Frage von dendery, 288

kann cannabis krebs heilen?

Antwort
von FernKannHelfen, 2

Heilen ist noch nicht sicher. Aber es kann krebs zellen frieren

Antwort
von xo0ox, 123
  1. Kommt darauf an welchen Krebs
  2. Heilen geht angeblich auch, was aber bestimmt geht ist das er die Krebszellen verlangsamt und so eine Ausbreitung verhindert und sogar einen kleinen Rückgang hervorrufen kann.
  3. Das funktioniert aber nur wenn nicht gerade geraucht wird.
Kommentar von Pangaea ,

Könntest du zu Punkt 2 die wissenschaftliche Quelle verlinken? Danke!

Kommentar von xo0ox ,

In einer Studie zur Gewichtszunahme bei Krebspatienten durch orale Cannabis-Gabe (0,1 mg THC pro kg Körpergewicht pro Tag) konnte bei 16 von 34 Patienten eine signifikante Gewichtszunahme gegenüber Placebo-Patienten beobachtet werden. Eine Cross-over-Studie bei weiteren Patienten belegte dieses: 13 von 18 Patienten berichteten nach einer vierwöchigen Gabe von Cannabis (2,5 mg THC dreimal Täglich) von einer deutlichen Verbesserung des Appetits.

Weiterhin wurde in einer Studie mit 32 Patienten beobachtet, dass bei der Gabe des synthetischen THC-Produktes 'Dronabinol' (5 mg zweimal täglich), keine Gewichtszunahme, jedoch eine Reduzierung der Gewichtsabnahme beobachtet werden konnte.

Außerdem belegen mehrere Forschungsarbeiten, dass die orale Gabe von THC den Appetit bei Patienten im frühen Krebs-Stadium um ein vielfaches mehr anregt als bei Patienten im späteren Stadium. Ist der Krebs bereits in der so genannten Phase III, konnte beispielsweise bei den Patienten keine Gewichtszunahme beobachtet werden.

Auch die Nebenwirkungen wie Übelkeit oder ständiges Erbrechen nach einer Chemotherapie können durch Gabe von THC bei vielen Patienten unterdrückt werden.

Aufgrund den Untersuchungen an Nagetieren wird weiterhin vermutet, dass THC das Bilden von Metastasen reduziert. Nach einer englischen Studie wirkt THC besonders auf Leukämiezellen ein. Bei den Veröffentlichungen ist vor allem darauf zu achten, dass das Cannabis nicht in Form einer Zigarette eingenommen wurde, da Verbrennungsprodukte aus Zigaretten den Krebs fördern würden. Die erste Erfahrung über die krebshemmenden Eigenschaften wurde dabei schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts veröffentlicht. Erst 20 Jahre später wurde dieses erneut durch amerikanische Wissenschaftler untersucht. Dabei erhielten mehrere Gruppen von Mäusen und Ratten fünfmal wöchentlich unterschiedliche THC-Dosen (die Ratten 5-50 mg/kg Körpergewicht und die Mäuse 125-500 mg/kg Körpergewicht). Nach zwei Jahren lebten nur noch 46 % der THC-freien Ratten. Von den Ratten, die 5 mg THC pro kg Körpergewicht erhalten hatten, lag der Überlebenswert bei 75 %. In der 15 mg-Gruppe waren es 68 % und in der 50 mg-Gruppe 66 %. Die geringere Sterblichkeit stand eng im Zusammenhang mit der niedrigeren Häufigkeit an Krebs in den Ratten. Besonders oft treten bei unbehandelten Ratten Leberkrebs, Brustkrebs, Hodenkrebs und Krebs der Bauchspeicheldrüse auf.

Eine spanische Forschungsgruppe um Professor Manuel Guzman führte ebenfalls Tierstudien durch. Dabei wurde das Hauptaugenmerk darauf gelegt, ob sich mit THC auch bereits bestehende Tumore behandeln lassen. In der Studie wurde an 45 Ratten Gliome ausgelöst, ein auch beim Menschen schnell zum Tode führender Hirntumor, für den es gegenwärtig keine wirksame Behandlung gibt. Ein Drittel der Nagetiere wurde mit THC behandelt, ein weiteres Drittel dem synthetischen Cannabinoid und der Rest blieb unbehandelt. Als Resultat ergab sich, dass alle unbehandelten Ratten innerhalb von 18 Tagen starben. Bei denen mit Cannabinoiden behandelten Ratten wurde hingegen festgestellt, dass der Tumor bei einem Drittel vollständig zerstört wurde und bei einem weiteren Drittel das Leben um bis zu sechs Wochen verlängert wurde. Das letzte Drittel starb jedoch auch hier. Aufgrund des positiven Verlaufs der Studie wurde von der gleichen Arbeitsgruppe versucht, die Behandlungsmethode an 9 Menschen mit Gliome, bei denen herkömmliche Therapien wie Operationen oder Strahlentherapien fehlschlugen, zu übertragen. Die Patienten überlebten dabei im Durchschnitt ein halbes Jahr, zwei von ihnen sogar ein Ganzes. Das THC wurde bei den Tierversuchen direkt in den Tumor injiziert. Ein Vergleich mit anderen Gliome-Patienten mit herkömmlichen Medikamenten legt nahe, dass das THC von großem Nutzen war. Für weitreichendere Aussagen müssen allerdings noch viele weitere Studien abgeschlossen werden.

Neueste Studien belegen ebenfalls, dass THC und interessanterweise auch andere Cannabinoide, wie CBD, das Krebswachstum von Brustkrebs, Hautkrebs, Lungenkrebs, Lymphome, Gebärmutterkrebs und Prostatakarzinom hemmen. In Kombination hemmen angeblich THC und CBD sogar Gliome-Tumore noch effizienter als separat.

Zwar keine Wissenschaftliche aber fast wissenschaftliche Seite.

Quelle: https://www.lecithol.de/krebs-und-cannabis/#2

Dieser Artikel wurde mit dieser Quellenangabe verlinkt, allerdings ist es doch eher Fachchinesisch und für einen Laien kaum zu verstehen.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=titel_06_2005

Antwort
von Huflattich, 81

Es gibt vieles das Krebs eindämmt dazu scheint Cannabis zu gehören . 

Aber es gibt auch andere Alternativen, wie z.B MMS, Kurkuma,(Tumeric Wurzel), Noni (Morinda cirtifolia),, Natron (Backpulver) ,usw.usw.usw.

Das Problem ist nur das an einer Chemo Therapie so irre viel verdient wird, warum dann noch nach Alternativen suchen ?

Heilen ein großes Wort - und an irgendwas werden wir zwangsläufig eines Tages doch sterben. 

Ich denke es ist es Wert alles was mir gut tut auch auszuprobieren. Ein gutes Immunsystem  wird den Krebs heilen, wie das zu schaffen ist -ausprobiere - der Weg ist (auch) das Ziel 

Antwort
von thxii, 82

Cannabidiol (CBD- nicht psychoaktiv) heftet sich an die Krebszelle, und bringt diese dazu sich selbst zu zerstören, ohne der Gesunden Zelle zu schaden. Deswegen wird es oral und I.v immer öfters gegen Krebs eingesetzt, wenn auch nicht überall.

Kommentar von Pangaea ,

Könnntest du dazu eine wissenschaftliche Publikation verlinken? Es müsste ja publizierte kontrollierte Studien geben. Ohne Studien keine Zulassung.

Kommentar von thxii ,

Für CBD braucht man keine Zulassung, es wird als legales Nahrungsergänzungsmittel vertrieben.

"Schon länger kommt Cannabis auch zum medizinischen Einsatz, zum Beispiel in der Schmerztherapie. Ein neuer Tierversuch zeigt nun, dass Marihuana sogar aggressive Krebszellen reduzieren kann."

http://m.n24.de/n24/Nachrichten/Wissenschaft/d/6475958/marihuana-wirkstoff-zerst...

Kommentar von user8787 ,

Richtig, Wissenschaftler weltweit arbeiten daran, darüber gibt es viel zu lesen. 

Publiziert wird eine Studie NACH Abschluss. 

Kommentar von Huflattich ,

Ich glaube daran arbeitet niemand. wer sägt ernsthaft an den Ast auf dem er sitzt?

Kommentar von thxiinkompetent ,

Haha, das hättest du wohl gern? xD

Natürlich lässt du mal wieder den Teil weg, der dir nicht gefällt, nämlich, dass die Therapie mit THC und CBD zusammen am effektivsten ist und, dass THC dabei eine zentrale Rolle spielt, dabei haben die beiden Stoffe haben zusammen sogar noch synergistische psychoaktive Effekte.

Ach ja, CBD ist auch alleine psychoaktiv, zwar nur recht mild, aber dennoch nach deiner Definition "Rauschgift".

Kommentar von thxii ,

Gut zu wissen xD

Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Gesundheit, 101

Nein. Aber es kann manchmal die Nebenwirkungen der Chemotherapie erträglicher machen, besonders das Erbrechen.

https://www.krebsinformationsdienst.de/leben/schmerzen/schmerzen-behandlung-durc... und ganz nach unten zu "Cannabinoide" scrollen

Antwort
von TopRatgeberNR1, 74

es wurde an ratten bestätigt dass es als einziges medikament krebszellen zum platzen bringt. an menschen müssen sie jedoch noch forschen also kann man aufjedenfall nicht behaupten dass es krebs nicht heilen kann.

Antwort
von Wuestenamazone, 150

Nein. Aber es wird in Einzelfällen als Medikament eingesetzt. Aber heilen kann es Krebs nicht

Antwort
von FooBar1, 40

Nö.  

Kommentar von Huflattich ,

Jau

Antwort
von user8787, 72

Cannabis vermindert / behindert ( bereits nachweslich ) das Wachstum von Tumorzellen. 

Heilen nicht...aber evtl. das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen / stoppen.

Es gibt viel verschiedene Arten von Tumorzellen, ob Cannabis universell wirksam ist muss noch bewiesen werden. 

Kommentar von user8787 ,

Für meinen / meine Negativberwerter / in, auch wenn du persönlich THC ablehnst....millionen Menschen hoffen damit länger leben zu dürfen. 

Ich habe dir 1 Beispiel rausgesucht, ganz bewusst von 2008, weil die Studien laufen schon lange: 

http://www.n-tv.de/wissen/Hanf-gegen-Krebs-article28596.html

Kommentar von user8787 ,

Menschen in der Sterbephasen hilf Cannabis die grausamen Schmerzen zu ertragen und die Angst von dem Tod zu nehmen.
Beschäfige dich mal mit dem Thema. Viele Menschen haben einfach nur Vorurteile....bis sie selber erkranken. ^^

Sry, mein ipad hängte sich auf, der Nachtrag blieb hängen.

Kommentar von Pangaea ,

Ja natürlich, in der Schmerztherapie und auch zur Behandlung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie werden Cannabinoide eingesetzt.

Aber zur direkten Wirkung auf das Wachstum von Tumorzellen hätte ich gern eine wissenschaftliche Publikation.

Kommentar von user8787 ,

Die Studien laufen, einen Link setzte ich, für weitere Infos bemühst du Google bitte selber. :o) 

Wissenschaftliche Publikationen machen nach Ablauf einer Studien Sinn. ^^

Kommentar von user8787 ,

Ich las gerade, man macht sich laufend Gedanken darüber wo denn nun die Publikationen bleiben. 

Hier wurde das mal ganz nett allg. zusammengefasst.

http://future.arte.tv/de/cannabis-wo-steht-die-wissenschaft

Kommentar von Huflattich ,

Aber zur direkten Wirkung auf das Wachstum von Tumorzellen hätte ich gern eine wissenschaftliche Publikation.

Ist es nicht wichtiger, dass es hilft ? Wozu noch wissenschaftliche Beweise?.

Eigentlich sollte die Hummel nicht fliegen können - oh Wunder sie fliegt doch .


Kommentar von FooBar1 ,

Glückwunsch zur ignorantesten Haltung des tages

Kommentar von user8787 ,

Wen und was meinst du damit FooBar1 ? 

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