Frage von Caroxxxline, 113

Kann das erste mal kiffen gefährlich werden?

Paar Fragen zum Thema; habt ihr schlechte Erfahrungen gemacht? macht kiffen abhängig? Und warum kiffen die meisten? Um So wie bei vielen Drogen, Probleme zu verdrängen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von xo0ox, 53
  1. Nein ich nicht, gibt aber viel die sich leicht Überdosieren (gibt keine tödliche Überdosis)
  2. Nicht im klassischen Sinne, also nicht körperlich. Es macht Psychisch Abhängig, genauso wie tägliches Schokolade essen dich auch Abhängig von Schokolade machen kann.
  3. Fragezeichen 3&4 sind eig. eine Frage wenn ich das richtig verstehe: Also es gibt die ''Problemkiffer'' (Das was du beschrieben hast), es gibt die die einfach mal Ausprobieren, dann gibt's die die nur eine Phase lang kiffen weil sie meinen das sie dadurch ''cool'' sind und zuguterletzt gibt's auch noch Genusskiffer, die einfach aus reinem Genuss mal einen Joint rauchen.
Antwort
von Fledermaus92, 49

Also, vielleicht kann ich dir ein bisschen weiterhelfen. Erstmal: Ob du Drogen nimmst ist deine Sache, ich bin sicher niemand der dir da dreinredet, aber es ist sehr wichtig, dass du dich im Voraus informierst. Hier --->http://www.checkyourdrugs.at/substanzen/cannabis/  kannst du das z.B. tun, aber deine Frage zeigt ja auch, dass du dich informierst (sehr gut ;-))

Zu deinen Fragen: Jein, ich habe sowohl schlechte als auch gute Erfahrungen gemacht. Das grüne Kraut kann sowohl für Entspannung und Kreativität sorgen, du kannst aber auch Angstzustände bekommen wenn du zu viel erwischt oder dafür eine Veranlagung hast. Bei mir war es so, dass ich nach längerem Konsum ein bisschen paranoid geworden bin vom Kiffen, sprich, mir eingebildet habe dass mit meinem Körper irgendwas nicht stimmt usw., also hab ich es dann gelassen. Wie bei jeder Droge gilt, sobald es dir ganz eindeutig nicht gut tut, lass die Finger davon. Und auch, wenn du schon vorher in einer schlechten Stimmung bist: --> keine Drogen anrühren, das macht es meistens schlimmer.

Nächste Frage, macht Kiffen abhängig? Auch Jein. Wenn du es nur ab und zu zur Entspannung mit Freunden tust, oder um Musik mal so richtig schön zu genießen, oder für nen kreativen Abend, denke ich nicht dass es abhängig macht. Ist (für mich) eher wie ein Feierabendbier. Wenn du allerdings kiffst, um der Realität zu entfliehen, und das Gefühl hast, ohne Kiffen wär alles sch****, dann kann sich eine psychische Abhängigkeit (und in Extremfällen auch eine körperliche Abhängigkeit, dafür musst du allerdings wirklich sehr lange sehr viel Kiffen) entwickeln.

Warum die Meisten kiffen, kann ich dir nicht sagen. Ich hab das schon ewig nicht mehr gemacht, aber wenn ich es tun würde, dann wahrscheinlich weil manche "schönen" Sachen wie z.B. Malen, Sternenhimmel anschauen, Essen, Kuscheln, lustige Filme schauen usw. manchmal durch Gras quasi noch schöner und intensiver werden.

Wenn du das erste Mal kiffen willst (wie gesagt, vorher nochmal gründlich informieren) nimm jedenfalls erstmal nur wenig, sei auch vorher schon gut drauf, mach es mit guten Freunden (und was zu Essen solltet ihr vorher besorgen ;-)) Es kann passieren, dass du erstmal gar nichts merkst, das passiert manchmal beim "ersten Mal".

Antwort
von atze3011, 45

Natürlich habe ich bereits schlechte Erfahrungen damit gemacht, aber die positiven überwiegen eindeutig. Der Prozentsatz der negativen Erfahrungen liegt bei vielleicht 1% (nein, ich hab das nicht nur so gesagt, ich hab es versucht wirklich hochzurechnen wie oft ich gekifft habe, wie viele schlechte Erfahrungen ich hatte etc)

Cannabis Konsum kann natürlich abhängig machen, allerdings ist diese Sucht leicht zu überwinden und nur psychisch. Wenn man nicht jeden Tag kifft wird auch wohl kaum eine Sucht auftreten.

Gründe für Menschen um die verscheidensten Drogen zu nehmen können sehr variieren. Probleme und Sorgen sind mit der schlechteste Grund den man sich vorstellen kann. Die meisten konsumieren Drogen
- aus Neugierde
- um Spaß zu haben
- um zu entspannen
- um neue Erfahrungen zu sammeln
etc etc
Wenn man soziale, finanzielle oder in welchem Bereich auch immer Probleme hat sollte man sich den Konsum ganz genau überlegen.

Antwort
von Broccoli333, 42

Es kommt ganz auf dein Alter an. (Ob jugendlich oder erwachsen.)
Man kann nie wissen, wie das erste Mal sein wird, es können dadurch latente Psychosen ausgelöst werden (ist jedoch selten der Fall, das Risiko liegt darin, dass man nicht weiss, ob man eine latente Psychose "besitzt", oder eben nicht.)
Die Psyche spielt dabei auch eine grosse Rolle, hast du Angst davor, ist von einem Konsum wohl eher abzuraten.
Vom Konsum ist allgemein eher abzuraten, gesunden Leuten wird der Konsum eher schaden, als dass er sie "noch gesünder" macht.
Übelkeit, Erbrechen und Schwindel können als unangenehme Nebenwirkungen auftreten, bis hin zu leichten Kreislaufstörungen. Bei Asthma ist Vorsicht geboten.
Im jugendlichen Gehirn können sich Strukturen verändern, eine psychische Abhängigkeit kann auftreten, eine Tabakabhängigkeit kann schleichend auftreten, Wachstumsstörungen können auftreten.
Viele Leute spüren beim Erstkonsum nichts, auch bei 2.- und 3. Konsum spüren viele nur leichte Veränderungen. Erst bei mehrmaligem Konsum werden die Effekte voll und ganz wahrgenommen.
Hier noch der Hinweis, der natürlich nicht fehlen darf, dass Cannabis illegal ist. So, ich hoffe ich konnte dich über Risiken und Nebenwirkungen etc. ein wenig aufklären.
Mfg Broccoli333

Kommentar von xo0ox ,

Gute Antwort.

Übelkeit, Erbrechen und Schwindel können als unangenehme Nebenwirkungen auftreten, bis hin zu leichten Kreislaufstörungen

Das trifft aber meiner Meinung nach alles nur auf, wenn man sich eben leicht Überdosiert hat, bei einer normalen Dosis sind die Nebenwirkungen: gerötete Augen, trockener Mund, Hungerschübe, etc.

Vor allem weil Cannabis auch gegen Übelkeit und Brechreiz hilft kann es nicht sein das die beiden Eigenschaften auch Nebenwirkungen sind.

Kommentar von Broccoli333 ,

@xo0ox Du hast natürlich recht, ich habe lediglich die unangenehmen Nebenwirkungen aufgezählt, diejenigen, die einem Sorgen bereiten könnten. Übelkeit, Erbrechen, etc. kann schon auch auftreten, jedoch meistens nur in Kombination mit Tabak. Ich bin davon ausgegangen, dass man beim ersten mal eher nicht pur konsumiert, da dies wohl für den betroffenen Erstkonsumenten ziemlich heftig wäre. (Ob negativ oder positiv lasse ich offen, kommt natürlich auf den Fall an.) Die wenigsten unangenehmen Nebenwirkungen wird man wohl bei oraler Einnahme eines Cannabisprodukts erfahren. (Bei der Dosis muss jedoch vorsichtig gehandelt werden, es sollte nicht mehr als 0.5 gramm Cannabis sein, für einen Erstkonsumenten.) Mfg Broccoli333

Antwort
von missalien13, 14

Glaub mir, schlimmer als Akohol ist das zeug keineswegs. Ich war so entspannt, war eine der geilsten Erfahrungen die ich je gemacht habe. Der einzige Nachteil bei mir war das die Augen mega rot & zusammengekniffen waren 😂

Antwort
von AjtheAnswer, 45

wenn du psychisch labil bist wirst du sehr schnell davon abhängig.

doch wenn ich dich wäre gar nicht erst anfangen damit!!!!!!!!!!!!!

Antwort
von Dovahkiin11, 38

Ja, kann es. Und sinnlos ist es noch dazu, wie Nikotin auch. Kenne Versuch wert.

Um sich cool, erwachsen und wie ein Gangster zu fühlen. 

Zum Teil aber auch Verdrängung. 


Antwort
von Laleu, 51

Einfach Finger davon lassen!!!

Antwort
von ma22941, 24

Lass es einfach
Es bringt einfach nichts und cool wirst du davon auch nicht :D

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten