Frage von jylorix, 191

Kann der Vater den Rausschmiss des volljährigen Sohnes verbieten?

Beide Eltern sind getrennt, der Vater lebt in einer eigenen Wohnung, der Sohn lebt im Haus der Famiie bei der Mutter.

Die Mutter will den Sohn rausschmeissen, aber der Vater ist Miteigentümer des Hauses.

Kann der Vater den Rausschmiss des Sohnes gegen den Willen der Mutter verbieten, da ihm das Haus ja zu einem Teil gehört ?

Vater und Mutter sind total verstritten, der Vater würde das auf jeden Fall tun, nur darf er ?

Antwort
von Darkmalvet, 27

Hallo jylorix

Ja, der Vater kann, so wie du die Situation beschreibst den Rausschmiss des Sohnes verhindern, aber je nachdem was sich die Mutter einfallen lässt, wird das mitunter kein angenehmer Weg werden.

Da die Wohnsituation nicht formal geregelt, darf die Mutter ihren Sohn nichtmals ohne Einverstandnis des Vaters rausschmeissen, am besten wäre es, wenn der Vater sich einen Anwalt sucht und der Mutter über diesen eine Aufforderung der Unterlassung zukommen lässt.

Wenn sich die Mutter allerdings selber einen Anwalt nimmt und versucht ihren Sohn rauszuklagen, dann wird es heftig werden.

LG

Darkmalvet

Antwort
von wilees, 92

Sind die Eltern im Trennungsjahr? Oder unter welchenn Voraussetzungen behielt die Mutter das " Recht " das Haus zu bewohnen?

Kommentar von jylorix ,

Wahrscheinlich Trennungsjahr.

Der Vater ist vor einem Monat freiwillig ausgezogen, was genau vorgefallen ist, weiß ich nicht, nur dass sie den Vater hasst.

Und der Sohn mag seinen Vater, jedes mal wenn er seinen Vater in Schutz nimmt, bekommt der Sohn die Drohung zu hören "Hör auf sonst fliegst du raus"

Kommentar von wilees ,

zumindest einmal beim Jugendamt nachhaken, ob sie Trotz  Volljährigkeit veritteln können.

Dies speziell im Hinblick darauf, dass in diesem Haushalt ein Kind unter 18 lebt und durch das Verhalten der Mutter Schaden nimmt.

Sonnst sollte der Vater möglicherweise versuchen mit seinen Söhnen zusammenzuleben, da sich die Mutter für die weitere Kindesentwicklung schädlich verhält.

Es ist ihre Aufgabe für einen vernünftigen Umgang mit dem Kindesvater zu sorgen.

Kommentar von jylorix ,

Die Wohung seines Vaters ist zu klein auf Dauer.

Außerdem wär das mit dem Schulweg blöd und da mein bester Freund noch zur Schule geht, kann er sich auch keine eigene Wohung leisten.

Deswegen die Frage ob der Vater das Recht hat seinem Sohn rechtlich bindend zu erlauben weiter in seinem Zimmer zuhause zu wohnen, sodass seine Mutter ihn nicht rausschmeissen kann.

Kommentar von wilees ,

Nein ich meine im Rahmen der Trennung die Zuweisung der bisherigen ehelichen Wohnung dem Vater zu übertragen, der dann gemeinsam mit beiden Söhnen dort lebt.

Kommentar von jylorix ,

Ich schlag meinem besten Freund das mal vor.

Die Sache ist halt die, dass die Situation schon eingetreten ist, seine Mutter hat schon versucht ihn rauszuschmeissen, nur der Vater hat gesagt "Du schmeisst meinen Sohn nicht aus meinem Haus"

Deshalb muss mein bester Freund wissen, ob sein Vater im Recht ist, oder ob seine Mutter ihn doch rauswerfen kann

Kommentar von jylorix ,

Ich schlag meinem besten Freund das mal vor.

Die Sache ist halt die, dass die Situation schon eingetreten ist, seine Mutter hat schon versucht ihn rauszuschmeissen, nur der Vater hat gesagt "Du schmeisst meinen Sohn nicht aus meinem Haus"

Deshalb muss mein bester Freund wissen, ob sein Vater im Recht ist, oder ob seine Mutter ihn doch rauswerfen kann

Kommentar von wilees ,

Zudem braucht der Vater im Rahmen einer wohl anstehenden Scheidung sowieso rechtliche Hilfe, und kann auch diese Frage dort klären.

Der Vater muß handeln

Antwort
von voayager, 121

M.E. darf die Mutter ihren Sohn aus der Wohnung schmeißen, nicht jedoch aus dem Haus, wenn es dort noch weitere Wohnmöglichkeiten gibt.

Kommentar von jylorix ,

Das Haus hat nur eine Wohnung, es ist ein Einfamilienhaus.

Kann der Vater seinem Sohn gegen den Willen der Mutter erlauben dort wohnen zu bleiben ?

Weil ihm das Haus ja auch gehört

Kommentar von voayager ,

wie sieht denn der Mietvertrag aus, der ist schließlich ziemlich wichtig

Kommentar von jylorix ,

Es gibt keinen Mietvertrag

Die Familie hat da seid etwa 15 Jahren zusammen gewohnt und vor einem Monat ist der Vater ausgezogen

Kommentar von voayager ,

Oh, das ist heikel, denn Etliches wird ja durch den Mietvertrag gesichert und geregelt.

Da die Sachlage nicht einfach zu sein scheint, empfehle ich in einen Mieterschutzverein beizutreten, oder zumindest die Rechtsberatung beim Amtsgericht aufzusuchen, schon um so auf der sicheren Seite zu sein.

Kommentar von jylorix ,

Das Haus wurde in der Ehe gebaut, wieso einen Mietvertrag wenn man zusammen lebt.

Hat der Vater das Recht hat seinem Sohn rechtlich bindend zu erlauben weiter in seinem Zimmer zuhause zu wohnen, sodass seine Mutter ihn nicht rausschmeissen kann ?

Kommentar von voayager ,

Ich vermute mal Folgendes: der Vater zog aus, weil er entweder den Sohn oder auch seine Frau nicht mehr ertrug. Nun befürchtet er, dass bei einem Rauswurf des Sohnes der bei ihm einzihen könnte, was er qwohl nicht will. Er möchte vielmehr diesen sich vom Hals halten.

Es könnte ggf. anders aussehen, wenn Mutter und Sohn versichern, dass der Filius nicht beim Vater einziehen wird, sondern dann auf weigenen Füßen vielmehr steht. Am besten das wird mal so vor Ort besprochen, möglich das dann die "Kuh" vom Eis ist.

Ich selbst kann die Rechtslage nicht angemessen einschätzen.

Kommentar von jylorix ,

Falsch

Der Vater ist ausgezogen, weil er einen riesen Streit mit der Mutter hat und diese ihn hasst.

Die Mutter versucht den kleinen 12 Jährigen Bruder gegen den Vater aufzubringen, aber der große Bruder verhindert das.

Die Mutter möchte ihn rausschmeißen, damit sie bei dem kleinen freie Hand hat und der kleine seinen Vater am Ende auch hasst.

Der Sohn wird also quasi rausgeschmissen, weil er zu alt ist um sich gegen den Vater manipulieren zu lassen.

Kommentar von Bitterkraut ,

@voyager: verstehst du`s nicht? Das Haus ist im Eigentum der Eheleute, da ist nix mit Mietvertrag oder Mieterverein.

Kommentar von voayager ,

Auch bei einem gemeinsamen Haus können Verträge abgeschlossen werden, die nennen sich dann statt Mietvertrag halt anders. Wohnrechtsvertrag oder so.

Kommentar von Bitterkraut ,

Nein, das kann er nicht. Die Mutter hat das Hausrecht, der Vater wohnt ja nicht mehr da. Ob ihm das Huas gehört oder ob die Mutter Miete zhalt oder sonstwas, spielt keine Rolle.

Kommentar von jylorix ,

Damit hätte doch aber auch der Sohn Hausrecht oder ?

Immerhin wohnt er auch da und sein Vater als Eigentümer kann ihm dieses Hausrecht doch einräumen

Kommentar von Bitterkraut ,

Es spielt keine Rolle, wer Egentümer ist, wenn der Vater nicht da wohnt, kann er auch niemandem das Hausrecht einräumen. Sonst könnte er der Mutter ja jeden vorbeischicken, damit der da wohnt.

Kommentar von jylorix ,

Aber der Sohn wohnt da ja auch.

Es muss doch Wege geben, ich stell mir da sowas vor, wie der Vater vermietet seinem Sohn sein Zimmer umsonst.

Irgendwelche Verträge aufsetzen, damit die Mutter kein recht mehr hat den Sohn rauszuschmeissen.

Kommentar von voayager ,

Das Ganze ist so was von verzwickt, dass da wohl ein Rechtsanwalt eingeschaltet gehört.

Antwort
von turnmami, 76

Das wäre in etwas so, als würde ein Vermieter seinem Mieter den Rauswurf des Kindes verbieten.

Meiner Meinung nach ist es alleine die Entscheidung der Mutter. Der Sohn kann dann ja zum Vater ziehen!

Kommentar von jylorix ,

Würde es denn rein juristisch gehen ?

Zumal das Nutzungrecht ja nicht alleine bei der Mutter liegt und der Vater freiwillig ausgezogen ist.

Der Vater dürfe jeder Zeit zurückkehren, nur das will er nicht, weil er und seine noch Ehefrau sich hassen

Antwort
von Bitterkraut, 49

Nein, das kann er nicht. Mein Vermieter ist sogar Volleigentümer meiner Wohnung er kann mir trotzdem nicht verbieten jemanden rauszuschmeißen.

Kommentar von jylorix ,

Aber der Vater ist kein Vermieter, er könnte ja selber zu jeder Zeit wieder einziehen, nur das macht er nicht,.

Also der Vater hat keines seiner Rechte durch irgendwelche Verträge an die Mutter abgegeben.

Dürfte er denn in diesem Fall ?

Kommentar von Bitterkraut ,

Der Vater gehört ja offenbar nicht mehr zum Haushalt. also hat er da auch nix merh zu sagen. sicher ist so eine Drohung nicht ok. aber die Mutter braucht keinen Grund, um den volljährigen Sohn vor die Tür zu setzen.

Kommentar von jylorix ,

Wenn der Vater Miteigentümer ist, muss doch irgendwelche Mittel geben um den Rausschmiss zu verhindern.

Die Mutter hat ja schon 2 mal versucht ihn rauszuwerfen, nur bisher kam der Vater dann immer und hat gesagt "Du wirfst mein Sohn nicht aus meinem Haus".

Das gab dann einen riesen Krach, aber zu guter jetzt durfe mein bester Freund nach ein paar Stunden wieder rein.

Mein bester Freund hätte nur gerne etwas schriftliches, damit seine Mutter das nicht mehr machen kann.

Kommentar von Bitterkraut ,

Der Vater muß und kann keine Rechte durch Verträge abgeben. Hausrecht hat der, der da wohnt. Und das ist ja nicht der Vater.

Kommentar von jylorix ,

Damit hätte doch aber auch der Sohn Hausrecht oder ?

Immerhin wohnt er auch da und sein Vater als Eigentümer kann ihm dieses Hausrecht doch einräumen

Kommentar von Bitterkraut ,

Der Vater, der nicht mehr da wohnt, kann niemandem das Hausrecht einräumen. er hat die eheliche Wohnung verlassen, ob es sich um Eigentum handelt oder um eine Mietsache ist da unwichtig.

Kommentar von jylorix ,

Es muss doch irgendeinen Weg geben, wie der Vater seinen Sohn zum seiner Mutter Gleichberechtigten Bewohner machen kann

Kommentar von schelm1 ,

Er kann sich mit der Mutter aussöhen und mit ihr gemeinsam wieder das Haurecht in gemeinsamer ehelicher Wohnung ausüben.

Solange er die Dame mit 2 Kindern im Stich läßt, hat er auch nichts einzureden.

Der Sohn wird nie gleichberechtigt gegenübe der Mutter als Inhaberin des Hausrechtes werden!

Kommentar von Darkmalvet ,

Ja das kann der Vater, dazu müsste er mit seinem Sohn einen Vertrag zur Verwaltung seiner Eigentumsanteile aufsetzen.

Kommentar von Russpelzx3 ,

Also sowas wie "im Stich lassen" würde ich mich ja nicht wagen zu behaupten, wenn man absolut keine Ahnung hat, wieso er gegangen ist!

Kommentar von Darkmalvet ,

Da muss ich dir wiedersprechen

So wie der Fall für mich aussieht, ist die neue Wohnsituation ohne den Vater nicht formaljuristisch geklärt.

Damit gilt, dass jede nicht auf Freiwilligkeit basierde Änderrung des Ist-Zustandes die Zustimmung von Mutter und Vater benötigt, bis die Wohnsituation formaljuristisch geklärt ist.

Somit kann weder die Mutter ihren Sohn ohne die Zustimmung (bzw gegen das Veto) des Vaters rausschmeißen, noch der Vater irgendwen einziehen lassen.

Das einzige was die Mutter versuchen könnte, ist klagen, damit die Wohnsituation klären zu lassen und den Sohn auf diesem Weg rauszubekommen.

Wenn bereits klärende Verträge vorliegen, kann das natürlich anders aussehen

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