber auch wenn sie "nur" innerhalb ihrer engeren Glaubensmauern eine "Gemeinde in der Gemeinde" errichtet, ist sie "brisant" und problematisch - denn innerhalb dieser Grenzen herrscht Begrenzung von Freiheit - und hier und da auch Abwesenheit von Freiheit, was man den Mitgliedern solcher Glaubensgemeinschaften dann auch deutlich anmerkt. Hier werden dann auch weltliche Bildung, eigenständiges Denken und Handeln, Berührung und Kontakte mit Weltthemen und "Weltmenschen" zum
Problem, zum Tabu und es regieren Angst und Schuld statt Freiheit und Selbst-Bewusstsein.

Ein bloßes Versprechen eines Gottes, von dem man nur glauben kann, dass "er" existiert und von dem wir in einem alten, x-fach manipulierten Buch lesen, ist kein guter Ersatz für Freiheit und Eigenverantwortung in ihrem besten Sinn - die unsere Welt
JETZT SOFORT aber bitter braucht. Auch die Weltbild-Entwürfe,
Verhaltensempfehlungen, Moralvorstellungen und Feindbilder eines antiken Patriarchats dürfen heute endlich laut und kräftig in Frage gestellt werden. Das hat lange genug gedauert.

Glaube hat nicht nur positve Auswirkungen, es lohnt sich, dies einmal kritisch zu betrachten. Aber wer bereits glaubt und die engeren Grenzen als neues Abbild von der Welt akzeptiert hat, ist nicht mehr in der Lage, das Thema objektiver zu betrachten. Um über den tatsächlichen Wert von Freiheit und deren Bedeutung nachdenken zu können, muss man frei denken können - und dies
kann man nur "draussen", wo die Grenzen nicht einseitig beschränkt sind und auch der geistige Bewegungsraum nicht beschränkt ist.

Glaube oder Nicht-Glaube sind gravierende, schwerwiegende und persönliche Entscheidungen. Diese MÜSSEN daher grundsätzlich in privater Hand bleiben. Vielleicht bewirkt in Österreich die Katholische Kirche, dass einem Brillen so dick wie Glasbausteine im Gesicht wachsen. Vielleicht bist Du aber auch ein Fake. Trotzdem ein schönes Wochenende.

Antwort
von josef050153, 17

Du stellst hier die falsche Frage. Abgesehen davon, dass niemand in Österreich einem religionsmündigen Menschen den Kirchenaustritt verbieten kann un darf, scheinst du Probleme mit der demokratischen Gesinnung zu haben. Bist du denn sicher, dass du die katholische Kirche meinst und nicht den Islamischen Staat?
Die richtige Frage müsste eigentlich lauten: "Was tut die katholische Kirche, damit die Menschen in ihr bleiben?" Der Fakt ist aber, dass sie herzlich wenig dafür tut, außer ein paar Kinder sexuell zu missbrauchen.
Persönlich möchte ich noch anmerken, dass Menschen, wie du einer zu sein scheinst meinen Austritt aus der katholischen Kirche sehr gefördert haben.

Antwort
von coppa, 44

In Österreich kann die Regierung das nicht verbieten, nicht mal "die Kirche" (also die jw Diözese) selbst. Wie das in Staaten ist, in denen eine Religionsrichtung offizielle Staatreligion ist, weiß ich nicht

Kommentar von dw194 ,

Ich weiß, es tut mir leid 😔

Antwort
von chrisbyrd, 57

Würde es mehr Christen geben, wenn man Kirchenaustritte verbieten würde? Der christliche Glaube hat nichts mit einer offiziellen Zugehörigkeit zu tun und auch nicht mit irgendwelchen kirchlichen Ritualen wie Taufe, Abendmahl, kirchliche Hochzeit, Gottesdienstbesuche. All das kann man mitmachen und trotzdem kein gläubiger Christ sein. Im Endeffekt kommt alles nur auf den Glauben an Jesus an und diesen kann und darf man nicht erzwingen. Glaube muss und kann nur völlig freiwillig sein. Diesbezüglich darf es keine Verbote oder ähnliches geben.

Generell denke ich, dass es nur 2 Arten von Kirche/Gemeinde gibt: Die unsichtbare Kirche/Gemeinde, die sich aus allen gläubigen Christen zusammensetzt, die aus ganz verschiedenen Kirchen und Gemeinden usw. kommen. Nur Gott allein weiß, wer alles zur unsichtbaren und erretteten Gemeinde gehört.

Daneben gibt es die sichtbare Kirche/Gemeinde, die aus allen besteht, die Mitglieder in Kirchen und Gemeinden sind und/oder Gottesdienste besuchen bzw. sich als Christen bezeichnen. Nicht alle, die zur sichtbaren Gemeinde gehören, sind auch errettet und gehören zur unsichtbaren Gemeinde.

Im Endeffekt kommt nach der Lehre der Bibel alles auf den Glauben an, der uns allein der unsichtbaren Gemeinde zugehörig macht und rettet (Joh 5,24; Joh 3,16; Joh 5,24; Röm 6,23; Apg 16,31 usw.).

Kommentar von dw194 ,

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Antwort
von gerolsteiner06, 43

Da ist ja schon der erste Fehler in Deiner Aussage: "....ihrem ... Glauben ..." .

Wenn es eben nun mal nicht ihr Galuben ist, willst Du sie zwingen etwas zu glauben was sie nicht tun ?

Ist das der Vorschlag, daß Österreich eine "katholische IS " gründen soll, die die Leute mit vorgehaltener Waffe zwingt einen Glauben anzunehmen ?

Kommentar von dw194 ,

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Antwort
von FelixFoxx, 82

Nein, Staat und Kirche sollten in einer modernen Demokratie streng getrennt sein.

Kommentar von dw194 ,

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Antwort
von hansmeister1, 37

Es ist doch keine Schande! Wird ja auch endlich mal Zeit, dass die Leute dort umdenken u. sich nicht mehr verar... lassen von der Kirche. Kann jeder für sich entscheiden u. nein, Österreichs Regierung kann das nicht verbieten. In AT herrscht Religionsfreiheit!

Kommentar von dw194 ,

Ich weiß, es tut mir leid 😔

Antwort
von helmutwk, 66

Nein, sie kann es nicht.

Ich nehme an, dass sie damit gegen die österreichische Verfassung verstoßen würde (aber das kann ein Österreicher besser beurteilen als ich).

Auf jeden Fall würde das gegen die europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte, die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen etc. verstoßen, also gegen internationales Recht.

Weil ich finde, dass es eine Schande ist, dass die ÖsterreicherInnen so
rücksichtslos ihrem christlichen Glauben den Rücken kehren.

Diese Schande wird nicht kleiner, wenn sie nur drin bleiben, weil es verboten ist auszutreten. Jedenfalls aus christlicher Sicht, denn beim Glauben kommt es auf den Willen bzw. das "Herz" eines Menschen an, nicht auf Äußerlichkeiten.

Was du schreibst klingt nach Mittelalter, als es Zwangsbekehrungen und andere Abweichungen von Gottes Willen (wie er in der Bibel zu finden ist) gab. Als nächstes kommt dann sicher die Forderung, alle Muslime rauszuschmeißen und alle Ketzer zu verbrennen ;)

Und die Kirche in Österreich muss auch etwas gegen diese Anzahl an Austritten machen.

Da das hier auf der Liste der Themen zu "evangelisch" steht: meinst du die Kirche AB, die Kirche HB oder die Freikirchen in Österreich (das dürften die drei größten evangelischen Kirchen in Österreich sein)?

Antwort
von Kandahar, 91

Das wäre ja noch schöner, wenn einem die Zugehörigkeit zu einer Kirche vom Staat aufgezwungen werden würde.

Vielleicht sollte sich die Kirche mal besser Gedanken darüber machen, warum die Leute austreten.

Ich finde es jedenfalls gut, dass die Menschen endlich mal anfangen zu denken!

Kommentar von dw194 ,

Ich weiß, es tut mir leid 😔

Antwort
von Trashtom, 141

Was forderst du hier? Der christliche Glaube ist sowieso schon eine Zwangsmitgliedschaft von Geburt an, was an sich schon eine Frechheit ist.

Jeder Mensch hat das Recht zu glauben was er will. Das nennt man Freiheit.

Die Kirche kann selbst was gegen die Austritte machen: Und zwar den Schritt vom Mittelalter in die Gegenwart.

PS: Es würde vielleicht auch helfen, nicht jeden Monat wegen Kindesmissbrauchs in den Nachrichten präsent zu sein.

Kommentar von dw194 ,

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Kommentar von helmutwk ,

Der christliche Glaube ist sowieso schon eine Zwangsmitgliedschaft von Geburt an,

Nö, erst von der Taufe an. Und das ist bei Kirchen, in denen nur Leute getauft werden, die das auch selber wollen, ja deutlich von der Geburt entfernt und eben keine Zwangsmitgliedschaft. Es sind nur bestimmte Kirchen, in denen Säuglinge getauft werden.

Kommentar von dadita ,

Leider auch die katholische, immerhin die größte Kirche in Österreich. 

Antwort
von Eirene2007, 67

Es ist doch jedem selbst überlassen wie er seinen Glauben handhabt und sein Leben gestaltet. Sollte man sich jetzt noch mehr von Gesetzen und der Regierung einschränken lassen?

Kommentar von dw194 ,

Ich weiß, es tut mir leid 😔

Kommentar von Eirene2007 ,

Was genau tut dir leid? Dass du die Frage gestellt hast?

Antwort
von Kuestenflieger, 40

servus , schweizer , deutsche , östereicher verlassen NICHT den glauben !!!

sie kehren nur dem allwissenheits anspruch des klerus den rücken und wollen die zwangskollekte [ kirchensteuer] umgehen .

wobei unten erwähnte gemeinschaften oft noch mehr geld erpressen, von denen mit der zeitung in der hand -z.b. .

Kommentar von dw194 ,

Ich weiß, es tut mir leid 😔

Antwort
von 1988Ritter, 71

Und hier eine Antwort aus Deutschland.

In Deutschland haben die beiden großen Kirchen (katholische und evangelische Kirche) Staatsverträge. Diese Staatsverträge haben aus steuerlichen Gesichtspunkten eine große Bedeutung (Kirchensteuer). 

Wenn nun jemand aus diesen beiden Kirchen austritt, dann muss aus steuerlichen Gesichtspunkten eine amtliche Registrierung erfolgen.

Was dann nicht erfasst wird, wenn der jeweilige Gläubige sich einer Kirche zuwendet, die keinen Staatsvertrag hat. Das kann z.B. eine Freikirche oder die orthodoxe Kirche sein.

In einem solchen Fall besagt die Statistik eine Abnahme der Gläubigen laut amtlichen Erhebungsverfahren, verschlampt dabei aber die Zunahme bei nicht registrierungspflichtigen Gemeinden.

Ich gehe davon aus, es sieht in Österreich ähnlich aus.

Daher macht es keinen Sinn einen Kirchenaustritt zu verbieten, da die Menschen die freie Wahl der Konfession haben.

Kommentar von dw194 ,

Ich weiß, es tut mir leid 😔

Antwort
von Bestie10, 57

ist das deine Sache ?

Kommentar von dw194 ,

Ich weiß, es tut mir leid 😔

Antwort
von Hamburger02, 67

Nein, weil die Zeiten religiöser Diktatur und Tyrannei vorbei sind. Im Übrigen sind Kirchenaustritte sehr zu begrüßen, weil sie die Macht der Pfaffen weiter reduziert. 

Als die kath. Kirche noch Macht hatte, wurde das einfache Volk unterdrückt und ausgeplündert. Erst seit die Macht der Kirche gebrochen ist, geht es auch dem einfachen Volk einigermaßen gut.

Kommentar von dw194 ,

Ich weiß, es tut mir leid 😔

Antwort
von flunra39, 13

NEVER !

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