Frage von HarryKlopfer, 37

Kann der Frieden in Syrien nur noch von aussen herbeigebomt werden - oder gibt es noch Alternativen?

Antwort
von bambirossa, 32

Die meisten Konflikte wurden doch gerade von Außen in die Region getragen. Wer hat denn entschieden, dass Assad weg muss?  Wenn man den Völkern einer Region nicht erlaubt, eine gesellschaftliche, politische und aufklärerische Evolution zu durchleben, dann kehrt dort niemals Frieden ein. Man kann sie in den Frieden bomben und hat 20 Jahre Ruhe, doch dann lodert der Mist wieder auf und man kann von vorne beginnen. Die Völker der Region müssen lernen gegenseitig auszukommen. Es wäre schon ein großer Dienst, wenn wir mal unsere Nase nicht so tief in die Region stecken würden. Wir sollten vermitteln, den Frieden vorantreiben, die Kräfte dort gegen den IS vereinen und nicht aufrüsten, wettrüsten oder nachrüsten. Jeder unserer Schritte hat die Region immer stärker destabilisiert. Das könnte irgendwann wie ein Bumerang auf uns zurückfallen. Beispiel: Bin Laden war Reagans "Held" im Kampf gegen die Russen, 20 Jahre später wurde er der Mörder von über 3000 Amerikanern.  Es ist nie klug mit den empfindlichen Einstellungen einer eh so delikaten Region zu spielen. Wir müssen die regionalen Mächte anhalten, dort stärker präsent zu werden und das Chaos zu beheben.  

Kommentar von HarryKlopfer ,

Ja, ich frage mich auch, warum "wir" uns immer überall einmischen müssen. In Afghanistan haben wir ja den Salat. Und kaum waren  die Amis aus dem Irak,  gings dort wieder los. Die Schweizer halten sich aus allem heraus. Wann wurde die Schweiz das letzte Mal von wem bedroht?

Antwort
von VladimirMakarow, 36

Wir haben ja gesehen zu was das USA und NATO gebombe im ,, Namen des Friedens " und in ihren Geo kriegen und Ressourcen kriegen geführt hat 

Alles ist destabilisiert und Idiotien wie der is können dort wachsen und gedeihen mit Riesen hass auf den Westen 

Kommentar von HarryKlopfer ,

Jetzt mischen aber auch die Russen mit

Kommentar von VladimirMakarow ,

Ist auch nur geopolitisch , da man den Hafen tartus wahren will 

Kommentar von HarryKlopfer ,

Ja, das ist anzunehmen. Jede Großmacht hat viel zu wahren. Assad will aber auch bewahrt werden.

Antwort
von Arckanum, 33

Die IS kennt keine Alternativen. Wenn du mich fragst, wird es genau darauf hinaus laufen. Absolute Vernichtung oder nie Ruhe. 

Kommentar von HarryKlopfer ,

Nichts ist für die Ewigkeit

Antwort
von Ceddosh, 37

Solange der IS dort noch wütet wird es niemals Frieden geben. Wenn er allerdings weg ist müssen die Rebellen auch aufgeben und es so stehen lassen wie es nun mal ist. Al-Assad mag zwar nicht der beste Präsident sein aber man kann nicht von jetzt auf gleich eine europagleiche, o.Ä. Demokratie in ein Land quetschen.

Kommentar von HarryKlopfer ,

Und wenn man Syrien aufteilen würde, z. B. in Nord/Süd? Das wäre natürlich schlimm aber immer noch besser als Garnichts. Assad hat auch genug Anhänger unter seinen Bürgern. Schließlich sind Soldaten auch Bürger

Kommentar von Ceddosh ,

Wenn du das jetzt auf den IS beziehst wäre das auch keine Lösung. Der IS will ja nicht nur das Gebiet in Syrien/Irak was sie derzeit haben, sondern die komplette Welt! Da bringt eine Aufteilung nichts als nur noch mehr Stress.

Kommentar von HarryKlopfer ,

Nein ich dachte eigentlich nur an die Rebellen, die das Assad-Regime stürzen wollen

Kommentar von Ceddosh ,

Ändert ja auch nicht viel daran, dass Assad dann noch Präsident ist. Deren Absicht ist ja, dass er das Amt verlässt. Ob mit Gewalt oder nicht..

Kommentar von HarryKlopfer ,

Assad wäre dann der Präsident des Nordens, und der Süden wählt seinen eigenen Präsidenten, naiv ausgedrückt.

Kommentar von Ceddosh ,

Theoretisch und naiv gesehen wäre das natürlich möglich, nur praktisch wäre das unmöglich, da Assad sich niemals darauf einlassen würde.

Kommentar von HarryKlopfer ,

Er kann vielleicht froh sein, dass er nicht alles verliert

Kommentar von HarryKlopfer ,

P.S.: Die komplette Welt kann niemand bekommen

Kommentar von Ceddosh ,

Schon klar, aber wir wissen ja wie fanatisch der IS ist...

Kommentar von HarryKlopfer ,

Fanatiker gab es schon immer. Gehörte jemals die Welt Fanatikern?

Kommentar von Ceddosh ,

Nein, aber um das zu unterbinden muss der IS verschwinden. Wenn wir tatenlos zusehen würden und aufhören sie zu zerbomben, würden sie sich wie Kakerlaken vermehren.

Kommentar von HarryKlopfer ,

Von tatenlos zusehen war ja auch nicht die Rede. Eine Ideologie, gleich welcher Art, lässt sie aber nicht so leicht vertreiben - wenn sie sich überhaupt vertreiben lässt.

Kommentar von Ceddosh ,

So wie ich das verstehe möchtest du eine Möglichkeit finden, wie man den IS vertreiben kann ohne Waffengewalt oder bin ich auf dem falschen Pfad?

Kommentar von HarryKlopfer ,

Ohne Waffengewalt wird es wohl nicht mehr gehen. Belgien soll eine Hochburg von fanatischen Islamisten sein. Warum?

Kommentar von Ceddosh ,

Wieso genau weiß ich nicht, aber du hast Recht, in Brüssel's Stadtteil Molenbeek sind wirklich viele Islamisten. 

Kommentar von HarryKlopfer ,

Vertreibe nordkoreanisches Gedankengut. Nordkorea hustet was der restlichen Welt. Gibt es dort ausländischeTerroristen?  

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