Frage von matrjoscha, 140

Kann die Periode eine Depression beeinflussen?

Ich habe Depressionen, die mit vielen körperlichen Beschwerden verbunden sind. Zu denen gehört eine Schlafstörung, die sich in der Form äußert, dass ich zuerst nicht einschlafen kann und im Endeffekt doch 14 Stunden schlafe, was nicht nur zu viel sondern auch von Albträumen begleitet ist. Dann gibt es aber Phasen, in denen ich grundlos viel zu früh erwache. Meist sind dann auch alle restlichen Beschwerden verstärkt. Seit gestern habe ich ein schmerzhaftes Stechen im Rücken, bin verspannt und fühle mich insgesamt unwohl. Auch die psychischen Symptome wie Zwänge, Ängste und Stimmungsschwankungen sind momentan verstärkt. Ich glaube, dass der Menstruationszyklus bei all dem eine große Rolle spielt. Meine Periode ist gerade jetzt vorbei und bleibt in letzter Zeit stressbedingt häufig aus. Mein Körper ist es gar nicht mehr gewohnt, derart auf Hochleistung zu fahren. Vor der Periode geht es mir prämenstruell bedingt schlecht, während der Periode geht es mir abgesehen von Schmerzen etc. sehr gut und danach ist es wieder schlecht. Seit Monaten bin ich depressiv und habe die körperlichen Beschwerden in jedem Monat zu einer bestimmten Phase des Zyklus, aber NIE während der Periode. Zufall ist das sicher nicht. Frage: Kann die Periode eine Depression beeinflussen? Ist es möglich, dass psychosomatische Beschwerden durch den Zyklus verstärkt werden? Hat jemand Erfahrung?

Antwort
von Shiftclick, 95

Ich kann mich dem, was malour gesagt hat nur anschließen. Darüber hinaus vermute ich, dass du wenig aktiv unternimmst, dich wenig bewegst, wenig Sport machst etc.? Die ganze Zeit auf seine Befindlichkeit zu achten macht nichts besser. Viele Menschen haben hier und dort etwas was zwackt und zwickt, aber nicht immer Zeit, sich deswegen einen Kopf zu machen oder darauf zu fokussieren.

Antwort
von malour, 80

Klar, Hormonschwankungen beeinflussen den Körper natürlich auch. Genauso wie die Pyche.Stress beeinflusst zudem die Muskelspannung und das schlägt sich dann auf den ganzen Körper nieder. Depressionen sollte man behandeln. Ich geh davon aus das du das tust?

Kommentar von matrjoscha ,

Aber nach der Periode sind die Hormonschwankungen doch eigentlich vorbei? Oder gibt es sowas wie PMS auch nach der Periode?

Kommentar von malour ,

Am besten ist, sich dazu vom Frauenarzt beraten zu lassen.

Kommentar von Shiftclick ,

Schau dir eine Sinuskurve mal an -- oder eine Schaukel. An welcher Stelle der Schwingung sagt man, die Schwankung ist vorbei? Es ist ein ständiges Auf und Ab und manche reagieren eher auf das Auf und andere auf das Ab. Hormone halt.

http://www.medizinfo.de/annasusanna/images/zyklus.gif

Antwort
von LonelyBrain, 62

Eine Freundin meinerseits leidet auch unter Depressionen. Besonders stark um die Periode. Das ist also durchaus möglich und völlig nachvollziehbar.

Wenn du deine Periode bekommst wirbelt es deinen Hormonhaushalt durcheinander.

Kommentar von matrjoscha ,

Ich bekomme sie aber nicht, ich HATTE sie gerade erst. Und seitdem die Periode vorbei ist, habe ich verstärkt körperliche/psychische Beschwerden.

Kommentar von LonelyBrain ,

Naja und? vor/während/und nach der Periode wird der Hormonhaushalt verändert. Ist doch völlig logisch. Danach fällt er ab

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