Frage von karlitos,

Kann das Einkommen des Ehegatten mit in die Pfändung einbezogen werden?

Ich befinde mich in einer Privatinsolvenz. Ich möchte heiraten. Wird, oder kann, das Einkommen des Ehepartners mitgepfändet werden?? Muss ich gemeinsam veranlagen?? Wie ist die Rechtslage?? Wer hat hier Erfahrungen gemacht?

Hilfreichste Antwort von WolfRichter,
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Grundsätzlich: Nein.

Indirekt insofern, als daß, wenn kein ausreichendes Einkommen vorhanden ist, ein Taschengeldanspruch in Höhe von fünf bis sieben Prozent des bereinigten Nettoeinkommens gegenüber dem Ehepartner besteht. Dieses Taschengeld kann herangezogen werden.

Eine PFÄNDUNG der Ehegatteneinkommens ist indessen ausgeschlossen.

Antwort von mitra54,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein, dein Partner hat mit deinen Schulden nichts zu tun und muß auch für dich nichts bezahlen. Siehe: http://www.ra-franzke.de

Antwort von Ingeruhn,

Die Schulden wurden vor der Ehe gemacht, somit hat der Ehepartner dann damit nichts zu tun. Ebenso ist es mit dem Guthaben, das vor der Ehe da war, daran hat nun der Ehepartner auch keinen Anspruch, da es vor der Ehe da war.

Antwort von Wicket,

Ihr seid noch nicht verheiratet? Dann geht das nicht. Aber vieleicht solltet ihr über Gütertrennung nachdenken bevor ihr es tut. Damit verringert ihr möglicherweise dass die es doch noch versuchen. Und das kann unangenehm werden bis man alles geklärt hat.

Antwort von Wieselchen1,

Nein, die Schulden, die du oder dein Partner mit in die Ehe bringen, sind weiterhin die eigenen. Dein Partner wird da nicht mit ins Boot genommen.

LG

Wieselchen

Antwort von Mautz,

Frag mal deinen Schuldnerberater / Anwalt. Der kann dir da sicherlich am besten helfen. Aber soweit ich weiß wird das einkommen mitberechnet sobald ihr verheiratet seid.

Antwort von Keule2208,

Soviel wie mein Treuhänder zu mir gesagt hat, soll ich alle Änderungen melden, was ja auch logisch ist. D.h., Namens- und Anschriftsänderungen, Änderungen im Berufsleben (Arbeitslosigkeit, Gehalterhöhung). Aber, das Einkommen des Ehepartners wird nicht mit da reingezogen, da man den Partner ja auch nicht für die gemachten Schulden verantwortlich machen kann. Sobald man den Treuhänder darüber informiert, wird sicherlich nochmal neu berechnet, was der Schuldner an der Grundsicherung tatsächl. benötigt u. was man davon verpfänden kann. Man zahlt ja dann auch nicht alleine die Miete. Ausserdem gibt es ja die Tabelle für diese Grundsicherung. Ich lebe in NRW, verdiene ich mehr als wie ca. 975 Euro, wird mir der gepfändet. Es kann ausreichen. Mir tut es auf jeden Fall. Nicht verheiratet, eine Whg. mit 290 Euro Warmmiete. Funktioniert.

Antwort von gertrude2,

http://www.recht.de/phpbb/viewforum.php?f=64 da kann man dir eher helfen bzw besser beraten

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