Frage von marlbohoe, 37

Kann die Dauer einer Therapie beeinflusst werden?

Die Frage bezieht sich darauf, ob eine stationäre Therapie dadurch verkürzt werden kann, dass man gut mitarbeitet.

Antwort
von Dahika, 19

Was ist dein Motiv für das gute Mitarbeiten? An deinen Schwierigkeiten zu arbeiten oder deinen Aufenthalt zu verkürzen?

Wenn du deinen Aufenthalt verkürzen willst, ist das keine gute Mitarbeit. Auch wenn du alles und jedes machst. Das ist eine Scheinmotivation. Sonst nix.

Antwort
von MaryYosephiene, 19

habe mal gehört, dass es geht

Antwort
von Virginia47, 25

Auf jeden Fall. 

Das wurde mir von einem Mitpatienten gleich als erstes gesagt, dass ich gut mitarbeiten soll. Umso schneller komme ich wieder raus. 

Ich habe da auch viel gelernt. Und konnte es dann für mich anwenden. So ging es mir bald besser. Und ich konnte wieder nach Hause. 

Kommentar von marlbohoe ,

Wie lange warst du dort?

Kommentar von Virginia47 ,

Ich war nur drei Wochen dort, weil ich mich auf eigenen Wunsch entlassen lassen habe. Aber ich habe es nicht bereut, dort gewesen zu sein. Und habe es auch nicht bereut, eher gegangen zu sein. 

Normalerweise ist es so, und das hatten sie mir auch angeboten, dass du erst einen Tag zu Hause bekommst. Und dann ein Wochenende. 

Ich habe aber auch Patienten erlebt, die nach dem Heim-Wochenende einen Rückfall erlitten haben. 

Also miss dich nicht an mir. 

Aber wenn du nicht zwangseingewiesen wurdest, kannst du jederzeit gehen. Es sei denn, du bist wegen Magersucht oder Suchtproblemen dort. Da würde ich dir schon das volle Programm empfehlen. 

Antwort
von hertajess, 14

Definitiv ja. 

Das setzt allerdings Ehrlichkeit sowohl sich selbst als auch dem Therapeuten gegenüber voraus. Die Therapie wird also nicht beschleunigt indem dem Therapeuten nach seinem Mund geredet wird. 

Nur noch angemerkt: 

Du bist da ausschließlich wegen Deiner ganz persönlichen Zukunft. Aus keinem anderen Grund. 

Es gibt den Spruch: 

Wenn die meine ganze Welt aus lauter A...löchern besteht muss ich das größte sein. 

Und es gibt das Bild: 

Zeige mit einem Finger auf andere Menschen. Aber vergiss dabei nicht anschließend die Hand umzudrehen und Dir die Finger anzusehen, hinzusehen auf wen sie zeigen. 

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