Frage von Geronimo234, 501

Kann Betriebsarzt ärztliche Bescheinigung vom Hausarzt anzweifeln?

Guten Tag,da ich Anfang nächsten Jahres eine neue Stelle antreten soll musste ich jetzt wieder einmal zum Betriebsarzt.Bei der Untersuchung stellte der Betriebsarzt einen leichten Bluthochdruck fest worauf ich ihm sagte, dass dieser bekannt sei und mein Hausarzt ,der Kardiologe sowie weitere Betriebsärzte vorher diesen nicht für behandlungswürdig halten/hielten.Der Arzt forderte von mir die Vorlage einer Bescheinigung meines HA, dass dem so sei.

Als ich die besagte Bescheinigung einige Tage später dem Betriebsarzt persönlich vorlegte sagte dieser mir über " Umwege" ,dass er mit dem Ergebnissen nicht einverstanden sei und deshalb eine "negative" Bewertung für den AG schreibe.Ebenso wurde ich aufgefordert mich umgehend diesbezüglich behandeln zu lassen und dies wiederrum schriftlich vorzulegen. Da der Einstellungstermin aber der 01.01.16( der Arzt ist aber nur bis zum 21.12.in der Praxis) ist und es definitiv nicht möglich ist mich bis dahin in Behandlung zu begeben mache ich mir Sorgen um meine Anstellung.Welche Möglichkeiten habe ich bzw. welche Möglichkeiten/Pflichten hat der Arzt?

Ich bitte um Hilfe!

Antwort
von BVBDortmund, 293

Ein Betriebsarzt ist dafür nicht zuständig.

Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit den medizinischen Dienst der Krankenkassen einzuschhalten. Er bekommt aber keine Diagnosen genannt.

Ein Arbeitgeber geht diesen Weg wenn er meint Wochen Erkrankungen im dem letzten Jahr ist aufgrund einerErkrankung entstanden und dann soll die Krankenkasse das Krankengeld bezahlen und die Lohnfortzahlung   durch ihn entfällt dann.

Ein Betriebsarzt, der ich da einmischt, würdeich nicht mehr akzeptiren und,     falls nur Angebotsuntersuchungen,alle diese Untersuchungen absagen.

Antwort
von dadamat, 357

Jeder kann ein ärztliches Attest in Zweifel stellen. Dann muss ein Arzt des MDK eine endgültige Bewertung abgeben. Die kann von dir, deinem Arzt, der Krankenkasse oder deinem Arbeitgeber beantragt werden.

Antwort
von BurkeUndCo, 342

Dein Hausarzt und der Betriebsartz sind beides ausgebildete Mediziner.

Da gibt es viele Fälle, bei denen sie sich einig sein werden, aber eben auch Fälle bei denen sie unterschiedlicher Meinung sind.

Da gibt es keine eindeutige Lösung.

Hinweis: Die Personalabteilung Deiner Wunsch-Firma wird sicher eher auf ihren Arzt hören, denn der wird ja von dieeser Firma bezahlt und vertritt die Interessen dieser Firma.

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