Kann der Vermieter den Mietern ohne deren Zustimmung einen Hausmeister vor die Nase setzen und diesen in der Nebenkostenabrechnung auch noch abrechnen?

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3 Antworten

Natürlich, sogar fiktiv darf er Kosten und Lasten verteilen, also ohne Rechnung, so jedenfalls der BGH. Rüge die AR trotzdem, denn die Meister sind meist nicht wirtschaftlich und unwirtschaftliche Kosten hat ein Mieter nicht zu wuppen, so auch der BGH. Viel Glück. Stelle ihm ggf. eine Falle (Reparatur, Verwaltung) und schaue, ob der Vermieter solche Kosten erkennbar für den Mieter wieder aus der Abrechnung herausrechnet.

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Die Kosten für einen Hausmeister kann der Vermieter in den Nebenkosten geltend machen.

Auch wenn Du einen Hausmeister für sinnlos hälst, kommt auf sein Aufgabengebiet an. Nur wenn der Hausmeister nachweislich seinen Pflichten nicht nachkommt, könntest Du diesen Betrag in der Nebenkostenabrechnung reklamieren.

Allerdings auch nur, wenn Du die Mißstände vorher dem Vermieter schriftlich mitgeteilt hast

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Ist z.B. möglich wenn es im Mietvertrag vereinbart wurde, bzw auf

§2 der BetrKV hingewiesen wird.

Bestimmte Tätigkeiten kann der Vermieter z.B. selber machen oder Jemanden beauftragen und darf die branchenüblichen Vergütungen in den Nebenkosten auf die Mieter abwälzen.

MfG

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