Frage von Anery, 66

Kann das Jobcenter auch rückwirkend Geld zurückfordern?

Antwort
von Kuno33, 43

Das geht. Wenn Du zu Unrecht Geld bekommen hast, kann das auch zurückgefordert werden. Das gilt noch mehr, wenn der überzehlte Betrag aufgrund irreführender Angaben gezahlt wurde.

Antwort
von Ardi1998, 48

Wenn diese dir mehrere Monate lang zu viel Geld überwiesen haben und du dies nicht Melden solltest dann können Sie dir den ganzen zu viel gezahlten Betrag in Form einer Rechnung zurück fordern.

Ich weiß ja nicht wie es in deinem Fall ist. Du hast lediglich eine Frage gestellt und keine Angaben zu deiner Situation gemacht.

LG
Ardi1998

Kommentar von Anery ,

Es geht lediglich um einen Monat. Betrug oder gar Unterschlagung liegt definitiv nicht vor. Ich war eine Weile krank geschrieben aus gesundheitlichen Gründen. Nun möchte ich umziehen (in ein anderes Bundesland) somit ist das jetzige Jobcenter nicht mehr zuständig. Der Umzug erfolgt zum Jahreswechsel und ich soll für den Monat Dezember ein Angebot wahrnehmen. Also für ca. drei Wochen - der Sinn dahinter ergibt sich mir nicht wirklich und ich möchte eben absagen, ich werde es dem zuständigen Sachbearbeiter natürlich erläutern, würde aber eben gern wissen ob dieser dann das Geld für den Dezember zurückfordern kann.

Kommentar von Mamoal ,

keine Bereitstellung der Arbeitskraft = kein Geld.Frage: Warum willst du das nicht annehmen?

Kommentar von Anery ,

Naja, wieso keine Bereitstellung? Das Geld für Dezember wurde faktisch schon gezahlt zu dem Zeitpunkt wo ich dort etwas wahrnehmen soll. Habe ich nicht ein recht darauf, etwas abzusagen? Oder zu sagen ich schreibe lieber Bewerbungen? (nachweislich natürlich) - ich möchte nicht grundlos absagen, vorallem nicht weil ich zu faul bin oder kein Bock hab, das würde ich dann mit dem Sachbearbeiter besprechen logischerweise.

Kommentar von Mamoal ,

--Recht darauf was abzusagen?-- genau genommen nein. Außer es liegt ein sehr triftiger Grund oder eine AU vor.
Bei einem Versäumnis, kann die Leistung ohne weiteres "vorläufig" eingestellt oder halt, wie in deinem Fall,zurückgefordert werden. Erst nach persönlicher Vorsprache lebt der Anspruch wieder auf.
Hoffe du hast einen schwerwiegenden  Grund dazu und auch noch einen ,, menschlichen" Sachbearbeiter der das gut regelt.

Kommentar von Mamoal ,

Sehe gerade in dem vorherigen Kommentar das es -- keinen Sinn gibt für ca. 3 Wochen gibt--oder so ähnlich. Das kannste natürlich nicht so wiedergeben. Ich kann auch nicht einfach mal 3 Wochen nicht zur Arbeit gehen und sagen naja bis Weihnachten hab ich auch kein Bock und sehe keinen Sinn darin. Dann bekomme ich auch kein Geld 😬

Antwort
von berlina76, 38

Natürlich. Bei normalen Verrechnungsfehlern  bis zu 3 Jahre, bei Betrugsfällen bis zu 5 Jahre.

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