Kann das glernte in Prüfungen nicht anwenden, was tun?

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4 Antworten

Also du hast zwei Probleme die man aus dem, von dir geschriebenen Text, feststellt. Eine Zeiteinteilung und die Wiedergabe deines Wissens. 

Durch das langsame Arbeiten gerätst du häufig in Zeitstress und dann ist dein Nacken richtig am schwitzen. Aus diesem Grund solltest du dir eine Art '' Strategie '' zu legen. In Deutsch kannst du zum Beispiel das Zuhause üben im Bezug auf Analyse und ihr Format. Manche schreiben bei Aufgaben mit dem Anforderungsbereich 1- 2 mehr als bei 3 obwohl man bei 3 am meisten schreiben könnte oder das einige Schüler die Analyse länger als eine Erörterung schreiben. Wichtig ! Das richtige Maß zu finde, halte dich an Aufgaben nicht länger als sie es nicht von dir fordern ! 

Ließ die Aufgaben richtig und wende das, was von dir erwartet wird. Tipp: Parallel mit einer Kladde arbeiten, hilft wesentliche Gedanken in Form von knappen Stichwortsätzen zusammenzufassen. 

Zum lernen kann ich dir folgendes sagen, dass ich vermute, dass du den Stoff einfach nur lernst ohne das System dahinter zu verstehen. Du machst es gar nach einem ,, Schablonen - Prinzip '', du lernst den Stoff wie du ihn so vorfindest und kannst ihn aber dann nur wiedergeben wie du es gelernt hast. Ist die Aufgabe jedoch ummodeliert oder auch nur eine Info verändert fällt dir die Umstellung schwer obwohl du das Wissen erworben hast. 

In Zukunft lernst du nicht stumpf auswendig, sondern das ganze Konzept bzw System was dahinter steckt und geh das lernen spielerischer an. Setze einiges beim Lernen in eine mögliche Praxis um.

Beispiel: Wenn es in der Biologie um Nervenphysiologie geht. Richtig nettes Thema übrigens, dann lerne nicht einfach stumpf das Nervensystem auswendig, sondern erstelle ein Fall wie ein Fußballspieler oder Schwimmer etc und erklärst an ihm bestimmte Vorgänge in verschiedenen Fällen. 

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Kommentar von IchBinIch77
30.11.2016, 16:10

Danke für deine Antwort. :)

Naja…also in deutsch schreibe ich immer mind einen Übungsausatz. In Englisch auch.

Was meinst du mit "parallel zu der Kladde arbeiten?"

Bezüglich des Lernens:
Ich mache mir immer per Hand  Zusammenfassungen & tippe dieses dann auf dem Computer ab, und lerne dann von dort. Mit stumpfem auswendig lernen hat das eigentlich wenig zu tun. Auch meine Klasse befindet die immer für ziemlich gut. (Ich stelle sie immer online).
Das sieht man ja auch an den Ausfragen, die fast immer deutlich besser sind, als das schriftliche. (Das es leider nicht mehr so häufig gibt).

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Ja, das ist das Problem, wenn man nicht für sich, sondern für die Schule lernen muss. Und wenn der Weg und der Zeitpunkt vorgegeben ist.

Die Prüfung ist eben kein wirklicher Grund, warum man etwas lernen will. Selbst wenn man alles richtig hat, ist man nach der Prüfung auch nicht schlauer als davor. Prüfungen sind für Lehrer wichtig und nicht für Dich. Sie wollen Noten verteilen und sie wollen wissen, ob Du das, was für Dich persönlich völlig unwichtig ist, "gelernt" hast. Natürlich haben auch diejenigen, die in den Prüfungen eine Eins haben, nicht gelernt. Das merkst Du daran, dass auch diese Leute kurze Zeit später nicht mehr wiedergeben können, wofür sie die Eins bekommen haben.

Deshalb rede ich in Bezug auf die Schule auch nicht vom Lernen. Lernen ist etwas völlig anderes. Da macht es auch nichts, wenn Du langsam bist. Du würdest Dich doch normalerweise mit dem Rezept eines Apfelkuchens nur dann beschäftigen, wenn Du einen backen willst und wie viel Zeit Du dafür bräuchtest, spielte überhaupt keine Rolle. In der Schule ist das aber anders. Da müssen sich 20 oder mehr Leute mit dem Rezept beschäftigen und es zu einem bestimmten Zeitpunkt (Prüfung) auswendig können.

Was soll dieser Quatsch? Wo kommt in Deinem Leben bitte ein Lückentext vor? Wenn Du für einen Test etwas lernst, tust Du das nicht für Dich. Gennau genommen tust Du es auch nicht für den Test, sondern für den Lehrer. Dessen bedürfnis ist es nämlich, eine Zahl unter den Test zu malen und auch hier gilt, was ich in Bezug auf die Prüfung bereits geschrieben habe, weder der Test noch die Note macht Dich schlauer oder dümmer. Die alberne Benotung lässt Dich - jedenfalls wenn sie schlecht ist - aber glauben, dass Du unfähig bist. Das einzige Ergebnis einer schlechten Benotung ist, dass Du Dich unzulänglich fühlst. Dabei bist Du das gar nicht. Du bist nur nicht gut darin, die Erwartungen anderer Leute (in dem Fall die der Lehrer) zu erfüllen. Das ist das Drama des schulischen Lernens

Gruß Matti

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Hallo, du sagst zwar das Lernen ist nicht das Problem, aber vllt doch? Ich kenne das aus eigener Erfahrung, bei mir in Mathe, wenn ich die Aufgaben genau so bekomme, kann ich sie sobald wie du sagst statt x/y ein z steht bin ich raus.. ich denke das ist unterbewusst der Druck im Kopf 

Auch so Sachen wie Tabellen wenn du die sozusagen auswendig kannst, es kommt aber was anderes dran, vllt liegt es daran dass du es dann nicht 100 % verstehst?

Vllt. von Freunden oder Familie abfragen lassen aber immer in einer anderen Reihenfolge als du gelernt hast.. 

und bzgl. der Zeit kann man halt auch nicht viel ändern, musst vllt üben dich schneller und kürzer zu fassen..

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Zunächst einmal lernst du nicht für die Schule, sondern für dfich selbst. Den Stoff, den du vermittelt bekommen hast, sollst du an gestellten Beispielem anwenden. Das nennt sich dann Prüfung. Um diese zu bestehen, bedarf es sorgenfältiges Denken und Nachdenken. Dann ergibt sich der Rest von selbst.

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