Kann der Vermieter die restliche Miete einfordern wenn er mir kündigt?

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7 Antworten

Zunächst einmal ist das kein ausreichender Grund für eine fristlose Kündigung.

Allerdings: sollte er dir aus berechtigtem Grund fristlos kündigen, kann er selbstverständlich Schadenersatz von dir fordern. Und zwar in der Höhe der entgangenen Miete - solange bis er entweder einen neuen Mieter gefunden hat oder bis eine ordentliche Kündigung durch dich hätte wirksam werden können

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Kommentar von ratlos0602
10.12.2015, 18:00

Aber ich verstoße ja dann mehr oder weniger gegen den Vertrag ? Trotzdem ist das kein Grund ? Bin davon ausgegangen das er das Recht hat mir zu kündigen nur ich weis nicht mit welchen Konsequenzen aber da lag ich ja schon mal falsch. Wie muss ich mir das da jetzt vorstellen wenn ich ihm darüber informiere ?

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Kommentar von ratlos0602
10.12.2015, 21:50

Mh ich bin also uneinsichtig 🙈👏🏽 hier sollte vielleicht jemand mal meine Schuhe anziehen bevor er darin laufen will 🙈 eine nicht vorhande Küche obwohl sie im Mietvertrag steht , kellerschlüssel erst nach 3 Monaten erhalten, im Bad nur eine Lüftungsatrappe .. Um nur 3 von vielleicht 10 solcher Vorfälle zu reden. Und ja wenn man sich nach 4 Wochen nicht meldet wenn ich sage der Abzug geht nicht .. Würde ich nicht als quängelig bezeichnen . Ist nun mal auch nicht die feine Art immer erst beim 5 mal mit jeweils 3-4 Wochen Abstand zu reagieren und auch nicht von selbst anzurufen und jedes Mal mit jemand anderen zu sprechen 🙌🏽👌🏽

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Kommentar von ratlos0602
10.12.2015, 21:52

Und die neue Wohnung haben wir nur in Aussicht weil ich die fristlose Kündigung sowieso vermute da ich meinen Hund für nix auf dieser Welt hergeben würde es ist ein 35 cm Hund der nicht mal 1 mal am Tag bellt und ich bin rund um die Uhr da und wir haben kein Treppenhaus wo Haare rumliegen  .. Ich verstehe sein Problem nicht mal aber das ist ne andere Baustelle. Ich bedanke mich trotzdem für die Hilfe.

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Kommentar von ratlos0602
10.12.2015, 22:02

Ja richtig und ich habe sie beide an. Haben uns beide nicht besonders gut verhalten aber wenn ich jedesmal 10 Wochen warten muss und ich um eine schnelle Antwort bitte. Ich habe geschrieben das wir einen Hund in Aussicht haben und dieser bereits schon seit 1 Woche Abgabebereit wäre und es ist dringend und dann 10 Wochen ? Wenn man keine Hunde möchte dann weis man das doch ...

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Die Haltung von Hunden bedarf der Genehmigung des Vermieters. Läge sie nicht vor, berechtigt diese vertragswidrige Gebrauchsüberlassung zu unverzüglichem Abschaffungsverlangen und fristloser Kündigung, wenn man dem nicht nachkäme.

Kann der Vermieter die restliche Miete einfordern wenn er mir kündigt?

Natürlich dürfte der VM diesen durch Vertragsbruch entstandenen Mietausfall als Schaden ersetzt verlangen, d. h. du schuldest bis zur frühstmöglich zulässigen Kündigung solange Mietzahlungen, wie er vergeblich einen akzeptablen Nachmieter sucht und keinen neuen Mietvertrag eingehen könnte :-O

Natürlich auch dann, wenn du schon eine zweite Wohnung anmietest, bevor der qualifizierte Zeitmietvertrag oder wechselseitige Kündigungsverzicht mit 12 Monaten abgelaufen wäre.

G imager761

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Hallo,

durchforste mal das Internet, Hundehaltung darf generell nicht mehr verboten werden, zumindest da dein Hund ja nicht auf der Gefahrenliste eingetragen ist. Erhebliche Verschmutzung z.B. des Treppenflurs, der Wände z.B. als Argument, wäre dann ein Grund. Aber du kannst den ja auch Tragen. In der Wohnung würde ich natürlich eine Hausratversicherung abschließen, weil kleine Hunde auch gern Türen zerkratzen, etc. Eine fristlose Kündigung ist hier ohnehin nicht gerechtfertigt! Aber, wenn er kündigt wegen des Hundes, dann musst du natürlich nicht die Miete für 12 Monate bezahlen! Worauf läuft es hinaus? Auf jeden Fall musst du einen Anwalt einschalten. Verdienst du nicht viel Geld, hast kein Vermögen und keine Rechtsschutzversicherung kannst du zum Amtsgericht gehen und einen Beratungsschein beantragen. Die zahlen dir dann die Anwaltsberatung! Manchmal reicht es schon, wenn der Anwalt nur einen Brief schreibt, dann knickt dein Vermieter sicher ein!

Viel Glück und viel Erfolg und Geduld bei der Hundeerziehung!

LG Shoshin

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Kommentar von DarthMario72
10.12.2015, 17:14

 Hundehaltung darf generell nicht mehr verboten werden, zumindest da dein Hund ja nicht auf der Gefahrenliste eingetragen ist. 

Selbstverständlich darf Hundehaltung auch weiterhin verboten werden - und das hat nichts mit irgendwelchen Gefahrenlisten zu tun. Ein generelles Tier- oder Hundehaltungsverbot in einem Formularmietvertrag ist unwirksam, Klauseln die z. B. an eine Genehmigung des Vermieters geknüpft sind, sind weiter gültig.

Und es muss in jedem Einzelfall eine umfassende Abwägung der konkret betroffenen Belange und Interessen der Mietvertragsparteien, der anderen Hausbewohner und der Nachbarn erfolgen.

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Kommentar von ratlos0602
10.12.2015, 18:05

Also wir haben eine Einzelwohnung mit eigenen Eingang wir nutzen kein Treppenhaus und haben vor und hinter dem Haus einen Garten dran also nur Nachbarn über uns die dort hin über das Treppenhaus gelangen und diese Wohnung steht leer und vorher haben selber Besitzer mit Hund darin gewohnt. Weis aber nicht den Grund des Auszugs. Kann also an keiner haarbelästigung oder so etwas liegen. Und ich studiere und mein Freund arbeitet bis Nachmittag . Der Hund ist also auch fast nie alleine. Und bellen tut er nur wenn ich ihm beim Spielen provoziere wenn ich sie anbelle aus Spaß aber sonst garnicht nicht bei Hunden im TV und auch nicht bei Polizei. Sie hat auch nie irgendwas angeknabbert seit sie hier ist.

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Kommentar von chvoyage
11.12.2015, 11:32

Hundehaltung darf generell nicht mehr verboten werden, zumindest da dein Hund ja nicht auf der Gefahrenliste eingetragen ist.

Das ist zwar in der Sache richtig aber sehr schlecht, weil missverständlich geschrieben.

Besseres Deutsch wäre: Hundehaltung darf nicht mehr generell verboten werden......

Es ist immer noch die Zustimmung des Vermieters erforderlich und wenn der berechtigte Gründe anführt darf der Vermieter die Hundehaltung auch untersagen.

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Ob eine fristlose Kündigung wegen der unerlaubten Hundehaltung möglich ist sei mal dahin gestellt.

Zudem kann ein Vermieter bei berechtigtem Grund außerordentlich kündigen, muß es aber nicht.

Generell kann der Vermieter nach außerordentlicher Kündigung die der Mieter zu verschulden hat eine Mietausfallentschädigung verlangen.

Im Normalfall in Höhe von bis zu 3 Monatsmieten.

Ich habe einen Mietvertrag mit 12 Monaten Laufzeit.

Heißt was genau?

Wir haben bereits eine neue Wohnung in Aussicht .

Daher weht also der Wind.

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Kommentar von ratlos0602
10.12.2015, 17:55

Wir hatten sehr viele Probleme mit dem Vermieter und der Wohnung nachdem die späte Absage jetzt kam haben wir uns gesagt ok wir müssen wahrscheinlich eh raus und bevor es Schlag auf Schlag geht gucken wir uns lieber schon einmal Wohnungen an und haben eine gefunden bei der alles passen würde ein Auszug wäre also nicht das schlimmste. Wenn er nun aber tatsächliche die Miete noch einfordern kann dann halten wir den Hund vielleicht lieber noch geheim bis die 12 Monate rum sind. Wenn er doch sagt ok dann bleibt würden wir auch lieber hier bleiben.

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Natürlich nicht. Nur bis zu dem Zeitpunkt wo du dort wohnst. Aber du weißt ja gar nicht, ob er dir kündigt. Falls er es nicht tut, kannst du von dir aus auch nicht kündigen, wegen der 12 Monate Laufzeit.

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Kommentar von DarthMario72
10.12.2015, 17:03

Natürlich nicht.

Selbstverständlich könnte er. Schadenersatz nennt man sowas.

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Wenn Hundehaltung nicht erwünscht ist kann er dich kündigen aber nicht die restliche Miete verlangen. Keine Anwort zu bekommen heißt nicht JA sondern Nein . Merken fürs nächste Mal. 

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Kommentar von DarthMario72
10.12.2015, 22:15

 aber nicht die restliche Miete verlangen. 

Wenn der Mieter durch sein Fehlverhalten die fristlose Kündigung zu verantworten hat, kann der Vermieter das selbstverständlich.

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Worauf beruht diese Laufzeit von 12 Monaten? Gibt es einen befristeten Mietvertrag (mit welchem Grund der Befristung)? Oder einen wechselseitigen Kündigungsverzicht?

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Kommentar von ratlos0602
10.12.2015, 17:55

Zweiteres

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Kommentar von ratlos0602
10.12.2015, 21:58

Die Parteien verzichten wechselseitig für die Dauer von 1 Jahr auf ihr Recht zur Kündigung des Mietvertrages. Die ordentliche Kündigung ist für beide Parteien bis zum 31.08.16 ausgeschlossen, sodass eine ordentliche Kündigung erstmals im September 2016 möglich ist. Von dem Verzicht bleibt das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund mit gesetzlicher Frist unberührt.

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