Frage von Ivanakupres, 101

kann der Betrag einer Obligatorische Krankenversicherung widersprochen werden?

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem.

Mein Mann hat ein Brief erhalten von der AOK wo er aufgefordert wird ca. 1400 € für 2 Monate Arbeitslosigkeit zu zahlen.

Er hat von Aug.2014 bis Januar 2015 gearbeitet (als Saisonarbeiter, hier ist keine AE notwendig, alle Sozialversicherungen, steuer etc. werden gezahlt also keine Schwarzarbeit) und ist dann von Darmstadt nach Stuttgart zu mir gezogen.

Wir haben im März 2015 geheiratet und der AOK baden württemberg auch gleich mitgeteilt das er zur Familienversicherung hinzugefügt werden soll. Hier haben wir auch die neue Adresse in Stuttgart mitgeteilt.

Seit dem kam ja auch Post von der AOK BW und wir haben alles schön beantwortet.

Jetzt hat sich aber der Eigentümer aus Darmstadt bei meinen Mann gemeldet, dass die AOK Hessen ein Schreiben geschickt hat welches

Ihn auffordert die 1400 € zu zahlen sonst Zwangsvollstreckung!

So wie ich das hier lese wird man mit diesen Höchstbeitrag eingestuft wenn man sich nicht meldet, aber wir konnten uns ja nicht melden Wenn wir nie ein Brief (bis jetzt) erhalten haben..

Warum die Post hier auch einfach in den alten Briefkasten den Brief reinwirft (obwohl kein Namensschild vorhanden) verstehe ich auch überhaupt nicht.

Das komisch ist das im Brief der AOK Hessen zu sehen ist, dass mein Mann bei mir seit den März versichert war… also bestand ja eigentlich die Info von AOK BW…

Bitte helft mir, mein Mann hat erst im Oktober wieder angefangen zu arbeiten und dass als AZUBI mit einen sehr geringen Gehalt..

Wir haben über den ganzen Zeitraum kein Cent erhalten, weil er auch nur 8 Monate in Deutschland war und nicht nur keine Arbeitserlaubnis sonder auch kein recht auf Arbeitslosengeld. DANKE

Antwort
von kevin1905, 45

aber wir konnten uns ja nicht melden Wenn wir nie ein Brief (bis jetzt) erhalten haben..

Ihr habt der alten Kasse die neue Adresse nicht mitgeteilt wie es scheint, also liegt der Ball weiterhin in eurem Feld.

Bei freiwillig Versicherten ist Einkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze unaufgefordert nachzuweisen.

Rieche ich hier Schwarzarbeit?

Kommentar von Ivanakupres ,

Nein keine Schwarzarbeit, dass lief irgendwie als Saisonarbeit(hier braucht man keine AE) und AG + AN haben ja auch alle Sozialleistungen sowie Steuer etc. gezahlt.

Die alte Krankenkasse war ja aber auch gleich die neue aok

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 32

Er kann nicht einfach ohne sich bei seiner Kasse abzumelden weg ziehen. In Deutschland besteht Krankenversicherungspflicht. Wenn er keine Leistungen der Arbeitsagentur erhält muss er den Mindestbeitrag an seine Krankenkasse zahlen. Wenn er sich bei dieser einfach nicht meldet, geht die KK davon aus, dass er sich selbständig gemacht hat und berechnet den Höchstbeitrag.

Dass er weniger oder gar nichts verdient hat, muss er eben belegen.

Antwort
von Apolon, 36

Aus dem Text ist für mich klar, dass die AOK Hessen, keine Info erhalten hat, dass dein Mann nach Baden-Württemberg umgezogen ist.

Nachdem das alte Arbeitsverhältnis aufgelöst wurde, hat der AG der AOK-Hessen dies mitgeteilt.

Daher ist es auch völlig korrekt dass der Schriftwechsel an die alte Adresse deines Mannes gegangen ist.

Für die Klärung des Sachverhalts ist dein Mann zuständig. 

Kommentar von Ivanakupres ,

Ja wir werden glaub ich am besten heute gleich mal bei der AOK vorbei gehen und den Sachverhalt aufklären.

Das er eine freiwilligen Versicherung für die 2 Monate zahlen muss ist uns bewusst aber der Betrag von 721,88 € Pro Monat bei 0,- € Einkommen ist schon heftig. Normal ist ja 150 €.

Antwort
von Plotz, 41

Wenn er keine Arbeitserlaubnis hat, hat der Arbeitgeber ihn illegal beschäftigt und keine Sozialversicherung gezahlt.

Das Schreiben hat der Arbeitgeber erhalten und die Forderung geht an ihn. Er wird zwangsvollstreckt, wenn er nicht zahlt, und zwar zu recht.

Die Schwarzarbeit Deines Mannes ist das zweite Problem. Da können Arbeitnehmeranteile nachgefordert werden.

Kommentar von Ivanakupres ,

Nein keine Schwarzarbeit, dass lief irgendwie als Saisonarbeit(hier braucht man keine AE) und AG + AN haben ja auch alle Sozialleistungen sowie Steuer etc. gezahlt.

Das Schreiben wurde wie gesagt an seine alte Adresse geschickt und nicht an den alten AG. 

Kommentar von Plotz ,

Wie lautet denn die exakte Bezeichnung für den geforderten Betrag von 1400 Euro?

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