Frage von merkding, 41

kann bei extremer miterhöhungenveweigerun gekündigt werden?

Antwort
von bwhoch2, 11

Nein, es kann nicht gekündigt werden.

Grundsätzlich gilt: Jedes Mieterhöhungsverlangen ist korrekt zu stellen und als Mieter hat man die Möglichkeit, der Erhöhung zu zu stimmen oder eben nicht.

Ein nicht korrektes Mieterhöhungsverlangen muss gar nicht beachtet werden. Das gilt gleichermaßen für eine normale Mieterhöhung, wie für eine Modernisierungsmieterhöhung.

Wenn Du also die Erhöhung dadurch verweigerst, indem Du einfach die bisherige Miete weiter zahlst, hast Du dem Verlangen nicht zugestimmt. Von einem Sonderkündigungsrecht hast Du auch nicht Gebrauch gemacht.

Folge für den Vermier: Er muss zum Anwalt oder zur Rechtsabteilung (größere Wohnungsgesellschaften)

Dort wird man prüfen, ob das Erhöhungsverlangen korrekt gestellt war. Wenn nicht, wird man es wohl oder übel nochmal korrekt stellen müssen.

Nun gilt das Gleiche: Du kannst die Erhöhung einfach ignorieren, wenn Du meinst, dass Du nicht bereit bist, eine Erhöhung hinzunehmen.

Aber: Wurde ein korrektes Erhöhungsverlangen gestellt, bekommt der Vermieter die Erhöhung nur dann, wenn er Dich verklagt, was er erst kann, wenn die vom Gesetz vorgesehene Frist abgelaufen ist. (z. B. normale Erhöhung heute eingegangen, wird diese frühestens ab 1. Februar wirksam)

Das Gericht wird nun prüfen, ob das Verlangen zurecht besteht und wenn das der Fall ist, wirst Du verurteilt, die Erhöhung zu akzeptieren und zwar rückwirkend ab dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung wirksam geworden wäre.

Außer der Erhöhung, die Du dann nicht vermeiden konntest, hast Du dann auch noch eine Menge Gerichts- und Anwaltskosten am Bein, die nur dann entfallen, wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast und Dein Widerstand Aussicht auf Erfolg hat.

Das sollte man bedenken, wenn man eine Erhöhung einfach ignoriert, die ansonsten berechtigt ist. Will man das wirklich?

Falls man das Gefühl hat, eine Erhöhung könnte wasserdicht verlangt worden sein und auch die Höhe wäre theoretisch möglich (Mietpreisbremse etc.), dann wäre die bessere Strategie, mit dem Vermieter zu sprechen und ihm mitzuteilen, dass man grundsätzlich mit einer Erhöhung einverstanden wäre, diese aber vielleicht etwas niedriger ausfallen könnte. Läßt sich der Vermieter auf eine Preisverhandlung ein, hast Du am Ende für Dich einen Rabatt raus geholt und der Vermieter weiß, dass er ohne Komplikationen eine höhere Miete bekommen wird. Allein das könnte für ihn schon Anlass genug sein, mit einer niedrigeren Erhöhung einverstanden zu sein.

Antwort
von anitari, 13

Immer diese 1-Satz-Fragen:-(

Was heißt extrem Mieterhöhung?

Warum wurde die Mieter erhöht?

Bei berechtigter Mieterhöhung kann der Vermieter kündigen wenn der
Mieter sie nicht zahlt und sich ein Betrag in Höhe von 2 Monatsmieten
"angesammelt" hat.

Wurden evtl. die Betriebskosten wegen einer hohen Nachzahlung erhöht? Das wäre keine Mieterhöhung.

Antwort
von DarthMario72, 14

Was ist denn "extrem"? Mieterhöhung ist - abgesehen von Mieterhöhung wegen Modernisierung - nur zulässig

  • 15 Monate nach Einzug oder nach der letzten Mieterhöhung
  • bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete
  • innerhalb von drei Jahren nicht höher sein als 20 Prozent (in manchen Städten 15 Prozent)

Du als Mieter kannst deine Zustimmung verweigern, musst das aber begründen. Der Vermieter kann dann auf Zustimmung klagen.

Antwort
von Colombo1999, 3

Sei doch bitte einfach einmal konkret.

Alte Miete? Neue Miete? Seit wann wohnst Du dort? Wann war die letzte Erhöhung? Wenn Du in einer größeren Stadt wohnst, in welcher?

Antwort
von GravityZero, 21

Was ist eine extreme “Mieterhöhunsverweigerung“?

Kommentar von merkding ,

wenn die mite erhöht wird und man bezahlt einfach die alte miete weiter

Kommentar von anitari ,

Bist Du auch in der Lage vollständige und verständliche Sätze zu formulieren?

Was besagt denn diese "Mieterhöhung" bzw. dieses Mieterhöhungsverlangen?

Kommentar von Dave0000 ,

Wenn du die neue Miete nicht zahlst dann hast du nicht die ganze Miete bezahlt und die kann der Vermieter einfordern

Antwort
von peterobm, 22

was heist extrem? 

Die Vergleichsmiete ortsüblich zählt - entweder du stimmst dem innerhalb 3 Monaten zu oder suchst dir ne andere Bleibe

Kommentar von DarthMario72 ,

oder suchst dir ne andere Bleibe

Warum? Die Zustimmung zu verweigern wäre erstmal kein Kündigungsgrund.

Kommentar von peterobm ,

kann aber darauf hinauslaufen, dauert nur etwas - 

wie immer nur in Halbsätzen

Voraussetzung - alles ist korrekt zugegangen

Antwort
von Dave0000, 16

Nenn doch mal zahlen

Um wieviel % zB wird die Miete angehoben?

Innerhalb vorgegebener Rahmen darf der Vermieter
Wenn du weniger zahlst dann kann er dich abmahnen und Nachzahlung verlangen

Kommentar von DarthMario72 ,

Wenn du weniger zahlst dann kann er dich abmahnen und Nachzahlung verlangen

...und im schlimmsten Fall fristlos kündigen. Bei Mietrückständen ist eine Mahnung oder Abmahnung übrigens überflüssig!

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