Kann die Päpstliche Schweizergarde kämpfen?

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7 Antworten

Ja die " Schweizer Garde" besteht ausschließlich aus ausgebildeten Soldaten sie sind im Nahkampf ausgebildet (Sie müssen alle auf eine Rekrutenschule). Jedoch sind  die Hellebarden etc.  eher zur Schau da, natürlich kann man sich mit diesen eher uneffektiv wehren.

Außerdem gibt es Teile die mit RSG und tödlichen Waffen wie der SIG 552 oder Glock 43/17/18 bzw H&K MP7/MP5 und die SIG 220 ausgerüstet sind.

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Salue MrHuman

Ich hatte einen Dienstkollegen, der als Schweizer Gardist in Rom war.

Er hat uns erzählt, dass die Schusswaffen, damals noch Suomi/Hispano Maschinenpistolen, überall im Vatikan in Truhen und Schränken bereit sind.

Die Gardisten brauchen wohl nur Sekunden, bis sie die Hellebarde durch eine automatische Waffe ersetzt haben.  

Die MP's wurden inzwischen auch in der Schweizer Armee abgeschafft.

So verwenden die Gardisten inzwischen das Sturmgewehr 90, welches sie ja vom Militärdienst her gut kennen.

Es grüsst Dich

Tellensohn

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"Die mit den hübschen Waffen" stehen zur Repräsentation da. Die Hellebarde heutzutage ist keine Kampfwaffe mehr. Andererseits sollte sie nicht darüber hinweg täuschen, dass die Schweizer Garde wirkliche eine Armee ist mit der Aufgabe, das Leben des Papstes zu verteidigen.

Und glaub mir: wenn sie das mal wieder tun müssen - was Gott verhüten möge! - dann haben die noch ganz andere Waffen im Schrank.

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Diese mittelalterliche Uniform mit Hellebarde wird von der Schweizergarde eher zu repräsentativen Anlässen oder ähnlichem getragen. Sie sind am ehesten mit der britischen Garde zu vergleichen, die bei einem wirklichen Kampf auch nicht mit Bärenfellmützen antreten wird.

Daneben hat die Schweizergarde auch vollautomatische Waffen zur Verfügung und sie können (durch die Rekrutenschule) bestens damit umgehen.

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Um mal einen Auszug aus Wikipedia zu zitieren:

Zur traditionellen Bewaffnung zählt für alle Dienstgrade das Schwert:
in einfacher Ausführung, mit schlichter, S-förmig geschwungener
Parierstange für die Dienstgrade bis einschließlich Feldweibel oder mit
aufwendigen Korbgefäßen, nach Art frühbarocker Degen bzw. Rapiere,
für die Offiziere. Die einfachen Dienstgrade führen die Hellebarde,
Vizekorporale und Korporale die Partisane mit roter Fransenquaste (bei
dem Vizekorporal mit breiter Mittelklinge und geraden Seitenklingen, bei
dem Korporal mit schmaler Mittelklinge und mit halbmondförmig
aufgeschwungenen Seitenklingen). Die Dienstgrade ab Wachtmeister führen
keine Stangenwaffen, dafür bei bestimmten Gelegenheiten einen schwarzen
Kommandostab mit elfenbeinfarbenem Knauf und Spitze. Die vom Feldweibel
(ersatzweise: Wachtmeister) geführte Truppenfahne eskortieren stets zwei
mit Flambergen bewaffnete (Vize-)Korporale.


Daneben steht der Schweizergarde aber auch modernes Gerät zur
Verfügung, um die Wachaufgaben im Vatikan wahrzunehmen, unter anderem
die Pistole 75, das Sturmgewehr 90 des Schweizer Herstellers SIG und die H&K-Maschinenpistolen MP5 und MP7.[4] Da die Gardisten vor ihrem Eintritt in die Garde die Rekrutenschule in der Schweiz absolviert haben müssen, sind sie mit diesen Waffen, die auch in der Schweizer Armee zum Einsatz kommen, bereits vertraut. Zudem kann gegebenenfalls Pfefferspray (RSG2000) eingesetzt werden.

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Kommentar von MrHuman
20.09.2016, 21:09

Das erklärt aber nicht ob sie daran effektiv ausgebildet werden, nur dass sie diese Waffen haben

0

das sind "kampfmenschen"

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