Frage von zacefronswifey, 132

Kann das sein, dass ich als Kind hochbegabt war?

Ich wurde mit 5 eingeschult und ich kann mich gut erinnern, dass ich Intelligenzmäßig auch schon mit 4 eingeschult werden konnte (nur darf man das eben nicht). Ich habe schon mit 4 begonnen, quasi übers Leben nachzudenken und zu philosophieren und war Einzelgängerin. Ich war insgesamt nur paar Monate im Kindergarten (falls das relevant ist?)

Ich habe damals immer vorgearbeitet und war immer als erste fertig und habe anschließend andere dann genervt, weil ich gelangweilt und unterfordert war. Ich habe an einem Tag das ganze Buch gemacht, weil mir langweilig war. Ich habe schon mit 2 Jahren begonnen, zu singen und zu malen, als ich dann 4 wurde, kam der Sport dazu. Ich habe mit 5 dann Khmer (meine Muttersprache) begonnen, Lesen und Schreiben zu lernen und beherrschte dies auch.

Heute bin ich ein durchschnittliches Mädchen auf einem Gymnasium, das lernfaul ist mit einer künstlerischen und sportlichen Begabung und einer Intelligenz, die etwas über dem Durchschnitt ist. Also jetzt bin ich ganz sicherlich nicht hochbegabt haha

Antwort
von einfachichseinn, 55

In der Grundschule sind ziemlich viele Kinder ziemlich fit. Auch das erlernen von Lesen und Schreiben ist nicht wirklich ein Indiz für eine Hochbegabung. Außerdem würde sich das nicht veränder. Also einmal hochbegabt, immer hochbegabt (das muss ganz klar von hochleistern unterschieden werden!)

Ansonsten kann dir die Frage nur Ein IQ-Test beantworten. Es gibt ganz viele Menschen, denen bezugspersonen ganz klar eine Hochbegabung attestieren würden, ein Test sagt dann aber etwas anders. Das selbe gilt natürlich auch umgekehrt.

Antwort
von user6363, 57

Das könnte sogar sein, viele Kinder sind in ihrer "Reifphase" hochbegabt, leider werden sie unter anderem wegen unserem Schulsystem kaum in ihren Gaben gefördert und 'verlernen' es wieder. Nur - ob du hochbegabt bist ist subjektiv, es von sich selber zu behaupten oder hinterfragen ob man hochbegabt war haucht schon an Selbstverliebtheit an, subjektiv natürlich.

Kommentar von zacefronswifey ,

Warum muss das heißen, dass man selbstverliebt ist, wenn man sich fragt, ob man als Kind hochbegabt ist? Betrifft mein derzeitiges Ich nicht mehr wirklich^^ Außerdem muss Hochbegabung nicht unbedingt ein Kompliment sein.

Kommentar von user6363 ,

Kann auch sein dass ich auch nur so denke - meine Persönlichkeit war schon immer so, wegen jeden scheíß bei jedem bedanken, niemals irgendwelche Komplimente annehmen aber heimlich welche verteilen, also schüchtern.

Antwort
von Dovahkiin11, 34

Möglich ist das generell. Aber besser zu sein, weil man vorgearbeitet hat, bedeutet noch nicht Hochbegabung. Eher besonderen Ehrgeiz und Vernunft. Letztendlich ist wichtiger, wo man seine Stärken sieht, als die Frage, nach welcher Definition man hoch begabt ist oder nicht.

Antwort
von Wopsel, 40

Einmal hochbegabt, immer hochbegabt. Von Hochbegabung spricht man bei einem IQ von. min. 130. Den hast Du - mehr oder weniger - dein ganzes Leben lang.

Antwort
von TorDerSchatten, 38

Es gibt Institute, die das prüfen können, ob eine Hochbegabung vorliegt.

Antwort
von Laury95, 15

Du warst vielleicht einfach lernbereit und hast gerne Neues erlernt. Mit der Schulzeit ebbt das immer weiter ab, was zum Teil auch an dem einseitigen Schulsystem liegt, was die unterschiedlichen Fähigkeiten der Kinder nicht genug fördert.

Antwort
von hourriyah29, 18

Hallo Zace,

ich habe einige Deiner Fragen gelesen und würde Dir gerne das Buch "Hochsensibel..." von Sylvia Harke empfehlen.

LG,

Hourriyah

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