Kann aus unbelebter Materie lebendiges Leben entstehen?

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15 Antworten

Hallo :)

Ja, es funktioniert!

Es gibt das so genannte Miller-Urey-Experiment, das eine unbelebte "Urwelt" simuliert. Durch die Hinzugabe realistischer Mengen von Verbindungen in die "Uratmosphäre" können sich bei Energiezufuhr (z.B. Gewitter) Aminosäuren bilden, die, wenn sie sich zusammenschließen, primitive Organismen bilden können.

Es gibt auch einen guten Wikipedia-Artikel dazu

https://de.wikipedia.org/wiki/Miller-Urey-Experiment

Liebe Grüße

The Inquiry

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Kommentar von sgn18blk
09.05.2016, 02:34

Vielen Dank!

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Kommentar von Karl37
09.05.2016, 08:07

Auch Miller-Urey konnte kein Leben experimentell entstehen lassen. Das ist eine absolute Fehlinterpretation des Experiment mit Entladungen in einer Uratmosphäre. Ein Herstellung von organischen Substanzen aus anorganischen Edukten ist noch kein Leben, denn das konnte bereits Wöhler vor 170 Jahren.

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Hallo! Klare Antwort - das geht. Weil die Natur unendlich viele Versuche hat. 

Ich wünsche Dir eine schöne und Stress arme Woche.

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Dieser als Abiogenese bezeichneter Vorgang ist der Ursprung allen Lebens auf der Erde. Es ist noch einiges unklar an diesem Prozess, hauptsächlich, weil wir um ihn genauer zu verstehen enorme Zeiträume und die Zustände der Urerde simulieren müssten. Letzteres ist bereits gelungen, im Zuge dessen wurde auch der Nachweis erbracht das biologische Makromoleküle wie DNA und Amninosäureketten wie auch Liposomen spontan entstehen können. Um all dies zu einem Lebewesen zu vereinen bräuchte man jetzt den Faktor Zeit, den beim ersten Mal dauerte es Millionen von Jahren, mit einer Petri-Schale mit der Größe eines Planeten.

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Nunja die "Entstehung des Lebens" hat man schon in Laborversuchen nachstellen können.
Die Basisproteinaminosäuren auf denen DNA beruht setzen sich aus unbelebter Materie zusammen, ich kann dir nicht sagen wie genau das ganze von statten geht, aber Leben und unbelebte Materie sind nicht 2 komplett getrennte Bereiche, sondern nur 2 Formen des selben in anderer Zusammensetzung.

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Kommentar von Karl37
09.05.2016, 07:59

Aber bisher ohne Erfolg sind sämtliche Laborversuche geblieben.

Leben existiert erst wenn es  sich selbst reproduzieren kann.

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Ja sicher entstand Leben aus Unbelebtem. Zunächst einmal war ja die Erde ein unbelebter Planet, erst im Laufe der Zerit entstand aus der sogenannten Ursuppe erste primitive Formen von Leben, das sich dann immer weiter entwickelte.

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Es gibt keine unbelebte Materie, alle Materie ist lebendig, vom Absolutem durchtraenkt und schwingend. Aber alle Materie hat ein Verfallsdatum, sie erscheint nur vorruebergehend, solange wir es wollen, weil wir (der Geist, das Bewusstsein) die Erschaffer der Materie sind und ihm quasi Leben einhauchen. Du kannst Materie aus dem Nichts erschaffen und logischerweise wieder entschaffen, dann verschwindet sie. Wenn du denkst, dann erschaffst du Materie, denke immer daran, sie wabert dort draussen irgendwo rum und kann sich frueher oder spaeter manifestieren. Also achte darauf, was du denkst! Viel Glueck!

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Da es zumindest einmal passiert ist - auf unserem Heimatplaneten existiert ja augenscheinlich Leben - muß es wohl funktionieren. Um zu dieser Antwort zu gelangen, genügt es, sich einfach einmal umzuschauen.

Wenn wir jedoch nun das grob bekannte Alter des Universums betrachten und mit den ältesten uns bekannten Spuren von Leben vergleichen, können wir zu dem Schluß kommen, daß es möglicherweise nicht ganz so einfach ist. Die "Übergangsphase" von einfachen organischen Verbindungen bis zur ersten Selbstorganisation und der Möglichkeit einer Reproduktion nimmt wohl sehr lange Zeit in Anspruch. Ein ganzer Planet ist zwar ein gewaltiges Labor, aber die ablaufenden Prozesse sind mehr oder weniger ungeordnet und stellen keine wohlüberlegten Synthesen dar. Die Vielzahl der Möglichkeiten und die zur Verfügung stehenden Zeiträume jedoch führen letztendlich dazu, daß selbst überaus unwahrscheinliche Vorgänge durchaus irgendwann einmal passieren.

Die Erkenntnis, daß es bislang noch keinem Forscherteam gelungen ist, ein Lebewesen aus einfachen Verbindungen selbst im Labor herzustellen, ist demzufolge aber kein Argument, um für die Entstehung von Leben einen "Eingriff von oben" zu postulieren. Sämtliche Wissenschaftler und Labore aller vergangenen Zeiten bis heute stellen nicht einmal einen winzigen Bruchteil der Möglichkeiten dar, die das Universum selbst mit seinem Alter und seiner Ausdehnung bietet.

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Ich glaube, dass jede Form von Materie eine Art von evolutionärer "Sehnsucht" nach Leben hat. Wo immer es möglich ist, wird sie zum Leben erwachen und für diesen Prozess alle Ressourcen nutzen, die ihr zur Verfügung stehen.

Ein "Gott" kann ihr dabei nicht helfen. Der hängt zur Zeit am Tropf religiöser Eiferer, die ihn am Leben halten wollen, um sich dadurch selber ein besseres Leben machen zu können.

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Ja natürlich geht das , so ist das gesamte Leben auf der Erde entstanden :)

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Kommentar von Maik2233
09.05.2016, 02:30

So siehst aus :)

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Ja, das kann es. Man hat sogar in Experimenten nachgewiesen dass es sich ebenso verhält. Aus den anorganischen Bestandteilen der Ursuppe entstanden die ersten organischen Säuren (Aminosäuren) was man bis zu diesen Expermienten für unmöglich hielt.

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Die mögliche Ausbildung makroskopischer Quantenstrukturen (Kohärenz) bei energie-gepumpten Systemen legt nun
nahe, nicht bei Systemen der sogenannten unbelebten Natur stehen zu bleiben. So drängt sich hier doch die
interessante Hypothese auf, das Phänomen des Lebendigen unmittelbar mit der neu entdeckten, fundamentalen
ganzheitlichen Struktur der Wirklichkeit in Zusammenhang zu bringen. Biologische Systeme könnten in der Tat
ähnlich wie ein Laser funktionieren. Denn biologische Systeme sind, wie der Laser, offene Systeme, die zur
Aufrechterhaltung ihrer Funktion eine stetige Zufuhr von arbeitsfähiger Energie benötigen und diese aus ihrem
Metabolismus durch "Nahrungsaufnahme" beziehen. Durch eine genügend starke Energiepumpe könnten sich in
geeignet konstruierten und in bestimmten Substraten eingebetteten Makromolekülen oder Molekülsystemen
thermische Ungleichgewichtszustände erzeugen lassen, durch die (etwa über Mechanismen, die der Bose-EinsteinKondensation
ähneln oder dieser analog sind) gewisse niederfrequente kollektive Schwingungsmoden mit großer
Stärke kohärent angeregt werden. Insbesondere haben Herbert Fröhlich (Fröhlich 1968,1969) und in der Folge
andere Forscher interessante quantenfeldtheortische Beispiele von dieser Art angegeben, die für eine Interpretation
lebendiger Systeme geeignet erscheinen. Hierbei spielen die elektrischen Dipoleigenschaften der Biomoleküle die
Rolle des quantenmechanischen Ordnungsparameters. E. del Giudice et al haben die dazu entwickelten
quantenfeldtheortischen Überlegungnen in interessanten Veröffentlichungen zusammengefaßt (Del Giudice, Doglia,
Milani, Vitiello 1985, 1986, 1988; siehe auch Dürr 1997).

jap das ist kopiert, aber es ist nicht einmal ansatzweise eine Kurzfassung der Antwort auf diese Frage :D

Quelle: http://www.gcn.de/download/Bio\_Muenchen2.pdf

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Kommentar von MatthiasWW
09.05.2016, 02:34

Gesundheit! ...Den Schnupfen solltest du mal untersuchen lassen...

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Kommentar von ThomasJNewton
10.05.2016, 01:40

Zitate kennzeichnet man vorab, sonst sieht es leicht nach geistigem Diebstahl aus.

Und man gibt sich auch Mühe, sie lesbar zu gestalten.

Wenn man schon nicht darauf verzichten kann, einfach nur den Link zu posten.

Momentan ist die Site im Umbau, und es ist nicht meine Aufgabe, die Urheberrechtsbedingungen rauszufinden.

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hallo,

ja ich denke , das sollte funktionieren 😜

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Natürlich! Alles, was lebt, enthält in jeder Zelle unter anderem Gene. Selbige bestehen im Grunde aus unbelebter Materie. In der Summe erfüllen sie aber diverse Funktionen, die das ermöglichen, was wir als "Leben" bezeichnen. Man muss in der Biochemie nur genug ins Detail "schauen" um unbelebte Materie zu finden...

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Woher wollen wir wissen, ob sich nicht Atome den"kopf" zermartern, was sie am Wocheende essen, anziehen oder sonst wie tun sollen?!?   ;)))

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ist möglich, wie sonst biste entstanden?

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