Aufgrund meiner Arbeitszeiten ist es mir schlecht möglich bei meinem Arzt ein Rezept und gewünschte Kopien meiner Ergebnisse abzuholen.
Wir haben die Ergebnisse usw. schon besprochen, er verschreibt mir ein Medikament. Nun besteht er darauf, dass ich persönlich abholen komme, er verschickt nicht gerne. Begründung dafür nennt er mir nicht.
Meine Frage: darf er den Versand verweigern? Kann er verlangen, dass ich persönlich vorbeikomme?
Die Ärzte verweigern dies meist aus Kostengründen. Meine Ärzte argumtieren, daß im Quartal da eine Unsumme zusammen kommt. Schicke ich ihm aber Briefmarken zu, dann geht es auch per Post. Doof, aber besser oft als selber hinfahren.
Ich bringe meinem Arzt immer wieder Briefmarken welche er dann in meine Akte legt. Dann kann ich alles zugeschickt bekommen was ich möchte. Ich denke schon auch, daß es eine Kostenfrage ist.
Nicht, dass ich den Aufwand noch betreibe und er es TROTZDEM nicht macht. Kann es einen rechtlichen Grund geben?

er darf sich weigern, dir ein Rezept zu zu schicken. Erstens verursacht es ja Kosten für ihn und zweitens hat er wahrscheinlich Angst, dass das Rezept in die falschen Hände gerät. Je nachdem, was es ist, hat er damit ja auch nicht ganz unrecht. Er könnte Dir das Rezept im übrigen auch faxen. Das akzeptieren viele Apotheken. Oder Du kündigst an, dass es ein Bekannter für Dich abholt.
Wenn ich einen frankierten Brief schicke wäre der Kostenteil ja erledigt. Aber dass ein gefaxtes Rezept akzeptiert wird, wundert mich?! Dann könnte ich es ja mehrfach einlösen....
Kabark am 6. November 2007 13:19 Nee, koira meint wahrscheinlich, dass der Arzt es direkt an die Apotheke faxt. Klappt eigentlich immer.
koira1975 am 6. November 2007 13:21 Jetzt wundert es mich auch. Ich weiss aber, das das zumindest bei Onlineapotheken funktioniert...Die dürfen keine Kopien und Emails akzeptieren, aber Fax. Komisch.

Hallo ;o)
Ja, @Agnes hat völlig recht. Ich geb am Quartalsanfang der Schwester gleich "vorsorglich" 2-3 Briefmarken , sie notiert das und so ist es nie ein Problem, telefonisch um ein Rezept zu bitten. Das Argument deiner Ärztin ist ja richtig...wenn sie jedes versante Rezept auf eigene Porto-Kosten vergeben würde, da käme schon eine gute Summe zusammen ;o)
Also gib einfach der Schwester nächstes Mal einige Briefmarken-sie ist dankbar dafür,denn das erspahrt auch ihr lästigen Erklärungsärger...smile
So long! Crissy
Begründung dafür nennt er mir ja gar nicht.
Wie gesagt, ich habe kein Problem einen frankierten Umschlag zu schicken, frage mich aber vorher, ob er trotzdem noch einen rechtlichen Grund dafür haben kann. Die Schwester war so pampig...
Liebe Naddel,
bitte nutze doch in Zukunft die Kommentarfunktion, wenn Du Deine Frage ergänzen oder eine Antwort kommentieren möchtest.
Viele Grüße
Verena vom gutefrage.net-Support

Also, aus eigener Erfahrung kann ich dir folgende Gründe nennen. Das es zu teuer wäre, ist quatsch, da man als Arzt eine Briefmarke abrechnen kann. Allerdings darf der Arzt kein Medikament aufschreiben, ohne den Patienten gesehne zu haben. ausserdem ist das schicken von Rezepten immer so eine Sache. Was ist wenn das Rezept nicht bei dir ankommt? Du kannst nicht einfach dann ein neues ausschreiben. Wenn der Arzt nämlich Pech hat, kommt er in eine Prüfung von der Krankenkasse und dann muss er erklären, warum er dir in kurzer Zeit 2x das gleiche Medikament ausgeschrieben hat. Oder noch schlimmer, wenn du ein BTM Rezept bekommst. Oder wenn du irgendwas bekommst, was abhängig machen kann, und bei Drogenabhängigen beliebt ist, ist es schwierig sowas zu begründen. Wir haben in solchen Fällen die Rezepte in der Apo hinterlegt. Die war halt direkt nebenan. Vielleicht geht das bei euch auch?
Altes System: Kassiere Briefmarken und mache deine Portokosten trotzdem steuerlich geltend. ;-)
..Jeder muß sehen,wo er bleibt - das bewirkt halt das Systhem...;o)