Frage von trjoschka666, 38

Kann der falsche Schlaf körperliche Nebenwirkungen haben?

Ich habe die ganze Nacht durchgemacht (ohne Alkohol) und bin gegen 9 Uhr (auf der Couch) eingeschlafen. Um 12 bin ich wieder wach geworden und hab mich danach erstmal so richtig matschig gefühlt. Hauptsächliche "Nebenwirkungen" sind da schüttelfrostähnliches Zittern, Übelkeit, kalte Füße, Durchblutungsprobleme und allgemeines Unwohlsein. Was ist das? Kann der falsche Schlaf körperliche Nebenwirkungen haben? Und wenn ja, wieso? Hat jemand Erfahrung?

Antwort
von voayager, 12

Bei 3 Stunden Schlaf hast du natürlich noch ein erhebliches Schlafdefizit. Also hinlegen und noch ne Mütze Schlaf nehmen jetzt und auch in Zukunft, wenn es wieder passiert. Wer zu früh erwacht ist zuweilen in der irrigen Annahme, dass nun der Schlaf gelaufen sei, doch dem ist meist nicht so. Nach einer halben Stunde oder 1 Stunde schläft man wieder ein und erwacht dann mehr oder minder ausgeschlafen.

Fazit. Wasser lassen und sich dann wieder hinlegen, der Schlaf stellt sich schon nach einer Weile ein, auch wenn es manchmal so scheint, er komme nicht.

Antwort
von Bobby66, 22

Also wenn man nicht gut ausschlafen oder "übernächtig" ist - kann das durchaus Symptome haben, die einem Kater nicht unähnlich sind.  Drei Stunden Schlaf sind gerade richtig, dass der Kreislauf komplett spinnt.

Schüttelfrost ist eher untypisch - vielleicht hast Du Dir eine Erkältung eingefangen, die jetzt mitspielt.

Kommentar von trjoschka666 ,

Das ist kein Schüttelfrost. Ich werde wach und zittere für einige Minuten. Das verschwindet sehr schnell.

Kommentar von claushilbig ,

Wenn Du "(auf der Couch) eingeschlafen" bist, dann hattest Du Dich wahrscheinlich nicht zugedeckt?

In dem Fall ist Dein Körper mangels Bewegung einfach etwas ausgekühlt, deshalb hast Du eine kurze Zeit gefroren.

Antwort
von Silmoo, 16

Wenn Du Pech hast, kann Dir heute ein Unfall passieren , wegen Unkonzentriertheit.

Ansonsten  mal davon abgesehen ,wird Dein Schlafbedürfnis heute Abend sehr früh eintreten.

Bei öfteren Schlafentzug wird Dein Körper negativ mit schneller Krankheitsanfälligkeit reagieren.

Kommentar von claushilbig ,

Bei öfteren Schlafentzug wird Dein Körper negativ mit schneller Krankheitsanfälligkeit reagieren.

Jein ...

Es gibt auch Menschen, die sich schlicht und einfach daran gewöhnen. Wenn ich neuere Studien richtig verstanden habe, ist der Schlafbedarf (zumindest innerhalb gewisser Grenzen) durchaus "trainierbar": Wenn der Körper regelmäßig weniger Schlaf als früher bekommt, "lernt" er, diesen Schlaf besser zu nutzen.

Kommentar von Silmoo ,

Medizinische Studien belegen :

Wird der Schlaf auf Dauer zu früh unterbrochen, steigt das Risiko für Typ-2-Diabetes an, da die Hormonproduktion gestört wird.

Weniger als sechs Stunden Schlaf scheinen zudem häufiger mit einem erhöhten Blutdruck einherzugehen.

Weniger als vier Stunden erhöhen das Risiko für Herzkrankheiten.

Antwort
von claushilbig, 9

Du bist einfach nicht ausgeschlafen bzw. noch immer übermüdet.

Das kann sich bei verschiedenen Menschen sehr verschieden auswirken, von extremer Trägheit über katerartige Zustände (wie bei Dir) bis zu fast rauschähnlichen Gefühlen.

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