Frage von lechocolat, 83

Kann der Jugendamt jemandem das kind weg nehmen wenn der jenige Körperlichbehindert ist?

Hallo... Meine Nichte die Körperlichbehindert (stufe 3/100%) ist hat vor 4 wochen entbunden und ist seit dem mit dem Ehemann und das baby im Krankenhaus weil das baby ein früchen war.

Zur Zeit haben die kein Unterkunft aber es wurde bereits eine wohnung gefunden und auch bei jobcenter genähmigt der vertrag wartet nur noch auch ein unterschrift.

Ihre ehemalige Betreuerin hat das Jugendamt eingeschaltet und vor 3 Wochen haben wir uns zusammengesetzt um eine lösung zu finden.

Damals wurde noch nicht klar ob die beiden bzw vater mutter in der lage sind das baby zu pflegen und deshalb wurde das FamilienGericht eingeschaltet. Der termin beim Gericht steht vor.

Da es heute aber vom krankenhaus bescheinigt wurde das die Mutter u. Vater das super hin kriegen, dass die das kind pflegen können und auch sehr zuverlässig sind.

Das Jugendamt ist in der meinung das die erst mal in eine eltern kind einrichtung gehen. Die wir auch möchten aber natürlich mit dem wille später eine eigene wohnung zu haben. Weil es leider auch wegen die flüchtlinge nicht leicht ist eine freie stelle zu finden, wurde vom jugendamt kontroliert das die erst mal zu der mutter des mutters gehen bzw zu der oma. Die wohnung wurde bereits vom j.amt kontrolliert ob es angemessen ist.

MEINE FRAGE... 1. Der termin ist nach paar tagen und habe einen anwalt organiesirt. Wie hilfreich kann das sein vor gericht?

Obwohl wir bereits schon eine barriere freie wohnung für die Familie gefunden haben u. auch für das jobcenter angemessin ist und zum 15. der vertrag anfangen kann. Könnte es passieren das der Richter sagt "nein geht nicht"?

Bescheinung vom krankenhaus das die in der lage sind das baby zu pflegen würde das reichen oder?

Und kann es passieren das die das baby weg nehmen??? Kindswohlgefährdung

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von HobbyPianistin, 39

Eine körperliche Behinderung allein kann kein Grund für eine Inobhutnahme sein. Dass wahrscheinlich noch andere Aspekte für das Jugendamt eine gewichtigere Rolle spielen, lässt sich schon allein daraus erahnen, dass die Eltern offenbar die Zeit der Schwangerschaft nicht genutzt haben um sich eine entsprechende Unterkunft für sich und ihren Nachwuchs zu organisieren. Wenn sie das alleine nicht gekonnt hätten, wäre es ihre Aufgabe gewesen sich diesbezüglich Unterstützung zu holen. Scheinbar sind sie dazu nicht in der Lage gewesen... das lässt zumindest die Vermutung zu, dass noch mehr "im Argen" liegen muss.

Das Statement des Krankenhauses ist schonmal gut und eventuell auch mit Grund dafür, warum das Jugendamt z.B. das Kind nicht direkt nach der Geburt bzw. ab Entlassungstermin in Obhut nimmt, sondern den Eltern ja ganz offensichtlich eine Chance geben möchte!

Aber die Mitarbeiter im Krankenhaus sind nur Fachkräfte für den medizinisch-pflegerischen Bereich. Dort können sie einschätzen dass die Eltern, IM KRANKENHAUS ihren pflegerischen Aufgaben gegenüber dem Kind gut nachkommen und sicherlich können die Krankenpfleger auch aus menschlicher Sicht eine Einschätzung abgeben ob ein gewisses Einfühlungsvermögen der Eltern vorliegt. Beachten muss man dabei, dass diese Einschätzung sich auf den Krankenhaus-Kontext bezieht - wo also immer Jemand ist, den die Eltern bei Unsicherheiten etc. fragen können - wo immer Jemand ist, der einschreiten kann, wenn die Eltern vielleicht etwas falsch machen etc., wo immer Jemand ist der ein Auge auf Eltern und besonders Kind hat, etc. Und was sich nur auf einen begrenzten Zeitraum bezieht (Momentaufnahme). Einschätzen, ob die Eltern auch langfristig und alleine den Bedürfnissen des Säuglings, während des dann auftretenden alltäglichen Stresspegels, gerecht werden können - das können Krankenpfleger nicht! 

Und da hat das Jugendamt wohl noch diverse Sorgen....  Dass sie vorschlagen, dass die Eltern zu den Großeltern ms. ziehen ist doch gut ! Das heißt deine Nichte kann ihr Kind behalten und das Jugendamt hat eine gewisse Sicherheit dass dem Säugling Nichts passiert. In dieser Zeit haben die Eltern Gelegenheit Sicherheit im Umgang mit ihrem Kind zu entwickeln und das Jugendamt kann die ganze Sache beobachten und eventuell Vertrauen in die Eltern gewinnen. Und wenn das Jugendamt anschließend weiter darauf bestehen sollte, dass die Eltern in eine Mutter-Kind-Einrichtung ziehen, ist auch das Ziel einer solchen Hilfe swieso immer, dass die Eltern möglichst frühzeitig dort wieder ausziehen und mit ihrem Kind auf eigenen Beinen stehen können. Das ist also nicht nur das Ziel der Eltern - genau das ist auch das ZIel des Jugendamtes (alleine schon aus Spar-Gründen ;) ).

1. Natürlich kann es hilfreich sein einen Anwalt zur Seite zu haben. Wichtig ist, sich einen Anwalt zu suchen, der das Wohl des Kindes an die 1. Stelle stellt und nicht sein Einkommen.

2. Ja es könnte passieren dass der Richter "nein" sagt - bzw. dem nicht zustimmt, dass die Eltern mit ihrem Kind in eine eigene Wohnung ziehen. Dann, wenn die Gründe des Jugendamtes ihn überzeugen, dass in einem solchen Fall von einer Kindeswohlgefährdung auszugehen wäre. Muss aber auch nicht sein - er kann auch gegen die Einschätzung des Jugendamtes entscheiden, wenn er die Sorgen nicht teilt.

3. Nein eine Bescheinigung des Krankenhauses ist ein erstes gutes Zeichen, reicht aber für eine generelle Einschätzung nicht aus - siehe oben.

4. Wenn die Eltern sich nicht auf den ANGEBOTENEN KOMPROMISS des Jugendamtes einlassen, erstmal zu den Großeltern zu ziehen und das Jugendamt mit einer Kindeswohlgefährdung rechnet falls sie direkt alleine in eine eigene Wohnung ziehen würden - kann es passieren dass der Säugling in Obhut genommen wird, ja. In diesem Fall muss das Jugendamt dafür jedoch jetzt schon (bzw. vor Entlassungstermin) einen gerichtlichen Beschluss einholen - das Kind in diesem Falle direkt aus dem Krankenhaus heraus in Obhut nehmen zu dürfen.

Ich denke es dürfte nicht zuviel von den Eltern verlangt sein, jetzt zunächst mal, auf den gemachten Vorschlag einzugehen und zunächst zu den Großeltern zu ziehen. Aus Liebe zu Ihrem Neugeborenen müsste das doch möglich sein! Dort können sie ZUSAMMEN auf den Gerichtstermin warten und dort wird dann entschieden wie es weiter geht. Ob sie in eine Mutter-Kind-Einrichtung müssen oder ob der Richter einen anderen Vorschlag macht (ambulante Hilfe) oder ob der Richter einwilligt, dass sie komplett ohne Jugendhilfe-Betreuung in eine eigene Wohnung ziehen.

Wichtig wäre doch jetzt erstmal, dass sie nach dem Krankenhaus zusammenbleiben - das entscheiden jetzt die Eltern!

Kommentar von vanillakusss ,

Wirklich eine sehr, sehr gute Antwort.

Antwort
von Paguangare, 83

Eine Körperbehinderung der Mutter ist noch kein Grund, um eine Kindeswohlgefährdung anzunehmen. So wie du es schilderst, gibt es sehr gute Aussichten, dass die Eltern ihr Kind selber betreuen können und dürfen.

Kommentar von Waldem4r ,

Also für mich sind da einige Fragen offen:

Haben die beiden denn inzwischen eine Unterkunft, sind also nicht mehr Obdachlos?

Und wieso ehemalige Betreuerin, was sagt denn der aktuelle Betreuer/ die aktuelle Betreuerin dazu?

Kommentar von lechocolat ,

die sind immer noch im krankenhaus. die wohnung ist da wird gemietet zum 15. mit dem jobcenter wurde auch alles geklärt, dass die es übernehmen mit der wohnung. die mutter ist selbst noch bei der mutter angemeldet (sind nicht obdachlos) mit der absprache bis der jugendamt eine passende einrichtung findet sollen die der der mutter bzw oma bleiben. aber was ich mich frage ist es. wenn bis man eine einrichtung findet bei der mutter leben dürfen und danach in eine einrichtung. wieso die nicht in eine eigene wohnung gehen können. deren aussage ist immer "ja die wohnung ist ja noch nicht soweit fertig" aber bis man eine einrichtung findet sollen die bei der mutter bleiben aber sie könnte ja auch bei der mutter bleiden bis man die wohnung fertig macht.

Kommentar von HobbyPianistin ,

Offensichtlich hat das Jugendamt Bedenken den Säugling mit den Eltern alleine in einer eigenen Wohnung leben zu lassen, selbst wenn diese Wohnung dann fertig gestellt und eingerichtet ist. Für diese Bedenken wird es nicht-materielle Gründe geben bzw. werden diese Bedenken irgendwoher kommen...

Antwort
von hertajess, 59

Jo. Da ist dann über so Themen wie Familienhilfe nachzudenken damit später der Vater arbeiten gehen kann. Halt wenn das Kind entsprechend alt ist. Denn sicherlich hat es noch keinem einzigen Kind geschadet gerade in der ersten Lebenszeit beide Elternteile zu erleben. Gegenteilige Nachweise von Fachmenschen gibt es massenweise. Wir brauchen sie nur zur Kenntnis zu nehmen. 

Bitte rufe die Seite Wikipedia auf. Gebe da in die Suchmaske Jugendamt ein. Dann lese den ganzen Artikel und öffne auch alle im Text stehenden Links. Mache Dir Notizen. Wissen ist Macht. 

Für den Fall dass es zu lösende Aufgaben gibt: Es gibt diese Seite wo sehr kompetente Menschen zu erreichen sind 

https://www.nummergegenkummer.de/cms/website.php

Weiter kann es sehr viel Sinn machen wenn die Mutter Mitglied in einem Sozialverband wird. Ihr stehen manche Unterstützungen zu damit sie ihr Grundrecht auf Mutterschaft in Anspruch nehmen kann unter Berücksichtigung des Diskriminierungsverbots welches ebenfalls im Grundgesetz steht. Der Beitrag ist gering. Es macht Sinn vor einem Beitritt schriftlich anzufragen ob sie so einen Fall auch vertreten wollen und können. 

Kommentar von vanillakusss ,

Okay. Beide Eltern kümmern sich um das Kind. Und wer sichert den Lebensunterhalt der Familie? Na?

Kommentar von ghasib ,

Was hat uns das zu interessieren. Sie werden versorgt sein

Kommentar von hertajess ,

vanillakuss:

Es steht Dir frei Deine Frage durch entsprechende einfache Recherche selbst zu beantworten. Dann wirst Du auch feststellen können dass sie durchaus weniger Unterstützung für ihr Kind erhalten als gut verdienende Eltern in diesem Staat. 

Ansonsten meine ich mich zu erinnern Dich schon mal eingeladen zu haben das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, heute nur Deutschland genannt, zu lesen. Ich wiederhole also diese Aufforderung hiermit. Unsere Verfassung muss Dich nicht interessieren vor lauter Gier die durch Desinteresse an Bildung verteidigt wird. Das steht Dir frei. Aber so lange Du in diesem Staat lebst ist sie auch für Dich bindend. 

Kommentar von vanillakusss ,

Entschuldige bitte, du musst mich auf nichts hinweisen und Recherche betreiben, na ja.

Wie gesagt, ich kenne das seit etlichen Jahren, durch meine Arbeit und natürlich stößt es mir sauer auf wenn Menschen Kinder in die Welt setzen ohne diese selber versorgen zu können.

Weil es AUCH bindend ist, dass meine Familie und ich diese Kinder mitversorgen müssen. Wir arbeiten damit diese Kinder groß werden können. DAS kann ich jederzeit sagen, egal ob es gefällt oder nicht.

Kommentar von vanillakusss ,

Das wird schon einige interessieren...... Diejenige, die arbeiten gehen und Steuern zahlen, nicht wahr? Die versorgen solche Familien.

Kommentar von hertajess ,

Wenn Du nicht zu faul wärst angemessene Recherche zu betreiben wie es sich für einen erwachsenen Staatsbürger handelt wüsstest Du dass Du für die Kinder von reichen Menschen bedeutend mehr Unterstützung zahlst als für jene die auf Sozialtransfer angewiesen sind. Du veröffentlichst also hier lediglich Faulheit, Tumbheit. Mehr nicht. Auf jene einprügeln zu wollen welchen wirklich keinerlei Verschulden an ihrer Lebensituation anzulasten ist ist schlicht asozial wenn nicht gar soziopathisch. Und Du darfst Dir durchaus ins Stammbuch schreiben lassen dass in diesem Staat jeder Mensch auch Pflichten hat. Die Informationspflicht gehört mit dazu. Diese aber verweigerst Du. Also wirst Du Dir gefallen lassen müssen dass Dir hier schriftlich gegeben wird eine faule Person zu sein die sich einen Dreck um ihre staatsbürgerlichen Pflichten und um die Verfassung dieses Staates schert. 

Aber es seht Dir selbstverständlich frei jederzeit in einen Staat auszuwandern mit einer anderen Verfassung. 

Kommentar von vanillakusss ,

Auch Leistungsbezieherin?

Egal, du kannst mir unterstellen was immer du möchtest, das interessiert mich wirklich nicht.

Und falls du richtig lesen würdest (wie war das mit der Faulheit), würdest du sehen, dass ich erst nur auf diese Familie eingegangen bin. Und ich bleibe dabei, in so einer Situation bekommt man KEINE Kinder.

Die haben nicht jahrelang gearbeitet und sich etwas aufgebaut und dann, durch Schlimme Umstände plötzlich auf Leistungen angewiesen zu sein. Das kann wirklich fast jedem passieren.

Nein, man hat nichts, nicht mal ein Dach über dem Kopf, man hat keine Arbeit und auch sonst sieht es nicht gut aus aber man bekommt ein Kind.

DAS spreche ich an weil ich weiß, dass viele sich darauf ausruhen. Lass mal alle anderen dafür zahlen....

Mal davon abgesehen, dass ich wirklich nicht verstehe wie man so gedankenlos sein kann. Und dann nochmal, was hält den Vater des Babys ab einer richtigen Arbeit nachzugehen? Die hätte er längst haben können, spätestens als er wusste, dass er eine Frau geschwängert hat.

Und ja, ich zahle, genau wie alle aus meiner Familie. Meine Tochter z.B. muss mit ihrem Kinderwunsch noch warten, sie sorgt aber dabei dafür, dass andere ein Kind nach dem anderen kriegen und es anderen überlassen, dafür zu sorgen.

Und das zu den reichen Kindern. DIE haben fast alle eine sehr gute Schulbildung, meistens studieren sie und haben später dementsprechend gute Berufe. Und dann zahlen die, das ist der Unterschied!

Die Leute, die es nicht einsehen selber für ihren Nachwuchs zu sorgen, sorgen gleichzeitig damit, dass ihre Kinder es genauso sehen. Die bekommen dann auch früh Kinder und erwarten, dass diese großgezogen werden. Von anderen natürlich.

Kommentar von vanillakusss ,

Außerdem, ich bin sicher, dass ich meiner staatsbürgerlichen Pflicht nachkomme ;))))

Tust du das auch? Ich meine richtig.

Kommentar von hertajess ,

Du WILLST Dich nicht mit Fakten auseinander setzen!!!!

Reiche Kinder haben fast immer eine gute Schulbildung? Und wovon träumst Du nachts?  Nur weil sie dank irgendwelcher Strippenziehereien ein gutes Abitur haben bedeutet es schon lange nicht mehr dass sie tatsächlich eine gute SchulBILDUNG genossen haben. Das ist schon lange unbestrittene Tatsache. Immer mehr von diesen Gören fallen durch asoziales Verhalten bis Soziopathie für die Arbeitswelt aus. 

Und ohne Wohnung? Die Bundesregierung hat im März diesen Jahres Gesetze beschlossen die zwingend in Obdachlosigkeit führen. Da sind dann nach Deiner tumben Logik selbstverständlich die Opfer schuld. Versteht sich. 

Aber ich nehme zur Kenntnis dass Du und Deine Verwandtschaft von Angst und Neid zerfressen sind. Deshalb wagt es Deine Tochter nicht ein Kind zu bekommen und Du geiferst jene an die den Mut dazu haben. 

Kommentar von vanillakusss ,

Keiner ist hier von Neid zerfressen, wir sorgen halt für unseren Lebensunterhalt und erwarten nicht, dass uns die Steuerzahler finanzieren. Weißt du, es gibt so etwas wie gute Erziehung und Stolz, das hat leider nicht jeder.

Und Verstand. Meine Tochter und ihr Partner bauen sich erst einmal etwas auf bevor sie Kinder in die Welt setzen. Um diese Kinder auch selbst versorgen zu können. DAS ist normales Verhalten, leider hat sich das in Deutschland mächtig zurückentwickelt.

Und ja, ich kenne genug Menschen, die ihre Kinder versorgen und fördern und solche, die alle zwei Jahre ein Kind kriegen und dann laut um Hilfe vom Staat schreien. Sogar die Nachmittagsbetreuung muss von Fremden gesichert werden weil die Eltern mit Rauchen und gammeln beschäftigt sind.

Und ja, Eltern, die sich selber um ihre Kinder kümmern, sehen zu, dass diese es im Leben schaffen und nicht auf andere angewiesen sind.

Meine Tochter (Abiturientin) und ihr Freund (Student) haben es halt drauf, woran mag das wohl liegen....... Sie verdiene das Geld, das sie ausgeben, ganz alleine, Wahnsinn, dass so etwas geht!

Ach ja, die Kinder reicher Eltern. Die büffeln richtig, auch mit Hilfe von Nachhilfelehrern und dann studieren sie. Danach stehen ihnen alle Türen offen, SO wird das gemacht. Aber einer muss ja die Kohle verdienen und Steuern zahlen damit sich die anderen rauchend und Kaffee trinkend, den Hintern auf der Couch breit sitzen können.

Schon mal darüber nachgedacht, wie es aussehen würde wenn alle so denken würden wie du es tust? Na ja, manche denken da auch weiter und sie haben genug Stolz um sich nicht von anderen aushalten zu lassen. Das Geld, das wir ausgeben, ist ehrlich verdient.

Ach ja, das noch. Ich habe eine richtig geile Wohnung, seit vielen Jahren, hier ist nichts mit Obdachlosigkeit....

Kommentar von vanillakusss ,

Noch ein kleiner Nachtrag.

Mein (jetzt verstorbener) Nachbar, hatte als Kind, die Kinderlähmung und war deswegen schwerbehindert, er hatte damals 100%.

Er konnte nur mit Orthesen laufen und das auch schwer. Mit dem Alter wurde das immer schwieriger für ihn und stell dir vor, dieser Mensch hat seine Schule abgeschlossen, seine Lehre und er hat in der Druckerei einer Behindertenwerkstätte gearbeitet. Bis zu seiner Rente und danach hat er noch ein Jahr drangehängt weil er seinen Nachfolger einarbeiten musste.

Er hätte zu Hause bleiben können, jeder hätte das verstanden aber er hatte genug Stolz in sich um selber für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. Er hat mit seinen Abgaben dafür gesorgt, dass junge, gesunde Menschen zu Hause hocken und in den Tag hinein leben, das ist für ALLE mehr als beschämend, die sich so verhalten.

So viel dazu. Und eine Frage, worauf sollte ich neidisch sein, kannst du mir das mal erklären? Ich weiß echt nicht, was du meinst.

Soll ich auf Menschen neidisch sein, die zu Hause rumhocken und damit den Rest ihres Lebens verbringen? Keine Ahnung, was du sonst mit neidisch meinst.

Ach ja, der Kinderwunsch meiner Tochter und dass sie Angst hat.... Keine Ahnung, wovor sie Angst haben soll, sie und ihr Partner sind vernünftig genug sich so zu verhalten. Sie wollen ihren Kindern ein gutes Leben bieten, dazu gehört nicht nur ein Dach über dem Kopf und ein Butterbrot pro Tag. Das auch von anderer Leute Geld bezahlt wird....

Meine Tochter könnte jetzt schwanger werden, ich bitte dich, das ist doch echt keine Kunst, das schafft jeder. Und dann könnte sie auch zu Hause hocken und sich ein Leben mit Leistungen einrichten.

Nur ist sie anders erzogen worden und so lebt sie jetzt auch, sie weiß eben genau was sie tut. Ihre Kinder werden ein besseres Leben haben als die Kinder von Leistungsempfängern. Weil sie etwas dafür tut.

Aber da du keine Argumente hast, fängst du an zu beleidigen. Das sagt über dich so viel mehr als über mich aus............


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