Frage von Neutralis, 75

Kann aus einem überhaupt etwas Großes werden in der Wissenschaft, wenn man kein Wunderkind ist?

Hallo Leute, Einstein war ja nicht gerade dafür bekannt Großes geleistet zu haben, während seiner Jugend. So schrieb er beispielsweise einen Brief an seine Eltern, in denen er erklärte, dass er eine Enttäuschung wäre etc. 

Am Ende war er der größte Wissenschaftler seiner Zeit. Allerdings war die Physik zur Einsteins Zeit nicht so weit fortgeschritten und es gab nicht 1000000000 verschieden Physik Bücher, von denen man schon einige lesen muss um Ahnung zu haben und neue Theorien aufstellen zu können wie z.B. Hawkings.

Ich bin jetzt 17 und interessiere mich auf jeden Fall für die Physik und frage mich ob ich da überhaupt viel erreichen bzw. verändern kann. Also schon einen Beitrag dazu leisten kann, oder ob das kaum möglich ist?

Ich meine, ich höre nur immer von 8-jährigen Kindern, die schon wahre Genies sind und die Mathematik hinter der Relativitätstheorie und der Quantentheorie vollständig verstehen und alles... da fragt man sich schon ob man überhaupt was in der Physik machen kann, wenn man nicht so ein Wunderkind ist. Was meint ihr ? :/

Antwort
von Reggid, 12

Ich meine, ich höre nur immer von 8 jährigen Kindern, die schon wahre Genies sind und die Mathematik hinter der Relativitätstheorie und der Quantentheorie vollständig verstehen und alles.

wo hörst du denn sowas??

ich kenne wahrlich viele physiker, auch sehr erfolgreiche, aber niemand war/ist ein solches wunderkind.

solche seltsamen und verzerrten darstellungen kommen wohl aus den medien, wo wohl immer noch die mär vom einsamen genie verbreitet wird.

also wirklich, mit etwas talent für mathematik und genügend fleiß sollte es kein problem sein in die forschung einzusteigen (darin karriere machen ist dann wieder ein ganz anderes thema, hat aber auch nichts mit "IQ von 190" zu tun).

aber erfolgreich in der forschung sein und einen beitrag liefern bedeutet nicht ein neuer Einstein zu sein. das bedeutet in deinem spezialgebiet gemeinsam mit vielen vielen anderen kleine fortschritte zu machen. du kannst ein äußerst erfolgreicher forscher sein und dennoch wird außerhalb deines gebiets kaum jemand von deiner arbeit hören und jeder drittklassige fußballspieler bekannter sein als du.

Hallo Leute, Einstein war ja nicht gerade dafür bekannt großes geleistet zu haben, während seiner Jugend

warum sollte man auch von jemandem erwarten "großes zu leisten" bevor er überhaupt eine wissenschaftliche ausbildung erhalten hat? das wäre ja absurd.

aber falls es dich interessiert: Einstein war in mathematik und naturwissenschaften schon immer ein herausragender schüler.

Antwort
von WhiteShadow1, 36

Also ich sehe das ähnlich wie du dass es doch in der heutigen zeit viel schwerer geworden ist etwas neues zu entdecken oder eine neue theory aufzustellen weil es ja schon so viel wissen gibt das man sich erst mal aneignen muss um diese schon vorhandenen Theorien umzustellen oder zu verbessern
Und das nur schafft wenn man ein Genie ist erst recht in der  physik

Aber anderseits die physik ist so breitgefächert in so viele Themen die noch nicht so stark erforscht sind und man dort nch Chancen hat

Das ist mal meine Meinung 😉

Antwort
von wildblume981, 20

Ich finde, dass man nur hart genug arbeiten muss, dann erreicht man auch was. Die Leute, die sich für ihren Erfolg nicht den Arsch bis zum Stehkragen aufreißen mussten, hatten vielleicht einfach Glück. Mit der Physik hab ich so meine Probleme, aber generell spielt in der Wissenschaft der Zufall eine riesengroße Rolle, also würde ich nicht davon ausgehen, dass man unbedingt ein Wunderkind sein muss. Außerdem waren die wenigsten erfolgreichen Menschen von vornherein mit Talent gesegnet. Viele mussten sehr hart arbeiten für ihren Erfolg, aber haben es dennoch geschafft, also wieso nicht auch du? Selbst wenn du im Endeffekt nichts unbedingt weltveränderndes entdeckst, solltest du doch deiner Leidenschaft nachgehen und dein Bestes geben. Vielleicht überraschst du dich am Ende selbst!

Antwort
von RageMode, 28

Meiner Meinung braucht man keine besondere Begabung sondern muss nur zur richtigen Zeit, am richtigen Ort die richtige Idee haben, also einfach nur Glück. Trotzdem musst du dich natürlich Ausführlichst mit den Themen auseinandersetzen. Die Menschen denken immer gleich, sie gehen immer davon aus das ihre Welt vollkommen erforscht ist bis jemand kommt der zeigt das es anders ist und ein paar Jahre später heißt es dann wieso ist denn da keiner vorher drauf gekommen ist doch klar. Und nach ein paar Jahren wiederholt sich das alles. Und vorallem in der Physik gibt es soviele ungeklärte Phänomene zum Beispiel forscht die NASA an einem Antrieb der ohne Treibstoff und nur mit elektrisch erzeugten Mikrowellen funktionieren soll obwohl das eigentlich garnicht sein dürfte ich bin selber fasziniert davon und in deinem Alter aber ich sag mir immer wenn man dran bleibt und dran glaubt kanns nur was werden ;)

Antwort
von lemafr, 22

Witzig, das du dich fragst, was es noch zu entdecken gibt. Über Max Planck gibt es ja auch die Anekdote, dass ihm gesagt wurde, es gäbe in der Physik nichts mehr zu entdecken. Und heute gilt er als einer der bedeutendsten Physiker überhaupt. (Unter "Schulzeit in München“, letzter Absatz https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Planck#1867.E2.80.931874:_Schulzeit_in_M.C3.BC...)

Wenn dich das interessiert, solltest du das auch später studieren. Es gibt immer was zu lernen, neues zu entdecken und sicher auch noch vieles zu erforschen. 

Kommentar von Neutralis ,

Oh nein, ich frage mich nicht ob es noch neues zu entdecken gibt. Ich frage mich ob man noch etwas neues entdecken kann, wenn man kein Wunderkind ist oder einen IQ von 190 hat. :) 

Kommentar von lemafr ,

Ja, definitiv. Wissenschaft ist ja heutzutage auch keine Disziplin von Wunderkindern, Hochbegabten und Universalgelehrten mehr. Wissenschaft ist Team-Arbeit. Man arbeitet mit anderen und für andere und ergänzt sich. Da geht also auf jedenfalls was. 

Antwort
von einfachichseinn, 10

So viele Wunderkinder gibt es gar nicht.

Davon abgesehen wird es heutzutage keinen zweiten Einstein mehr geben.

Das liegt aber nicht an der Genialität von ihm, sondern an der heutigen Forschung.

Heute arbeitet kein Wissenschafter alleine. Sie arbeiten international in interdisziplinären Teams.

Antwort
von DkL4879, 29

Natürlich kannst du das! Durch harte arbeit und wille kannst du irgendwann genauso groß werden wie die "naturtalente" du musst es nur wirklich wollen

Antwort
von Knusperkeule, 39

Das Problem ist ja, wie soll etwas neues rein, wenn es schon voll ist?

Wie soll man etwas neues entdecken, wenn man sich gezwungen fühlt, schon aufgestellte Theorien zu verwenden? ^^

Antwort
von MeiliSmeili, 37

Ein paar Wissenschaftler sind Wunderkinder, das stimmt, aber längst nicht alle. Klar muss man ein gewissen Grad an Inteligenz an den Tag legen, um in der Physik etwas zu leisten. Aber es gibt auch Wissenschaftler, die nur "normal" Inteligent sind. Die lernen eben hart und versuchen, mit ihrem "wenigen" Wissen trotzdem noch, etwas zu leisten. Deinen Traum solltest du jedenfalls auf keinen Fall deshalb aufgeben, weil du "dümmer als die anderen Wissenschaftler" bist.

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