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Kann Chlor im Leitungswasser vorhanden sein und wenn ja, ist dies schädlich?

gefragt von julietta am 11.04.2008 um 23:30 Uhr

Wenn ich gerade kein Wasser im Haus habe und etwas Leitungswasser trinke riecht es immer verdächtig nach Chlor..Kann dies möglich bzw. schädlich sein?


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anonym
beantwortet von gartenzwerg88 am 11. April 2008 23:30
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Einige Wasserwerke mischen dem Leitungswasser zwar Chlor unter, da man die Menge der Keime reduzieren möchte, aber die Menge des Chlors ist dabei so gering, daß es keinerlei schädliche Auswirkungen haben kann. Da kannst du dir relativ sicher sein, Wasser ist das mit am meisten kontrollierteste Produkt in BRD. Also keine Sorge.

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 11. April 2008 23:33

Chlor ist häufig im Leitungswasser vorhanden.

Nach Angabe der Behörden nicht gesundheisbedenklich, weil es die willkürlich festgesetzten Grenzwerte in der Regel nicht überschreitet - von Unfällen mal abgesehen.

Wiki schreibt viel dazu, so dass ich mir mehr dazu erspare

http://de.wikipedia.org/wiki/Chlor


raubkatze
beantwortet von raubkatze am 11. April 2008 23:36
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Chlor riecht man schon in allerkleinsten Konzentrationen. Aber das "Leitungsheimer" ist in jedem Fall unbedenklicher als so manch ein stilles Wässerchen, was schon seine Zeit im Supermarkt abgesessen hat.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 11. April 2008 23:40
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Chlor ist hochreaktiv. Es ist also für sich gesehen, keinesfalls harmlos.

Chlor gelangt über das Einatmen kontaminierter Luft oder die Aufnahme kontaminierter Nahrung und/oder kontaminierten Trinkwassers in den menschlichen Körper. Aufgrund seiner hohen Reaktivität verbleibt es aber nicht lange dort. Bereits das Einatmen von kleinen Mengen an Chlor über eine kurze Zeit beeinflusst die Atemwege nachteilig. Die Symptome reichen von Husten und Schmerzen im Brustkorb bis zur Wasseransammlung in der Lunge. Chlor reizt die Haut, die Augen und die Atemwege. Kleine Konzentrationen, wie sie natürlich vorkommen, vermögen jedoch keine derartigen Erscheinungen hervorzurufen. Alle Auswirkungen hängen von der Chlorkonzentration ab und von der Dauer und Häufigkeit der Aufnahme, des Weiteren auch vom Gesundheitszustand der jeweiligen Person. Die Auswirkungen, die die Aufnahme von kleinen Mengen an Chlor über einen langen Zeitraum hat, sind bislang nicht bekannt. Manche Studien belegen, dass Fabrikarbeiter, welche einer chlorhältigen Umgebung ausgesetzt sind, eine Art Schutzmechanismus dagegen entwickeln, doch andere Beispiele zeigen, dass das nicht immer so ist.

Quelle: http://www.lenntech.com/deutsch/Data-PSE/Cl.htm


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 12. April 2008 10:33
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Chlor ist zur Entkeimung immer im Trinkwasser. Trinkwasser ist das am bestüberwachte und reinste Lebensmittel in Deutschland.

Kommentar von folkie am 25. Mai 2008 16:00

Das ist so leider nicht richtig. Viele Wasserwerke kommen ohne das Chloren aus, nur da, wo Wässer mit relativ hohen Gehalten an organischen Substanzen ('Huminstoffe') gefördert werden, wird das Wasser gechlort, um Bakterien am Wachstum zu hindern (Vermeidung einer hohen Gesamtheimzahl)


barbarinchen
beantwortet von barbarinchen am 11. April 2008 23:32
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Kannst auch einfach mal bei den zuständigen Wasserwerken anrufen, wie die Trinkwasserqualität bei euch ist!





Qetan
beantwortet von Qetan am 11. April 2008 23:32
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Es ist auf keinen Fall schädlich.

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 11. April 2008 23:34

das bezweifele ich nun doch, wenn du es so pauschal sagst


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 11. April 2008 23:33
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Chlor tötet Keime, das ist nicht schädlich. Die Keime wären schädlicher!


america
beantwortet von america am 11. April 2008 23:34
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nein das ist nicht schädlich


linuxopa
beantwortet von linuxopa am 11. April 2008 23:35
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Der Chlorgehalt des Leitungswassers liegt garantiert unterhalb der für Menschen toxischen Schwelle.

Zudem gibt das asser einen Großteil des enthaltenen Chlor schon beim Ausströmen aus dem Hahn ab (plötzlicher Druckabfall, das Chlor geht in die Luft über). Ein Perlator am Hahn (eigentlich allgemein üblich) verstärkt den Prozess.

Meist wird jedoch bei der Wasseraufbereitung die Ozonierung angewandt.


RolfSamsel
beantwortet von RolfSamsel am 12. April 2008 11:35
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Medizinische und wissenschaftliche Erkenntnisse sind leider für viele nicht nachvollziehbar, insbesondere dann, wenn der Referent keinen "med. Weißkittel" trägt. Das sieht man mal wieder an den vielen komischen Antworten auf Deine Frage. Wasser ist unser Lebensmittel Nr.1 ! Deshalb ist es besonders wichtig, daß wir reines gefiltertes, energetisiertes, "lebendiges" Wasser zu uns nehmen. Die Vorzüge lebenden Wassers bestehen in der "Bioverfügbarkeit", sodass die Inhaltsstoffe vom Körper leichter aufgenommen werden können. "Flaschen-Wasser" bezeichnen wir als "totes" Wasser, da es leider schon beim Abfüllen und durch Zusatz von Kohlensäure seine Lebendigkeit verliert und zuerst über den Verdauungstrakt wieder körpergerecht verarbeitet werden muß. Die dazu benötigte Energie wird wiederum aus der getrunkenen Menge ( ca. 1/3 ) aufgewendet. Bei Leitungswasser prüfen die Wasserwerke von zum Teil über 2000 Kontaminaten leider nur die gesetzlich vorgeschriebenen 55 Stoffe auf grenzwertige Konzentration, ab deren Überschreitung akute Gesundheitsgefährdung besteht! ( Bei der Mineralwasserverordnung werden erschreckenderweise dann sogar nur noch 30 Stoffe geprüft! ) Laut Trinkwasserverordnung von 1980 lag der gesetzlich zulässige Grenzwert für die elektrische Leitfähigkeit bei 280 mikroSiemens, 1990 bei 1000 mikroSiemens, im Jahre 2000 schon bei 2000 mikroSiemens und heute beträgt dieser gesetzliche Grenzwert = (Höchstwert!) bereits 2500 mikroSiemens. ( In Kanada, Amerika und einigen Ländern in Europa bekommt man ab einer elektrischen Leitfähigkeit von über 1100 mikroSiemens nur noch "Brauchwasser"! ) Was darüberhinaus noch auf dem langen Weg bis zur Zapfstelle passiert, ist völlig unkontrolliert ...! Nikken, einer der weltgrößten Hersteller von Wellness- und Gesundheitsprodukten hat deshalb Filtersysteme entwickelt: Das PiMag® Wassersystem verwandelt Leitungswasser in mineralienreiches PiMag-Wasser. Die Filterung basiert auf dem natureigenen System. Durch verschiedene Schichten an speziellen Filtern, Silikaten und Magneten wird ein vollkommen natürlicher Reinigungsprozess erzielt. Dieses Trinkwasser wird dann mit essentiellen Mineralien angereichert, die einen Teil des persönlichen Tagesbedarf decken. Der PiMag® Maxi nutzt ein geniales Schwerkraftfiltersystem sowie ein einzigartiges mehrstufiges Filterungsverfahren, bei dem unter anderem Pi-Keramik sowie Mineralsteine, wie sie in Bächen und Flüssen vorkommen, verwendet werden.

Magnet- und PiMag-Wassertechnologien liefern dadurch frisches, energetisiertes, lebendiges Trinkwasser in benutzerfreundlichen Systemen, das dem PH-Wert des Körpers entspricht.

Die Filterkartuschen sollten möglichst monatlich, jedoch spätestens nach 3 Monaten (je nach benötigter Menge) erneuert werden. Bei genauer Berechnung ist dies auf die Dauer sogar wesentlich preisgünstiger, gesünder und bequemer, als der Kauf und das "Schleppen" von Wasser in Flaschen ob mit oder ohne Kohlensäure.

Der PiMag® Maxi ist ausgezeichnet mit dem begehrten goldenen Gütesiegel der Water Quality Association (WQA). Die WQA verleiht ihr goldenes Siegel Wassersystemen, die beim Entfernen von vielerlei Trinkwasserkontaminaten den Industriestandards bezüglich Leistung, Kapazität und Zuverlässigkeit entsprechen oder ebendiese übersteigen.

Weitere Infos direkt bei mir oder unter: www...de

Darüberhinaus gibt es auch die von der NASA für bemannte Weltraumflüge entwickelte Membrantechnologie, die absolut reines Trinkwasser = Quellwasserqualität produziert mit einem Widerstandswert unter 20 mikroSiemens, um somit auch den medizinischen Anforderungen im Trinkwasserbereich zu entsprechen.(Dr. Charles Mayo, Co-Gründer und Leiter (1915-1939) der weltberühmten Mayo-Klinik in USA, Prof.Dr.Louis Claude Vincent an der Universität in Paris). Als Mengenempfehlung gilt übrigens: 0,03 l / Kg-Körpergewicht als Flüßigkeitsaufnahme über den Tag gleichmäßig verteilt!

Kommentar von folkie am 25. Mai 2008 16:03

Wie schon in einem anderen Thread geschrieben wird von rolfsamsel für ein Gerät geworben, das einen extraorbitant hohen Preis hat. Ganz typisch für solche Anbieter wird mit pseudo-wissenschaftlichen Phrasen gearbeitet, fälschlicherweise auf renommierte Institute verwiesen. Wissenschaftlich ist jedenfalls von dem geschriebenen so gut wie nichts haltbar. Der Preis des Gerätesets (Eur 400,-) grenzt für mich (gemessen am Herstellungswert) an Betrug (werde einmal die Lebensmittelüberwachung darauf aufmerksam machen, um zu prüfen inwieweit unter den Werbeaussagen auch einige so konkret sind, dass man dieses Teil beanstanden kann).

Kommentar von 44c8227694a6a52f4036ebf618e453cesmallRolfSamsel am 25. Mai 2008 20:43

Hallo "folkie", von Dir als Lebensmittelchemiker und selbsternannter "Experte" für Ernährung hätte ich schon eine "gehaltvollere" Empfehlung und Aussage erwartet! Denn darauf warten nämlich die verschiedenen Fragesteller! Was jedoch Dein aggresiver Kommentar zur allgemeinen Trinkwasserproblematik beitragen soll, wird sicherlich nicht nur mir schleierhaft sein....

Kommentar von 44c8227694a6a52f4036ebf618e453cesmallRolfSamsel am 25. Mai 2008 22:07

...darüberhinaus völlig unzulänglich recherchiert, um mit völlig falschen Preisangaben zu "verleumden": PiMag® Wassersystem ( kleines Wasserfiltersystem mit 2 Liter Inhalt ) kostet 160,- EUR und bzw. oder PiMag® Maxi ( Großes Wasserfiltersystem mit 10l Inhalt) kostet 316,- EUR Ich bitte doch solche unqualifizierte Stimmungsmache zu unterlassen...

Kommentar von folkie am 27. Mai 2008 13:52
  1. Ich bin kein kein selbsternannter Experte, sondern professioneller.
  2. letztendlich war die Frage beantwortet (z.B. vom 1. Beantworter), ich habe etwas weiter oben noch eine Antwort leicht korrigiert.
  3. Handelsübliche Wasserfiltersysteme - sofern man sie anwenden möchte - sind im Handel für Eur 20,- zu haben. Diese enthalten sowohl einen Ionentauscher zur Enthärung als auch einen Aktivkohlefilter für die Entfernung organischer Substanzen.
  4. Das Angebot von Nikkens über - ich korrigiere mich gerne - Eur 316,- grenzt für mich an Betrug
  5. Mir ist keine - wissenschaftlich abgesicherte - (d.h. in einem anerkannten wissenschaftlichen Journal)bekannt, die einen ernährungsphysiologischen Nutzen einer 'Magnetbehandlung' von Wasser beweist.
  6. Allein in der Abwasserbedhandlung wird ein Metall (Eisen- und Schwermetall-)abscheidender Effekt durch Permanentmagnete beschrieben.
  7. Wer sich bei der zusätzlichen Ausgabe von Eur 300,- nicht betrogen fühlt, sondern sich mit diesem Produkt besser fühlt, soll dies meinetwegen tun, aber die o.g. Argumente abwägen
Kommentar von 44c8227694a6a52f4036ebf618e453cesmallRolfSamsel am 27. Juli 2008 13:52

Auch hier wurde ich gebeten, nocheinmal zu kommentieren: Viele Dank an "folkie", der letztendlich doch noch teilweise bereit war, sich selbst zu korrigieren. Auch bei Wasserfilteranlagen zur Herstellung reines Trinkwassers gibt es qualitative große und damit auch preislich größere Unterschiede: Je höher die einzelnen Werte der "Kontaminate" im Wasser, desto größer die Anforderungen an eine Filteranlage. Ich selbst biete daher meinen Kunden und Interessierten einen kostenfreien Wassertest an, bei dem ich nicht nur den "Mikro-Siemens-Wert" ermittle, sondern auch den Chlor-, Kalk- und Sulfatgehalt mittels Teststreifen bestimme, sowie über eine "Elektrolyse" die verschiedenen Kontaminate sichtbar werden lasse... Wer dann eine unabhängige Beratung wünscht, bekommt diese unter meiner E-Mail: RolfSamsel@t-online.de oder über meinen Blog

Kommentar von support am 26. Mai 2008 11:17

Liebe/r RolfSamsel,

Fragen und Antworten dürfen auf gutefrage.net nicht dazu genutzt werden eigene kommerzielle Dienstleistungen anzubieten. Daher habe ich deinen Link unkenntlich gemacht.

Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Herzliche Grüße Marie vom gutefrage.net-Support



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